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Album:Mars Red Sky
Genre:Doom Metal, Psychedelic
Label:Emergence Music
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:17.04.11
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"Von der Kunst, zu chillen"

Man kann nie wissen, welche Konsequenzen ein harmloser Tratsch unter Gleichgesinnten bei einem Konzert herbeiführen kann. Als eines der besseren Beispiel für derartige Zufälle dient die Entstehungsgeschichte dieser kleinen Band aus dem hübschen Bordeaux, in der sich zwei Instrumentalveteranen auf der Suche nach ihrem gemeinsamen Ideal zusammengetan, die Amps bis zum Anschlag aufgedreht und zusammen mit einer Hand voll Effekten gleich beim ersten Mal eine Wucht vom Zaun gelassen haben, die Besucher des diesjährigen Roadburn-Festival sicherlich nicht kalt lassen dürfte... wenn denn auch alles mit rechten Dingen zugeht.

Falls nicht, so kann man die Schuld getrost auf das Publikum oder anderweitigen, irdischen Umständen schieben, da "Mars Red Sky" eine mit jedem weiteren Durchlauf immer surrealere Ausmaße des geschmackssicheren Rundumschlages annehmende Offenbarung ist. Simple Ideen - durch den Fuzzwolf gedreht und mit der tausendfachen Energie das Trommelfell zersetzend - prägen dieses Album in einer ungreifbar coolen Weise. Über der rhythmisch traumhaft dargebrachten Musik thront der leicht versetzte, verhallte, schwebende, von allem Übel losgelöste und doch leicht betrübte Gesang von Julien Pras, dessen Hingabe sich erst nach und nach verinnerlichen lässt, weil man binnen den vierzig Minuten Spielzeit quasi konstant mit akustischen Köstlichkeiten beschossen wird. Man ziehe nur "Falls" heran, um diese These zu "veranschaulichen": Auf ein entspanntes Intro folgt die vertonte, sich wie eine Lotusblüte der Welt eröffnende Leichtigkeit, die erdrückt. Oder das an SAINT VITUS [siehe "White Stallions"] angelehnte "Marble Sky", dessen munter drauflos rollendes Wesen die Laune spontan hebt. Oder oder oder. Wann genau fängt Ihr eigentlich damit an, Euch diese Scheibe zuzulegen?

Entfernt erinnert das Schauspiel an Gruppen wie WITCH MOUNTAIN, auch wenn hier keine Dame hinter dem Mikro steht, jedoch ähnlich hohe Tonlagen, in letzter Konsequenz allerdings umso beachtenswertere Höhenflüge erzielt werden. "Mars Red Sky" zeigt trendfreien Psych Doom von seiner kompromisslosesten Seite, ohne dabei der Hörerschaft die ganz großen Ideen auszuschlagen! Klasse!

Trackliste:
01 - Strong Reflection
02 - Curse
03 - Falls
04 - Way To Rome
05 - Saddle Point
06 - Marble Sky
07 - Up The Stairs
Spielzeit: 00:39:33

Line-Up:
Julien Pras - Gesang, Gitarre
Jimmy Kinast - Bass
Benoit Busser - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
14.02.2012 | 22:44
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