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Band: Maruta bei Facebook Metalnews nach 'Maruta' durchsuchenMaruta
Album:Forward Into Regression
Genre:Grindcore
Label:Willowtip Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:04.03.11
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"Schritt nach vorne!"

Nach dem schicken Beitrag für die kultige „This Comp Kills Fascists“-Compilation und ihrem amtlichen Debüt, „In Narcosis“ [2008], legen die US-Grinder MARUTA mit „Forward Into Regression“ ihre zweite Scheibe über Willowtip Records vor.

Dabei hat man mit Danny Morris einen neuen Schlagzeuger am Start, der wunderbar tight und abwechslungsreich vor sich hinprügelt, während zum ersten Mal überhaupt in der Bandgeschichte von MARUTA ein Bassist integriert wurde. Dieser kommt mir zwar im Mix noch ein wenig zu leise daher, aber eine Bereicherung für den Sound der Band ist Mauro Cordoba auf alle Fälle. Dennoch ist der Dreh- und Angelpunkt bei MARUTA das variable Geschrei/Gebrüll von Mitchell Luna, der ganz gerne mal an Mieszko von NASUM [R.I.P.] erinnert, dann aber wiederum tiefe Grunts einstreut, und wenn beides kombiniert wird, schimmern sogar HATE ETERNAL ein klein wenig durch – allein schon, wenn noch flirrend-dissonante Riffs wie in „Stagnation Routine“ hinzukommen. Prima Sache! Ebenfalls beeindruckend ist die Gitarrenarbeit von Eduardo Borja, der bewusst über den Grindcore-Tellerrand hinaus schaut und allerhand verschiedene Stile – von Death Metal über Hardcore, Noisecore und Sludge-Einsprengsel [„Blood Of The Luddite“, „Failure King“] bis zu einigen MESHUGGAH/ION DISSONANCE-ähnlichen Wummer-Parts – geschickt und sinnvoll mit dem Grindcore kombiniert. Mal nebenbei kommt hier eine Siebensaitige zum Einsatz, deren Spektrum auch klasse ausgelotet wird – übrigens eine ziemlich ungewöhnliche Angelegenheit für eine Grindcore-Truppe. Die Songs selbst wurden schön transparent in den Mana Studios von Brian Elliot produziert, wobei die Gitarren fast noch ein bisschen mehr Wucht bzw. Tiefe haben könnten, aber prinzipiell geht das alles völlig in Ordnung und hat auch noch die für Grindcore nötige Räudigkeit. Und während natürlich die Blast-Beat-Keule schön und oft geschwungen wird, wird dabei immer pfiffig Augenmerk auf Abwechslungsreichtum, drückende Doublebass-Anteile der Marke DYING FETUS, Groove-Parts à la NASUM/MISERY INDEX oder auch mal fette Riffwalzen à la RIGHTEOUS PIGS [„Salient“] gelegt, sodass „Forward Into Regression“ bei aller Nennung von artverwandten Bands eigenständig daherkommt und eine knappe halbe Stunde lang [und immer wieder] jede Menge Spaß macht.

Und zudem jedem Freund von intelligent gemachtem Grindcore wunderbar reinlaufen dürfte, denn anstatt sich auf stumpfes Geprügel zu beschränken, bei dem schnell die Luft rausgeht, zeigen sich MARUTA auf Album Nummer zwei sehr vielseitig und äußerst versiert an den Instrumenten. Somit erhält „Forward Into Regression“ das Prädikat ‚wertvoll’, denn MARUTA zeigen, dass im Grindcore noch längst nicht alles gesagt wurde, sondern veranschaulichen geschickt, wie man eine klasse funktionierende, druckvolle Mischung zusammenbraut, die auf ganzer Linie überzeugen kann [und dabei auch locker die aktuelle, etwas hüftlahme KILL THE CLIENT-Scheibe aussticht]. Mehr davon, bitte!

Trackliste:
01. March Forward [Into Regression]
02. Strain
03. Plague Domain
04. Stagnation Routine
05. Drown In Black Matter
06. Devoid Of Allegiance
07. Body Weapon
08. Swine Swallower
09. Conform To Deform
10. Etched In Granite
11. Salient
12. Solace Through Self Annihilation
13. Hand Of The Overseer
14. Failure King
15. Gaiares
16. Blood Of The Luddite
Spielzeit: 00:29:06

Line-Up:
Mitchell Luna - Vocals
Eduardo Borja – Guitar
Mauro Cordoba – Bass
Danny Morris – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
25.02.2011 | 12:40
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