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Album:Pyramid Of The Sun
Genre:Experimental, Instrumental, Rock
Label:Golden Antenna Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:12.11.10
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"Die dunkle Seite der Sonne"

Es könnte alles so schön sein: "Pyramid Of The Sun" ist ein wunderbares Album, das MASERATI aus Athens, Georgia endlich die Aufmerksamkeit bescheren könnte, die die Band seit ihren Anfangstagen im Jahre 2000 verdient. Leider starb Ausnahmedrummer Jerry Fuchs im November 2009 bei einem tragischen Unfall. Er wurde nur 34 Jahre alt. Zum Zeitpunkt des Todes von Jerry hatte die Band bereits mit den Aufnahmen zu "Pyramid Of The Sun" begonnen und beschloss das Album fertigzustellen, um ihrem ehemaligen Bandkollegen ein Denkmal zu setzen. Die Zukunft der Band ist noch ungewiss, eine Tour werden MASERATI aber definitiv noch bestreiten – an den Drums hilft A.E. Paterra von ZOMBI aus.

MASERATI spielen instrumentalen, atmosphärischen Rock, der oftmals von warmen Synthie-Teppichen getragen wird. Ein toller Mix aus Chicago-lastigem Math Rock, leichten Krautrock-Einsprengseln, Momente, die an frühere PINK FLOYD erinnern, ein Hauch BRAIN ENO, Post Rock und Elemente, die auch von GOBLIN oder bereits genannten ZOMBI stammen könnten. "Pyramid Of The Sun" ist ein sehr homogener, kompakter Longplayer, der in den 40 Minuten Spielzeit alles sagt, was zu sagen ist, ohne unnötig auszuschweifen. Selbst längere Stücke wie "They'll No More Suffer From Hunger" oder "Oaxaca" wirken wunderbar schlüssig und kurzweilig – redundante Parts sucht man hier vergeblich. MASERATI wirken zeitlos, originell, seltsam farbenfroh und bieten definitiv keine Musik von der Stange. Besonders packend ist "Bye M'Friend, Goodbye", der Abschlusstrack, geworden: Es ist das letzte Stück, das die Band gemeinsam mit Jerry Fuchs eingespielt hat. Der Song ist einerseits wunderbar leicht und sonnig, fast punkig, andererseits wunderbar melancholisch, transportiert eine Großpackung Emotionen und ist wahrlich ein würdiger letzter Beitrag, um sich von der großen Bühne des Lebens zu verabschieden.

Der Tod von Jerry Fuchs trübt natürlich das wunderbare Klangerlebnis, aber muss man MASERATI attestieren, dass sie wirklich das Beste aus der Situation gemacht haben und ihrem ehemaligen Bandkollegen zu Ehren ein faszinierendes Album zusammengeschraubt haben, das eigentlich nur im Sinne des Verstorbenen sein kann.

Trackliste:
01. Who Can Find The Beast?
02. Pyramid Of The Sun
03. We Got The System To Fight The System
04. They'll No More Suffer From Thirst
05. Ruins
06. They'll No More Suffer From Hunger
07. Oaxaca
08. Bye M'Friend, Goodbye
Spielzeit: 00:40:10

Line-Up:
Coley Dennis - Guitar
Matt Cherry - Guitar
Chris McNeal - Bass
Gerhardt "Jerry" Fuchs - Drums
Michael Siegl [nnnon]
07.11.2010 | 12:20
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