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CD Review: Masterplan - Time To Be King

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Cover von Masterplan -- Novum Initium
Band: Masterplan Homepage Masterplan bei Facebook Metalnews nach 'Masterplan' durchsuchenMasterplan
Album:Novum Initium
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.06.13
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"Hochwertiger Hanseaten-Bombast"

Der Sängerposten bei MASTERPLAN ist nicht nur in konjunkturschwachen Zeiten ein unsicherer Arbeitsplatz: Nach dem munteren Rein-Raus-Spiel mit dem norwegischen Fronter Jorn Lande nebst kurzem Gastauftritt des ehemaligen RIOT-Sängers Mike Dimeo hat die Truppe für ihre neue Platte „Novum Initium“ nun den Schweden Rick Altzi als neue Stimme verpflichtet, der hauptberuflich bei den Genre-Kollegen von AT VANCE tätig ist.

Dasss Power Metaller den Mund mitunter etwas voll nehmen, ist ja hinlänglich bekannt und so kann einem das lateinische Getue von „Novum Initium“ von vornherein etwas auf den Geist gehen – nach dem Bombast-Intro „Per Apera Ad Astra“ tut sich die Truppe allerdings dankeswerterweise vornehmlich durch zwar reichlich aufgeblasene aber dennoch angenehm straitghte Power Metal-Songs hervor. Schon „The Game“ treibt schön und erinnert nicht selten an neueres Material der „großen Brüder“ HELLOWEEN. Die mein man auf „Novum Initium“ ohnehin des Öfteren herauszuhören, wie auch „Pray On My Soul“ zeigt. Gut, den Weltverbesserer-Pathos von „Earth Going Down“ hätte es jetzt nicht unbedingt gebracht, aber irgendwie scheint das in diesem Genre wohl dazu zu gehören und obendrein gibt es ja genügend Songs wie „Black Night Of Magic“ oder „Return From Avalon“, die äußerst angenehm an das Debüt aus dem Hause MASTERPLAN zu erinnern vermögen und mit „Betrayal“ ist die Band auch noch überraschend heavy unterwegs. Mit ihrem neuen Frontmann Rick Altzi haben sich die Herren natürlich einen absoluten Vollprofi ins Boot geholt. Mit seinem rauchigen Organ ist selbiger klar in einer ähnlichen Ecke wie sein Vorgänger Jorn Lande einzuordnen, macht allerdings etwas weniger auf DIO und fügt sich in den Sound von MASTERPLAN so nahtlos ein, als sei er schon immer dabei gewesen – Wechsel geglückt. Auch an Spielfreude scheint es den Herren auf ihrem neuen Album kaum zu mangeln und so hat das gebotene Material nicht nur durchweg erfrischende Zugkraft, sondern auch Gitarrist Roland Grapow brilliert mit beeindruckender Leadgitarren-Arbeit. Die Produktion von „Novum Initium“ lässt hingegen leider etwas zu wünschen übrig, denn zwar kommt die Platte hinreichend fett aus den Boxen, das weiche Klangbild sorgt jedoch dafür, dass insbesondere die Rhythmus-Gitarren verwaschen – verkraften kann man das freilich, etwas mehr Säge wäre jedoch schön gewesen.

Entgegen des Titels ist „Novum Initium“ vielleicht kein Neuanfang, aber doch eine gekonnte Weiterführung der Bandtradition trotz eines neuen Frontmanns. Viele richtig gute und erfreulicherweise kein einziger schlechter Song machen das neue MASTERPLAN-Album zu einem durch die Bank gelungenen Power Metal-Album nach Hamburger Rezept, das nicht nur Fans der Truppe begeistern sollte – definitive Kaufempfehlung für alle Fans melodischer Härte.

Trackliste:
01. Per Aspera Ad Astra
02. The Game
03. Keep Your Dream Alive
04. Black Night Of Magic
05. Betrayal
06. No Escape
07. Pray On My Soul
08. Earth Is Going Down
09. Return From Avalon
10. Through Your Eyes
11. Novum Initium
Spielzeit: 00:51:21

Line-Up:
Rick Altzi - Gesang
Roland Grapow - Gitarre
Jari Kainulainen - Bass
Axel Mackenrott - Keyboards
Martin Škaroupka - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
01.07.2013 | 09:03
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