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Cover von Masterstroke -- As Days Grow Darker
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Album:As Days Grow Darker
Genre:Power Metal, Progressive
Label:Dynamic Arts records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:15.05.09
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"Nichts Weltbewegendes"

Nur keine falsche Bescheidenheit, meine Herren! Natürlich sind eure Werken das Größte unter der Karies-Sonne, mit denen ihr wünschenswerterweise, nein, REIHENweise Metal-Fans rund um den Globus in den Bann ziehen könnt. Der nächste, ultimative Schlag, der so mächtig ist, dass er den Tag-Nacht-Zyklus komplett verwerfen soll. Das klappt, da bin ich mir sicher... Zumindest war ich das so lange, bis ich mich kurz umgesehen habe, wie denn die finnische Kapelle denn so bei richtigen Genre-Freaks ankommt, schließlich bin ich kein riesiger Fan oder gar emsiger Verfolger der Szene des kandierten "Metals". Stellt sich heraus, die finden das vermeintliche Meisterstück kaum prickelnd. Zeit also, den Retter in der Not zu spielen, vielleicht springt für mich das ein oder andere erwähnenswerte Riff heraus.

Nach eingehender Untersuchung muss ich allerdings zum Schluss kommen, beim eigentlich ganz erträglich tönenden "As Days Grow Darker" wurde an den falschen Enden gespart, um wenigstens die musikalisch sehr offenherzige Seite in mir zufrieden zu stellen. Da wäre zum einen die 08/15-Röhre mit Reminiszenzen an Marco Hietala als auch Andy Franck, dem weder Charakter noch ein ordentliches Falsetto bislang untergekommen zu sein scheinen, sondern vielmehr "pflichtgemäß" seinen Job erfüllt. Was das Zusammenspiel von Saiten- sowie Tastenfraktion betrifft, habe ich zwar generell weitaus Kohärentes miterleben dürften, doch geben sich MASTERSTROKE reichlich Mühe um Abwechslung diesseits des nervlichen Jordans bieten zu können. Der generell dunkle Anstrich passt dem Material ziemlich gut, auch wenn ich nur schwer behaupten kann, dies würde die nur gelegentlich durch ein ganz ordentliches Riff unterbrochene Langeweile oder das offensichtlich heiß geliebte Saitengequetsche [ohne Sinn beziehungsweise Zweck] vertuschen können. Trotz roten Fadens springt kein Funke über, es fehlt das gewisse Etwas respektive DIE entscheidende Melodie, um die Zimmerluft mit geballter Faust zu teilen. Stattdessen bekommt der Proband hochgepitchte Synth-Überleitungen wie in "Purity Fades" und einerseits sparsam eingesetzte, dafür relativ nichtssagende Alleingänge der Gitarreros zu hören - da bleibt der Zeigefinger gerne vom Play-Knopf fern.

"As Days Grow Darker" geht rein, geht raus, bleibt draußen. Wer MASTERSTROKE dennoch eine Chance geben will, dem sei ein kurzes Reinhören in ihre online gestellten MySpace-Samples geraten. Ich jedenfalls werde diesen kleinen Ausflug in ungezuckerten Power Metal nicht bereuen, aber doch lieber bei meinen Leib- und Magengenres bleiben.

Trackliste:
1. Wait For The Fall
2. As Days Grow Darker
3. Walls Of My Temple
4. Unstoppable
5. Another Step Back
6. Purity Fades
7. Stillborn
8. Into Oblivion
9. Inside Myself
10. Old Wounds
11. Truth Revealed
Spielzeit: 00:43:08

Line-Up:
Niko Rauhala - Gesang, Gitarre
Markus Kekoni - Gitarre
Jussi Kulomaa - Keyboards
Marko Kolehmainen - Bass
Janne Juutinen - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
08.05.2009 | 21:02
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