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Cover von Mastodon -- Crack The Skye
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Album:Crack The Skye
Genre:Alternative, Prog-Metal
Label:Reprise
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:27.03.09
CD kaufen:'Mastodon - Crack The Skye' bei amazon.de kaufen
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"Die Essenz des Guten"

"Crack The Skye" ist eines der wichtigsten Alben des Jahres. Punkt. MASTODON, die amerikanische Krachchaos-Kapelle, die einen Major-Deal einheimsen konnte und in vielen Ländern die Charts von hinten aufrollt. MASTODON sind einfach ein Phänomen. Wirklich niemand hätte damals bei der ersten EP "Lifesblood" [2001] trotz aller Qualität vorausgesagt, dass diese Truppe eines Tages so groß werden würde. Letztlich gibt es aber kaum eine Band, der man diesen gigantischen Sprung mehr gönnen würde als MASTODON.

Am meisten Angst musste man sicherlich vor der schleichenden Kommerzialisierung des Sounds haben, aber mit ein wenig Urvertrauen konnte man sich sicher sein, dass MASTODON niemals den einfach Weg nehmen würden. "Crack The Skye" ist der beste Beweis dafür. Die Platte ist zwar mit Abstand das melodischste Werk der Band, aber gleichzeitig auch das Schwierigste und Komplexeste. Den offenkundigen Wahnsinn haben sich MASTODON für das Abschlussmanifest "The Last Baron" [13 Minuten lang] aufgehoben, davor regiert die versteckte Sperrigkeit. Das gesamte Album ist ein Kniefall vor dem warmen, pschedelischen Prog der Siebziger, der Teufel steckt im Detail. Sowohl Troy Sanders als auch Brent Hinds haben sich als Sänger unglaublich weiterentwickelt und das Gebrülle so gut wie komplett eingemottet. Sanfte Reminiszenzen an THIN LIZZY und NEUROSIS [Der Titeltrack – mit Gastauftritt von NEUROSIS-Sänger/Gitarrist Scott Kelly] gibt es natürlich immer noch, dieses Mal kommen gar JANE'S ADDICTION ["Quintessence"] hinzu. Beeindruckend ist die Musikalität und songschreiberische Selbstsicherheit die MASTODON seit "Blood Mountain" [2006] angehäuft haben. Und dazu gehört eben auch, einfach mal auf den Punkt zu kommen, wie die erste Single "Divinations" eindrucksvoll beweist. Eingängig geht, trotz der auf erstes Hören hin erschreckenden Simplizität, anders. Ambitionierter als bei den beiden Epen "The Czar" und "The Last Baron" klangen MASTODON jedenfalls noch nie – "Hearts Alive" hin oder her. Drummer Brann Dailor hält sich dieses Mal etwas im Hintergrund und strickt seine wahnwitzigen Breaks und Fills so raffiniert wie noch nie in den Gesamtsound ein, für den übrigens Brendan O'Brien [AC/DC, KORN, AUDIOSLAVE etc.] statt Matt Bayles verantwortlich war.

Dieses Album wird mit Sicherheit polarisieren und es wird genug Leute geben, die MASTODON Ausverkauf vorwerfen werden [schließlich gab es ja im Vorfeld einen kleinen Hype, sowas ruft automatisch Neider und Hasser auf den Plan], aber wer sich intensiv mit "Crack The Skye" beschäftigt, wird feststellen, dass MASTODON mit diesem Album einiges riskieren und nicht das kleinste bisschen Kalkül in diesem Album steckt. Die Band hat hier einfach knapp 50 Minuten anspruchsvolle, tiefe und wunderschöne Musik geschaffen, die MASTODON nicht nur reifer und erwachsener zeigen, sondern endgültig unsterblich machen werden.

Trackliste:
01. Oblivion
02. Divinations
03. Quintessence
04. The Czar
05. Ghost of Karelia
06. Crack The Skye
07. The Last Baron
Spielzeit: 00:49:56

Line-Up:
Brent Hinds – Vocals, Guitar
Bill Kelliher – Guitar
Troy Sanders – Vocals, Bass
Brann Dailor – Drums
Michael Siegl [nnnon]
05.04.2009 | 16:02
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