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Cover von Mastodon -- The Hunter
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Album:The Hunter
Genre:Alternative, Prog-Metal, Stoner Rock, Trip Rock
Label:Roadrunner Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:23.09.11
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"Auf der Jagd nach der Offenbarung"

Mit „The Hunter“ steht Album No. 5 von MASTODON in den Regalen und Startlöchern und bietet erneut nicht unbedingt Durchschnittskost.

Neben dem musikalischen Inhalt ist diesmal auch der Entstehungsprozess von „The Hunter“ durchaus von Belang, denn erstmals steht thematisch kein „tieferer Sinn“ bzw. eines der vier Elemente dahinter, wie noch auf den ersten vier Alben. Die meisten Songs entstanden spontan, z.B. auf Tour [mit ALICE IN CHAINS] und in einer emotional nicht unbedingt leichten Phase einzelner Bandmitglieder [so verstarb etwa doch Gitarrist Brent Hinds Bruder auf der Jagd an einem Herzinfarkt - ihm wird mit dem Albumtitel Tribut gezollt] und kurz darauf verlor eine Freundin der Band den Kampf gegen den Krebs.
Diese andere Herangehensweise bzw. Spontanität beim Songwriting ist durchaus hör- bzw. beinahe spürbar, angefangen bei der eingängig-seltsamen, Stoner-bzw. KYUSS-affinen Single „Curl Of The Burl“ [laut Drummer Brann Dailor eine Art vertonter Drogen-Trip], über das RUSH-meets-GALACTIC COWBOYS-artige, etwas verspulte „Octopus Has No Friends“ bis zu dem melodischen, aber harten „Blasteroid“: von wild-kraftvollen [„Black Tongue“, das zackige „Spectrelight“], spacig-proggigen Riffs [„Stargasm“ oder „Creature Lives“], 70er-Atmosphäre [„The Sparrow“] und Strukturen/Arrangements [beim berückenden Titeltrack] über gefällige Harmonien zu düsteren Growls: „The Hunter“ ist ein wahres Füllhorn an Überraschungen.
Die Wucht [„„All The Heavy Lifting“], aber nicht mehr unbedingt die destruktiv-noisige Wut von „Remission“ bzw. die Härte und der Hang zum Progressiven [„Bedazzled Fingernails“] der Vorgängeralben paart sich wie selbstverständlich mit ausgeprägter Musikalität und Sinn für Melodie und Melancholie [„The Sparrow“].
Das gemeinsame Touren mit ALICE IN CHAINS scheint tatsächlich Spuren im Songwriting von MASTODON hinterlassen zu haben, denn „Dry Bone Valley“ oder auch „Thickening“ lassen durchaus Parallelen erkennen.

Der genrefremde, weil sonst eher in Hip-Hop-Kreisen agierende Produzent Mike Elizondo [u.a. EMINEM, 50 CENT] als weiteres Novum hat MASTODON und ihre neuen Kompositionen zudem in einen passenden, kristallklaren, aber knackigen Sound gewandet, der die jeweilige Stimmung trefflich zu transportieren weiß und den Songs mehr als gut zu Gesichte steht.
„The Hunter“ von MASTODON dürfte für die Alternative/Postcore/Sludge/Indie Metal-Gemeinde in etwa das Gleiche darstellen, wie aktuell „Heritage“ von OPETH für die Progressive/Post-Death Metal-Innung, für Hörer ohne Scheuklappen, dafür aber mit Kopfhörern, vielleicht sogar eine Art Offenbarung...

Trackliste:
01. Black Tongue
02. Curl Of The Burl
03. Blasteroid
04. Stargasm
05. Octopus Has No Friends
06. All The Heavy Lifting
07. The Hunter
08. Dry Bone Valley
09. Thickening
10. Creature Lives
11. Spectrelight
12. Bedazzled Fingernails
13. The Sparrow
Spielzeit: 00:53:02

Line-Up:
Troy Sanders — Bass / Gesang
Brent Hinds — Gitarre / Gesang
Bill Kelliher — Gitarre
Brann Dailor — Schlagzeug / Gesang
Dirk Konz [dkay]
05.10.2011 | 21:50
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