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Cover von Mayan -- Antagonise
Band: Mayan Homepage Mayan bei Facebook Metalnews nach 'Mayan' durchsuchenMayan
Album:Antagonise
Genre:Death Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:31.01.14
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"Solides Zweitwerk"

Ganz einfach machen es mir MAYAN nicht, soviel steht schon mal fest. Da die Niederländer mit ihrem Debüt „Quaterpast“ vor knapp drei Jahren ziemlich überzeugend daher kamen, konnte man gespannt sein, ob der Nachfolger Schritt halten kann oder vielleicht sogar eine Steigerung darstellen würde.

Luft nach oben gab es noch, was also bietet uns Mark Jansen nebst hervorragender musikalischer Begleitung Anno 2014 an? Zunächst einmal gilt es festzustellen, dass wir es hier mit einer respektablen Gesamtspielzeit von über einer Stunde zu tun haben, randvoll gefüllt mit haufenweise Einfällen, bei denen man sich fragt, wo der Mann die alle hernimmt, schließlich schreibt er auch die Songs für seine Hauptcombo EPICA. Auch diesmal sind wieder eine ganze Menge Musiker dabei, die wissen, was sie tun und die dem ganzen Album eine ganz eigene Note verleihen. Atemberaubende Gitarren und präzise Rhythmsussektion, was will man mehr? Henning Basse [METALLIUM und zuletzt auch beim LINGUA MORTIS ORCHESTRA] ist mittlerweile festes Bandmitglied und auch auf NIGHTWISH-Sängerin Floor Jansen wird erneut zurückgegriffen. Gute Voraussetzungen also, um einen delikaten Ohrenschmaus hinzulegen. Man steigt kräftig ein, „Bloodline Forfeit“ beginnt als amtliche Deathmetal-Abrissbirne, Growls in den schnellen Passagen und wenn es dann etwas melodischer zugeht, kommt dann Henning Basse ins Spiel. Episch aufgelockert wird die Sache dann immer wieder durch klassische Instrumentierung oder auch mal durch den einen oder anderen progressiven Einschub. Dies ist dann der rote Faden, der sich durch das Album zieht. Lediglich bei „Insano“ gönnt man dem Hörer eine Verschnaufpause, das Ding zieht Frau Macri in Begleitung einer Akustikgitarre sauber alleine durch. Gegenstück dazu und für mich so etwas wie der einzige echte Knaller ist „Human Sacrifice“, der Song tritt richtig fett in die Eier [sinnbildlich natürlich...]. Tiefdunkles Geballer der Güteklasse Eins A, bevor etwa nach der Hälfte sämtliche Register gezogen werden, die MAYAN zu bieten haben.

„Antagonise“ ist insgesamt eine runde Sache, keine Frage. Detailverliebtheit, musikalisch grandios gespielt und auch die Produktion lässt selbstverständlich nichts anbrennen. Lediglich eines mag dem Album nicht gelingen, es reißt den Schreiber nicht wirklich mit, es bleibt nichts wirklich haften. So sehr ich auch von der Klasse erschlagen werde, so fehlt mir letzten Endes doch der eine oder andere Moment, der mich komplett fesselt und mich geradezu zwingt, das Album immer wieder und wieder in den Kopf zu schieben. Klar, dies ist das berühmte Meckern auf hohem Niveau, dennoch ziehe ich persönlich das [ einen Hauch bessere ] Debüt vor.

Trackliste:
01. Bloodline Forfeit
02. Burn Your Witches
03. Redemption ~ The Democracy Illusion
04. Paladins Of Deceit ~ National Security Extremism Part 1
05. Lone Wolf
06. Devil In Disguise
07. Insano
08. Human Sacrifice
09. Enemies Of Freedom
10. Capital Punishment
11. Faceless Spies ~ National Security Extremism Part 2
Spielzeit: 01:02:19

Line-Up:
Mark Jansen - Grunts & Screams
Henning Basse - Vocals
Laura Macri - Sopran
Jack Driessen - Keyboards
Frank Schiphorst - Gitarre
Rob van der Loo - Bass
Arien van Weesenbeek - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
24.01.2014 | 17:13
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