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"08/15 MeloDeath/Thrash Rezeptur" | ||||||||||||||||||
| Im Jahr 2005 gründet sich die norwegische Thrash Metal Band MECALIMB und veröffentlichten seither zwei EPs, sowie das Albendebüt "Mechanical Recipe". Mit Rising Records haben sie nun ein Label gefunden, das ihre größtenteils stampfenden und groovenden Songs an den Mann bringt. Nun gilt es, sich mit dem Labeldebüt "Bound To Fall" einen Namen in der riesigen Szene zu machen. Im Folgenden ein kurzes Rezept und die Verkostung des norwegischen Gerichtes. Auf dem Album befinden sich zehn Songs, die sich überwiegend im groovenden Midtempo-Bereich abspielen, hin und wieder ein kurzer Ausbruch in schnellere Gefilde. Addieren wir noch einen Sänger der Marke "rauh und räudig" hinzu. Dazu kommt eine Prise Melodic Death Metal, die den Songs das gewisse Etwas verleihen soll. Voilá, fertig! Aber schmeckt das Ganze denn? Was man schon beim Lesen dieser Zeilen befürchtet: Die Rezeptur klingt nicht sonderlich frisch, innovativ oder auch nur irgendwie sonderlich mitreißend. Ganz im Gegenteil. Wir hören hier nur alt bekanntes, abermals aufgekochtes. Eigentlich spricht hier nichts dagegen, man erfindet das Rad selten neu. Um aber überzeugen zu können, gehört zuminest ein wenig Eigenständigkeit in das musikalische Gebräu. Dieses Ziel verfehlen MECALIMB meines Erachtens leider gnadenlos und bieten im Endeffekt eine im Prinzip solide, aber auch schnell langweilige Reise in die norwegischen Thrash-Gefilde. Der Song "Fly Away" bietet im Endeffekt die einzig wirklich positive Überraschung. Ein interessanter Songaufbau, gipfelnd in einer coolen Leadgitarre. Hier scheint mal alles von vorne bis hinten zu stimmen und an dieser Qualität sollten die Herren meines Erachtens festhalten. Nochmals verschlechtert wird der Gesamteindruck von der Abmischung des Schlagzeugs, das einfach nur künstlich klingt [Was ist das für ein Bassdrum-Sound?]. Der Rest aber klingt sauber und druckvoll. Lange Rede, kurzes Fazit: MECALIMB sind beim besten Willen keine Band, der ich vorwerfen will, talentfrei zu sein. Das Album ist sauber eingespielt worden und die Songs stellen im Prinzip keinen Totalabsturz dar. Das nächste Mal bitte einfach mehr auf Abwechslung und weitaus mehr Eigenständigkeit vorweisen, um überzeugen und vor allem Eindruck hinterlassen zu können, das Potenzial ist da. | ||||||||||||||||||
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![CD Review: Frankenbok - The Last Ditch Redemption [EP]](/images/cdcovers/cdcover_1664320177.jpg)









