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Band: Megadeth Homepage Megadeth bei Facebook Metalnews nach 'Megadeth' durchsuchenMegadeth
Album:Endgame
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:11.09.09
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"Mit Mustaine ist immer noch fest zu rechnen!"

Neues Album, neues Glück! Mit Neuzuwachs und ex- JAG PANZER bzw. NEVERMORE Klampfer Chris Broderick an Bord, setzt Dave Mustaine seine musikalische Reise fort und verbindet altbewährtes mit neuen Ideen. Insgesamt wird dabei zwar dem Thrashmetal im klassischen Sinne etwas zu wenig Raum gewährt und eher dem Speedmetal bzw. Heavy Metal gefrönt, aber auch das kennt man ja bereits von MEGADETH. Geiler Sound, los geht es:


Dialectic Chaos:

Taaataaaa, hier simma! Einleitende Fingerübungen sowie halbwegs fließender Übergang zu "This Day We Fight". Geiles Instrumental von 2:24 Minuten, was einem schon mal den Mund wässrig macht. Kurz warm spielen ist erlaubt! Aber wieso vom nachfolgenden Song trennen? Man hätte es gut und gerne als Einheit raushauen können.


This Day We Fight:

Erwähnter Übergang mündet in einen schnellen Speedmetalbrecher mit geilen, MEGADETH-typischen Leads und Soli. Ein wahrhaftiges Metalgeschoss mit geilen Hooks und Refrain. Das Ding tritt Arsch ohne Ende. Das Hauptriff erinnert tatsächlich an glorreiche "Rust In Peace"-Zeiten, man kommt aber auch nicht umhin an andere Outputs der Band zu denken. Insgesamt sehr abwechslungsreich und vom genialen Songwritingtalent des Mainmans gezeichnet. Klassisch, aber dennoch unverbraucht und lebendig. Nach einigen Läufen immer noch das beste Stück auf dem USB-Stick. [Wieso bekommt man eigentlich vom Label kein Vinyl mehr geschickt? Habe ich was verpasst?]


44 Minutes:

Ein melodischer und melancholischer Song, der sich gegen Ende leicht steigert und nach einigen Läufen enorm wächst. Insgesamt etwas ruhiger, dennoch sehr stark. Schade, dass hier Mustaine mal wieder mehr spricht als singt. An der Stelle hätte man sicher noch mehr raus holen können. Einfühlsamer und ergreifender Refrain, wie MEGADETH ihn in der Vergangenheit mehrfach gekonnt verbaut haben.


1,320:

Der zweite Song, der vorab schon auf MySpace zu hören war. Ein schneller, melodiöser Einstieg, der in einen wuchtigen Song mündet, welcher immer wieder durch flüssig integrierte Leads an Fahrt gewinnt. Auch hier erinnert man sich an vergangen Tage. Ein Song der auch auf "Countdown To Extinction" hätte stehen können.


Bite The Hand That Feeds:

Ein minimal gedrosselter Song mit kernigem Midtemporiff. Insgesamt wenig aufregend und interessant gestaltet, manövriert er sich durch bandtypische Passagen und Phrasen. Trotzdem umschifft man den Vorwurf der Selbstkopie und erfindet sich mit eigenen Stilmitteln neu, läßt, wie in jedem Song von "Endgame", auch hier wieder gekonnt die Solo-Sau aus dem Sack.


Bodies Left Behind:

Mit wuchtigem Bassspiel versehenes Stück mit genialem Refrain. Zwar erinnert die Phrasierung des Refrains an diverse ähnlich aufgebaute der letzten zwei Alben, nach einigen Läufen verblasst jedoch der Vergleich und er lässt sich losgelöst genießen. Interessanter Song mit einigen Wendungen, inkl. schnellem, melodiösen Abgang. Mutiert nach und nach zu einem der besten Stücke des Albums.


Endgame:

Eingeleitet wird Nr. 7 des Albums von einem quasi-Bombastpart und Keyboardfanfaren. Im Verlauf gibt es dann ein saftiges und reitendes Riff auf die Ohren, was mit dem sehr organischen und satten Sound enorm gut kommt. Die typischen, schnellen Soli eröffnen das Feuer bevor man wieder mit "Sprachgesang" einsetzt und den Song gewaltig und mit flinken Fingern zu Ende bringt. Ebenfalls ein extrem gut gelungener Song, der durch Abwechslung und längere instrumentale Phasen auftrumpfen kann.


The Hardest Part Of Letting Go... Sealed With A Kiss:

Schöne Ballade, die anfangs leider stark an vorangegangene erinnert. Dennoch nicht ohne ist und mit starken Vocals aufwartet, für Atmosphäre sorgt. Die Streicher im reitenden Mittelpart sind allerdings ein übler Griff ins Klo. Völlig überflüssig, da der Song ohne sie bestens ausgekommen wäre. Ansonsten eine bewegender Song, der nichts missen läßt und flüssig seinen Lauf nimmt.


Head Crusher:

Das erste, was man per MySpace von Endgame zu hören bekam. Ein klassischer Song. Gradlinig, einprägsam und effizient umgesetzt. Wer sich stets frühzeitig informiert, hat den Song vermutlich schon per Web auf Rotation gehört und weiß, was für ein Mosher dahinter steckt. Metal in Reinkultur, sehr stark.


How The Story Ends:

Einer von zwei Songs, die nicht aus der Feder des Bandinhabers stammen. Vielleicht etwas weniger raffiniert und variationsreich komponiert, wirkt er dafür natürlich sehr viel direkter. Hier wird zwar sofort klar, dass Mustaine doch eine konzeptionelle Macht ist, da seine Kompositionen wesentlich ausgeklügelter daher kommen und nicht nur reifer, sondern auch nachhaltiger sind, trotzdem liegt hier ein guter und wuchtiger Metalsong im Stile einiger 90er Jahre Stücke vor, welcher zu dem am Biertisch super funktioniert.


The Right To Go Insane:

Der letzte von elf Songs ist wiederrum nicht vom besten METALLICA-Gitarristen aller Zeiten verbrochen. Dafür aber ähnlich linear gehalten, wie der Vorgänger. Beide "Fremdkompositionen" sind bei Leibe nicht schlecht und brechen nicht aus dem Kontext des Albums und machen einfach Laune. Trotzdem sicher nicht die "wichtigsten" Songs, die MEGADETH neu raushauen - auch wenn gegen Ende des Stückes ein sehr geiles Solo die Scheibe beendet.


Wer sich im vorhinein von "Rust In Peace"-Vergleichen hat warm machen lassen, wird vermutlich leicht enttäuscht aus der Sache heraus gehen. Zwar sind derartige Momente vorhanden, jedoch lässt sich unterm Strich kein Nachfolger einer der herausragendsten Metal Platten aller Zeiten verzeichnen. Dazu fehlt einfach die trockene Abgeklärtheit und vielleicht auch die Experimentierfreudigkeit. Trotzdem handelt es ich um ein Album, was sich grundsätzlich durchaus an den Sternstunden der Banddiskografie messen lassen darf. Der vermutlich beste MEGADETH-Sound der letzten Jahre wird zudem von Andy Sneap spendiert, was dem Album ebenfalls zu Größe verhilft. Dies alles kann aber eines nicht wett machen: MEGADETH bzw. Mustaine sind vielleicht vielem Erhaben. Technisch und kompositorisch kann kaum einer der vielen Musiker im Sektor unserem David das Wasser reichen, aber als er noch vollgepumpt mit diversen Drogen und wundervoll frustriert mit gleichgesinnten Wahnsinnigen Musik verbrochen hat, waren die Alben vielleicht genauso gut, verfügten aber über das Gewisse etwas und die Magie, die Klassiker macht. Trotzdem: Ein richtig geiles, abwechslungsreiches Speed- bzw. Thrashalbum, was sich NIEMAND entgehen lassen sollte! Satte 6 Punkte!

Trackliste:
01. Dialectic Chaos
02. This Day We Fight!
03. 44 Minutes
04. 1,320
05. Bite The Hand That Feeds
06. Bodies Left Behind
07. Endgame
08. The Hardest Part Of Letting Go... Sealed With A Kiss
09. Headcrusher
10. How The Story Ends
11. The Right To Go Insane
Spielzeit: 00:45:05

Line-Up:
Dave Mustaine - Vocals, Guitars
Chris Broderick - Guitars
James Lomenzo - Bass
Shawn Drover - Drums
Thomas Kleinertz [shub]
11.09.2009 | 15:20
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