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Album:Th1rt3en
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.10.11
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"Jetzt schlägt's 13!"

Mit dem Glauben hat bei Bandchef Dave Mustaine offenbar auch die Kreativität erneuten Einzug gehalten und so kann man sich in letzter Zeit vor Veröffentlichungen aus dem Hause MEGADETH kaum retten. Obendrein hat die Truppe seit dem Einstieg von Flitzefinger Chris Broderick allem Anschein nach auch ein ebenso stabiles wie fähiges Line-Up am Start und so erscheint mit „Th1rt3en“ passenderweise das 13. Album der Herren.

Egal, welche Regierung gerade in den vereinigten Staaten das Ruder in der Hand hat, Mr. Mustaine hat immer etwas auszusetzen – das ist auch vollkommen in Ordnung, denn so lange der Herr sich über etwas aufregen kann, ist offenbar für ausreichend Ansporn beim Songwriting gesorgt. Nun haben sich MEGADETH in der Vergangenheit als vielseitige Band erwiesen und so zeigen sich die Kalifornier auf „Th1rt3en“ von einer gänzlich anderen Seite als auf dem vorangegangenen „Endgame“ – das wird freilich nicht jedem Fan der Truppe gleichermaßen gut gefallen, letztendlich wird man sich aber wohl darauf einigen können, dass Mustaine und Co. auch auf ihrem neuen Album musikalisch hochwertig agieren, wenngleich da Abstufungen zu treffen sind: Während Songs wie „Sudden Death“ und „Fast Lane“ mit MEGADETH-typischen Riffs und entsprechender Attitüde noch am ehesten an unsterbliche Alben wie „Countdown To Extinction“ erinnern, erkunden die Mannen auf ihrer neuen Platte vornehmlich ihre rockigere Seite. Das äußert sich dann in gelungenen Nummern wie „Public Enemy No.1“, „Whose Life [Is It Anyways?]“ und „Wrecker“ sowie „New World Order“, bei denen zwar von Thrash Metal nicht die geringste Spur zu finden ist, die aber stattdessen astreine Heavy Metal-Songs mit beneidenswerter Leadgitarren-Arbeit des Duos Mustaine und Broderick bilden. Und dann gibt es da ja auch noch „Black Swan“, das in seiner Neuauflage noch deutlich mehr Spaß macht als der Bonustrack, der 2006 die Runde machte. Auf der anderen Seite der Medaille stehen dann leider lahmarschige Durchschnitts-Songs wie „We The People“, „Guns Drugs & Money“ und „Millenium Of The Blind“, die vielleicht kurz aufhorchen lassen, aber insgesamt zu belanglos sind, um ernsthaft mitreißen zu können. Letzteres mag aber auch daran liegen, dass man Herrn Mustaine sein eingangs erwähntes Gejammer über verzerrte Machtverhältnisse und Unterdrückung allmählich nicht mehr so richtig abnehmen möchte…

Ähnlich wie die Reformierten ANTHRAX haben auch MEGADETH anno 2011 sicher nicht ihr bestes Album abgeliefert und so kann die Truppe mit „Th1rt3en“ nicht das hohe Niveau des brillanten Vorgängers halten, weshalb es diesmal eben kein hervorragendes, sondern nur ein gutes Album geworden ist. Nächstes mal vielleicht wieder mehr „Peace Sells“ und weniger „Cryptic Writings“, dann ist wieder alles im Lot - knappe fünf Punkte.

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Dave Mustaine & Co. scheinen ein stetiges Hoch und Tief zu durchleben. Nach dem wohl stärksten MEGADETH-Album seit Mitte der 90er, „Endgame“, geht es momentan wieder etwas in Richtung Talfahrt. Zwar thrasht es hier und da immer wieder nett, hauptsächlich wird der Fuß aber vom Gaspedal ferngehalten und ein großer Teil der Songs in härteren Rock verpackt. Ganz bestimmt nicht schlecht, aber zuweilen auch reichlich zahnlos.
shilrak | 4 von 7 Punkten

Man kann ja vom wiedergeborenen Christen und Gewohnheits-Stänkerer Dave Mustaine halten, was man will, aber Gitarre spielen kann er. Das dreizehnte Studioalbum "Th1rt3en" schlägt eine etwas rockigere Richtung als sein hochgelobter Vorgänger ein – was nicht per se schlecht ist, aber durchaus für einiges Augenrollen sorgen könnte. Auch in Sachen Songs haben MEGADETH anno 2011 nicht immer das richtige Gespür; längst nicht alles setzt sich ohne Weiteres fest. Laune machen vor allem „Whose Life [Is It Anyways?]“, „We The People“ und „Fast Lane“. Insgesamt sicher nicht MEGADETHs Glanzstück, aber auch ganz sicher kein schlechtes Album.
Grim_Rieper | 4,5 von 7 Punkten

Trackliste:
01. Sudden Death
02. Public Enemy No.1
03. Whose Life [Is It Anyways?]
04. We The People
05. Guns, Drugs & Money
06. Never Dead
07. New World Order
08. Fast Lane
09. Black Swan
10. Wrecker
11. Millenium Of The Blind
12. Deadly Nightshade
13. 13
Spielzeit: 00:57:43

Line-Up:
Dave Mustaine - Vocals, Guitar
Chris Broderick - Guitar
David Ellefson - Bass
Shawn Drover - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
03.11.2011 | 16:01
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