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Cover von Mencea -- Phyrophoric
Band: Mencea bei Facebook Metalnews nach 'Mencea' durchsuchenMencea
Album:Phyrophoric
Genre:Death Metal, Progressive
Label:Indie Recordings
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:23.03.12
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"Neues aus Griechenland"

Mit „Pyrophoric“ liegt das Zweitwerk der Griechen MENCEA vor. Progressiver Death Metal ist die Messlatte, die sich hier anbietet, Freunde der beliebten Kollegen von GOJIRA werden so manche Ähnlichkeit fest stellen dürfen, bieten doch MANCEA fast augenscheinliche stilistische Gemeinsamkeiten an.

Musikalisch ist das auf jeden Fall hohe Schule, da gibt es nichts zu meckern. Aber manchmal reicht das allein nicht aus. Alles feinste Spielkunst, aber es bleibt alles auf solide durchschnittlichem Niveau. Das gilt auch für Shouter Andy, der in regelmäßiger Gleichförmigkeit das Programm durchzieht. Der Wiedererkennungswert hält sich hierbei in überschaubaren Grenzen. Sicher, die Songs an sich sind variabel gestaltet und der eine oder andere Zungenschnalzer ist dabei. Doch über die Gesamtdistanz reißt mich „Pyrophoric“ nicht wirklich mit. Zu oft verpassen MENCEA bei mir den Punkt, wo aufkeimendes Interesse in genretypisches Allerweltsgedudel übergeht. Um im Fußballerjargon zu driften. Zwei Haken und ein Übersteiger zuviel. Der gute P. Lahm ausgespielt, aber die Flanke landet dann in den Zuschauerrängen. Hier ist mehr drin, aber im Abschluß könnte es hapern. Nicht unbedingt bei allen Nummern. „CCC“ möglicherweise, da kommt so ein bißchen von dem durch, das wir alle einst bei FAITH NO MORE geliebt haben. Ein wenig Funky hinein gebracht und schon lockert die Wolkendecke auf. Am Besten gefällt mir noch der letzte Track. „The Dead“ ist womöglich alles andere als ein positiver Songtitel, zeigt aber deutlich, welches Potential die Gruppe auszuschöpfen in der Lage ist. Hier werden einige Register gezogen und so manches Überraschungsmoment eingebaut. So sehr ich mich auch bemühe, den möglich wahren Stellenwert von MENCEA zu erkennen, es ist und bleibt ein Album, das sich nur knapp oberhalb der magischen Mitte bewegt, wenn überhaupt. Solide, aber fernab von Faszinationen.

Unterm Strich aber werden die Griechen „nur“ eine Band von vielen sein. Alles nicht wirklich blamabel schlecht, aber auch nicht alleroberste Spitzenklasse. Der eine oder andere Gassenhauer täte ihnen gut, das Album rockt ansonsten neben der Hauptspur, dreht eine Runde und verschwindet wohl wieder in den unendlichen Weiten des Rock´n Roll Universums.

Trackliste:
01.Phosphorus
02.CCC
03.Elders
04.Hounds
05.Beheading
06.Pyrophoric
07.Invocation
08.The Dead
Spielzeit: 00:42:54

Line-Up:
Andy Giolmas : Vocals
Kostas Alatas : Bass
Vangelis Labrakis : Guitar, Keyboard
Stamos Koliousis : Guitar
Nick Prapas : Drums
Frank Wilkens [Fränky]
16.03.2012 | 15:14
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