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Cover von Meshuggah -- ObZen
Band: Meshuggah Homepage Meshuggah bei Facebook Metalnews nach 'Meshuggah' durchsuchenMeshuggah
Album:ObZen
Genre:Neo-Thrash, Progressive
Label:Nuclear Blast
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:07.03.08
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"Grüße aus der vierten Dimension!"

Irgendwie werde ich manchmal das Gefühl nicht los, dass die Jungs von MESHUGGAH entweder eine mathematische Formelsammlung unter dem Kopfwissen liegen haben müssen oder einen kompletten Knall haben, wenn man sich anschaut, wie abgedreht die Mucke der Schweden seit Jahren ist. Nach den sehr experimentellen, sperrigen und faszinierenden „Catch 33“ sowie „I“ folgt nun mit „ObZen“ wieder ein ‚richtiges’ Album von MESHUGGAH, das alle Markenzeichen der Frickler vereint und alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt!

Dabei handelt es sich bei dem perfekt produzierten „ObZen“ sowohl um einen Blick zurück in der eigenen Band-Geschichte und eine Rückbesinnung auf solche Klassiker wie „Chaosphere“ oder „Nothing“ als auch um einen Ausblick nach vorne, da MESHUGGAH nicht nur auf Altbewährtes setzen, sondern zusätzlich auch Neuland betreten. An erster Stelle muss der Opener „Combustion“ genannt werden, der seinem Namen alle Ehre macht und der einer der schnellsten und explosivsten Songs von MESHUGGAH, wenn nicht sogar der schnellste überhaupt, sein dürfte. Treibende Drums und jede Menge Aggression sorgen für erstauntes Aufhorchen, denn eine derartige Überraschung hätte sicherlich niemand erwartet. Das brillante „Bleed“ mit seiner brachialen und verschachtelten Polyrhythmik dürfte hingegen manchen die Hirnwindungen verknoten, während das schleppende „Lethargica“ ein wenig an „Nebulous“ [„Nothing“] erinnert. Zwischendurch schleichen sich dann völlige Frickelattacken ein, so geschehen bei „Pineal Gland Optics“ und dem tollen „Pravus“, dessen fräsender Gitarrenlauf zum Ende des Songs auch auf einem Death-Metal-Album stehen könnte. Mit „Dancers To A Discordant System“ haben sich MESHUGGAH dann eine besondere Perle für einen perfekten Abschluss aufgehoben, da hier noch einmal alle Fäden zusammengeführt werden, und einen roten Faden gibt es trotz aller Komplexität auf „ObZen“ immer zu finden, sodass wir hier fast von einem kleinen Epos reden können, dessen griffiger Refrain sich schnell im Gehörgang festsetzt. Dabei agieren Tomas Haake und Brüllwürfel Jens Kidman über die gesamte Spielzeit hinweg nach wie vor über jeden Zweifel erhaben, während sich die Gitarristen Fredrik und Mårten trotz aller bereits an den Tag gelegten Perfektion erneut weiterentwickelt zu haben scheinen und wuchtige Riff-Gewitter mit ausgeklügelten Melodien und Solos herausragend zu kombinieren wissen.

MESHUGGAH liefern mit „ObZen“ ein Meisterwerk ab, das für einiges Staunen und heruntergeklappte Kinnladen sorgen wird. Im Gegensatz zu ihren zwar ebenfalls sehr guten Vorgängeralben haben wir es zudem mit neun Liedern zu tun, die absolut live-tauglich sind und die trotz aller verschachtelten Strukturen schnell zünden, aber bei genauerem Hinhören immer wieder mit neuen kleinen Details begeistern können, sodass sich auf diesem Album kein einziger Ausfall befindet. Aus diesem Grund kann und darf es für „ObZen“ nichts anderes als die Höchstnote geben, da alles andere eine Verkennung der Tatsachen darstellen würde!

Trackliste:
01. Combustion
02. Electric Red
03. Bleed
04. Lethargica
05. ObZen
06. The Spiteful Snake
07. Pineal Gland Optics
08. Pravus
09. Dancers To A Discordant System
Spielzeit: 00:52:25

Line-Up:
Jens Kidman –Vocals
Mårten Hagström – Guitar
Fredrik Thordendal – Guitar
Dick Lövgren – Bass
Tomas Haake – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
29.02.2008 | 18:51
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