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Cover von Metal Church -- XI
Band: Metal Church Homepage Metal Church bei Facebook Metalnews nach 'Metal Church' durchsuchenMetal Church
Album:XI
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.03.16
CD kaufen:'Metal Church - XI' bei amazon.de kaufen
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"Zum Gebet knieet nieder"

Zusammen mit Sänger Mike Howe nahmen METAL CHURCH von 1989 bis 1994 ein paar ihrer besten Alben auf, wobei die Zusammenarbeit mit „Hanging In The Balance“ ihren krönenden Abschluss fand. Danach stand es um das Plattenbusiness im Allgemeinen so schlecht, dass der Sänger sich gänzlich aus dem Geschäft zurückzog und die Kalifornier nach einem kurzen Gastspiel ihres leider inzwischen verstorbenen Ur-Sängers David Wayne fortan mit Ronny Munroe weitermachten. Der ist inzwischen jedoch Geschichte und so kehrt mit Mike Howe einer der besten Sänger der Szene zu METAL CHURCH zurück.

In Plattenkritiken geht es stets darum, die Elemente, welche den Sound der in Frage stehenden Band bzw. Platte ausmachen, möglichst akkurat zu beschreiben und dabei festzustellen, ob sie im Zusammenspiel so gut funktionieren, dass zwischen Band und Hörer für die Dauer der Spielzeit jene intime Verbundenheit entsteht, die nur durch die authentische Darbietung von Musik und ihre aufmerksame Aufnahme entsteht. METAL CHURCH machen es ihren Kritikern hier dankenswerterweise ziemlich einfach: Stilbildend für den Sound der Truppe war lange Zeit der Gesang von Mike Howe und nun, da der Mann zurückgekehrt ist, lässt sein scharfes, bissiges Organ den Hörer sofort an selige „Hanging In The Balance“-Zeiten denken – es ist, als wäre er nie weg gewesen, was angesichts der Tatsache, dass er sich eine Pause von über 20 Jahren gegönnt hat, durchaus bemerkenswert ist. Zum anderen ist da das charakteristische Riffing der Mannen, welches seit dem ersten Album der Band das vermutlich wichtigste Erkennungsmerkmal von METAL CHURCH überhaupt ist. Auch auf „XI“ oszilliert die Truppe von der Bay Area wieder zwischen dezent thrashigem Speed Metal, verheißungsvoller Düsternis und gradlinigen, rockigen Momenten, was für ein gewohnt abwechslungsreiches und zugleich doch homogenes Album sorgt. Songs wie das gelungene „Killing Your Time“ oder das treibende „No Tomorrow“ zeigen, dass auch 2016 noch das Edel-Riff nach Art von Chef-Songwriter Kurdt Vanderhoof bei der Band im Vordergrund steht. In „Signal Path“ oder „Soul Eating Machine“ etwa begibt sich die Truppe auf eher rockiges Terrain wohingegen „Needle & Suture“ eher düster und thrashig aus den Boxen kommt. Das schleppende „Sky Falls In“ und „Blow Your Mind“ schließlich überzeugen durch dichte Atmosphäre und Vielschichtigkeit, was entfernt an BLACK SABBATH zu erinnern vermag und fertig ist ein abwechslungsreicher Stilmix, der dennoch den roten Faden nicht vermissen lässt und alle altbewährten Markenzeichen von METAL CHURCH in sich vereint. Was zunächst stört, ist die etwas zahnlose Produktion von „XI“. Zwar ist das Klangbild ausgewogen, allerdings sind die Gitarren ähnlich wie auf „Generation Nothing“ etwas zahm und könnten eine gehörige Portion mehr Druck vertragen. Hat man sich erst daran gewöhnt, stört das zwar nicht weiter, allerdings wäre ein etwas kompakteres Soundgewand bei einem Album wie diesem wünschenswert gewesen. Ansonsten haben METAL CHURCH aber wirklich alles richtig gemacht.

Sieht man von kleineren Ausrutschern ab, konnten METAL CHURCH bei ihren Alben eigentlich schon immer ein verblüffend hohes Niveau halten, was in erster Linie am stilsicheren Songwriting von Kurdt Vanderhoof liegt. Somit überrascht es kaum, dass die Burschen aus San Francisco auch zur Rückkehr von Sänger Mike Howe wieder ein über jeden Zweifel erhabenes Metal-Album abliefern, das nicht nur in mehreren Stilrichtungen zuhause ist, sondern auch unmissverständlich nach METAL CHURCH klingt und sämtliche Vorzüge der Band – gesanglich wie musikalisch – in sich vereint. Pflichtprogramm.

Trackliste:
01. Reset
02. Killing Your Time
03. No Tomorrow
04. Signal Path
05. Sky Falls In
06. Needle And Suture
07. Shadow
08. Blow Your Mind
09. Soul Eating Machine
10. It Waits
11. Suffer Fools
Spielzeit: 00:58:02

Line-Up:
Mike Howe - Vocals
Kurdt Vanderhoof - Guitar
Rick van Zandt - Guitar
Steve Unger - Bass
Jeff Plate - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
18.03.2016 | 21:30
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