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Album:Metalhead
Genre:Heavy Metal, True Metal
Label:Killer Metal Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:08.06.12
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"Name = Programm"

METALHEAD haben sich bereits anno 2001 begründet, stammen aus Bramsche, der „flächenmäßig zweitgrößten Stadt des Landkreises Osnabrück" und legen nach zwei Singles nunmehr ihr selbstbetiteltes Debütalbum via Killer Metal Records vor.

Der Name ist bei den Herren übrigens Programm und - soviel gleich vorweg - METALHEAD machen ihrem Namen auch noch alle Ehre...
Das Logo stammt von Kris Verwimp und geboten wird erwartungsgemäß klassischer Heavy Metal [mit - überraschenderweise - überhaupt nicht störender Tendenz zum True Metal], der direkt den frühen Achtzigern entsprungen scheint und sich null Mühe gibt, seine Vorbilder auch nur annähernd verleugnen zu wollen.
Wäre auch Unsinn, hat man doch selten eine ehrerbietigere Hommage an MERCYFUL FATE/KING DIAMOND und MOTÖRHEAD [klingt, als würde Lemmy himself die Bassgeige bedienen!] gleichzeitig, als beispielsweise "Witch Hunt" zu Gehör bekommen.
Das eingängige, sofort zu willenlosem Headbangen animierende "Surrender To The Dark" dann hätte ohne weiteres auch auf PARAGONs meisterhaftem "Steelbound"-Opus stehen können und mutiert zügig zum Hit des Albums: simpel-effektives Drumming, galoppierendes Riffing und höllische Screams von Frontmann Stefan Sadzio - Metalhead, was willst Du mehr?
Vielleicht einen straight rockenden Stampfer wie "Hunter" mit knochentrockenen Drums, der ACCEPT mit ANNIHILATOR-Referenzen kreuzt [komplett mit einem herrlichen Original-80s-Hard'n'Heavy-Proto-Solo!], als wär's das Normalste der Welt? Oder doch lieber Uffta-uffta-Drumming [Doublebass ist für Poser!] bei "Mistress Of The Storm"und natürlich "Bringer Of Evil" mit seinen fetzigen Teutonenstahl-Gitarren?
Textlich wird hier wirklich jedes Metal-Klischee bedient, von stählernen Schwertern über Ketten ["Chains Of Steel", ein speediger Kracher in herrlicher JUDAS PRIEST-Manier, der zudem zeitlose Zeilen wie "We are rough, we are raw/We 're iron to the core/Current to the pedal/Delivering Heavy Metal" bereit hält], Hexen, Kriegern bis zu fiesen Herrscherinnen oder Donnergöttern, dass sich eigentlich das Herz eines jeden redlichen und traditionsbewussten Headbangers zu einem saftigen Steak weiten müsste...
"Lonesome Warrior" dann gemahnt doch tatsächlich an die seligen, steinalten QUEENSRYCHE [ca. zu "Queen Of The Reich"-Zeiten], die sich hier mit ebenfalls ganz alten JUDAS PRIEST ein Stelldichein geben und tolle, klassische Gitarren Marke Tipton/Downing parat haben. Als Rausschmeißer fungiert die Speedgranate "Awakening Of Thunder", wo sich zum wiederholten Male JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN, alte HELLOWEEN und KING DIAMOND/MERCYFUL FATE zum Ringelpiez einfinden.

Auch wenn das Retro-Metal-Fieber ja immer noch zu grassieren scheint, METALHEAD versuchen mit ihrer Debüt-Full-Length sicherlich nicht, auf irgendeinen Zug aufzuspringen, denn METALHEAD sind ja schon Metal. Mehr geht eigentlich nicht bzw. ansonsten ja auch gerne in die Lederhose [siehe auch MANOWAR].
Die Produktion ist trocken, direkt und gänzlich unpoliert, ganz alte Schule eben.
Wer sich in obigen fahrigen Vergleichen und betulichen Beschreibungen wiederfindet, nichts gegen IGNITOR, PARAGON, TWISTED TOWER DIRE, HELSTAR, BLOODBOUND und klanglich ähnlich gelagerte Kapellen einzuwenden hat und ehrliche, herzbluttriefende Metalmusik mit ebensoviel Seele wie augenzwinkerndem Klischee aus dem Untergrund zu schätzen weiß, der wird METALHEAD spontan in sein "Metal Heart" schließen...!

Trackliste:
01. Bringer Of Evil
02. Mistress Of The Storm
03. Surrender To The Dark
04. Hunter
05. Witch Hunt
06. Chains Of Steel
07. Lonesome Warrior
08. Awakening Of Thunder
Spielzeit: 00:39:28

Line-Up:
Christoph Mielicki - Guitars
Stefan Sadzio - Vocals
A.M. Draude - Guitars, Vocals
Dirk Schroeder - Bass
Marian Walczyk - Drums


Dirk Konz [dkay]
27.07.2012 | 23:53
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