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Cover von Midnight -- Sakada
Band:  Metalnews nach 'Midnight' durchsuchenMidnight
Album:Sakada
Genre:Ambient, Progressive, Rock
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:25.04.05
CD kaufen:'Midnight - Sakada' bei amazon.de kaufen
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"Duftkerzen und Räucherstäbchen an, Licht aus, it´s Midnight!"

Ex-CRIMSON GLORY-Frontmann Midnight verwöhnt seine zahlreichen Anhänger dieser Tage mit seinem zweiten Solo-Output namens „Sakada“. Während er mit CRIMSON GLORY im Metalsektor in den 80ern einige Achtungserfolge erzielen konnte, präsentiert sich der Schwarzgelockte heutzutage musikalisch sehr viel offener. Zudem behauptet der tageslichtscheue Egozentriker felsenfest, volle zwei Jahre, also während des gesamten Songwritingprozesses, in einem nur durch Kerzenschein erhellten Raum gelebt zu haben. Klingt irgendwie abgedreht? Dann Vorhang auf für eines der skurrilsten, apathischsten und verwirrendsten Werke unserer heutigen Zeit.

Der Vorhang fällt. Dem gespannten Zuhörer schlägt sofort ein gefährliches Gemisch aus allerlei musikalischen Zutaten entgegen. Zu viele Zutaten, um sie alle zu nennen, zu viele Einflüsse, um einen klaren Stil auszumachen. Zu viele Noten, Geräusche und Effekte, um dem Gehirn zu ermöglichen, auch nur ansatzweise mitzukommen. Gefährlich ist es deshalb, weil es Grenzen sprengt. Die Musik wirkt schrill, schräg und erschreckend obszön. Die Absicht des Künstlers? Unklar! Stellenweise ist der Effekt auf den Zuhörer gar hässlich. Eine Fratze. Eine hässliche Fratze, die grinst, denn sie weiß, dass sie dich im nächsten Augenblick sofort wieder begeistern wird. Um nicht falsch verstanden zu werden: die Musik dieses Albums wird zu keiner Zeit schnell oder brutal. Das wird sie erst in der Fantasie der Hörer, je nachdem, wie aufgeschlossen diese sind. Mit zunehmender Spielzeit mischen sich fernöstliche Klänge, Southern Rock-Anleihen und 70er Jahre Psychorock ins Klangbild. Abgedrehte Raumeffekte verleihen dem Material hier und da zusätzliche Dynamik. Stimme und Gitarren schrauben sich zu noisigen Gerüsten empor, erschrecken, schockieren, nur um wenige Momente später in eine extrem harmonische Melodie verschmelzen zu können. Traum oder Wirklichkeit? Definitiv nichts für schwache Nerven...

„Sakada“ ist mit seinen psychedelischen, ausufernden Songs wie „Berber Trails“, „War“, „Pain“ usw., um einige konkret zu nennen, nichts für den netten Musikliebhaber von nebenan, ebenso nicht für Soundpuristen und Konsumenten, die nicht über ihren eigenen musikalischen Horizont hinausblicken können. Für Leute allerdings, die Musik vor allem zu einem Zweck, nämlich dem der Bewusstseinserweiterung hören, heißt es: Duftkerzen und Räucherstäbchen an, Licht aus, it´s MIDNIGHT.


Trackliste:
01. Incubus
02. Berber Trails
03. Little Mary Sunshine
04. Miss Katie
05. War
06. Pain
07. Sakada
08. Lost Boy
09. Cat Song


Georg Schillay [Cryxx]
19.05.2005 | 18:12
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