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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Hammer von Down Under, Teil 2" | ||||||||||||||||||
| Für jeden Geschmack, für jede ganz besondere Stimmung gibt es mittlerweile eine Fülle von Platten aus dem schwarzmetallischen Bereich. KVISTs einziges Album zum Beispiel ist - mitunter durch das Backcover begründet - der ideale Soundtrack für das nächtliche Lagerfeuer in einer gottverlassenen Waldlichtung. Aus Australien kommt nun "Sternengucker Black Metal" oder besser gesagt MIDNIGHT ODYSSEY, ein blutjunges Projekt aus Brisbane, welches sich quasi aus dem Stand heraus in eine Liga mit den alten, vorüberwiegend auf sphärischer Synthetik aufbauenden Klassikern anno dazumal katapultiert. Erfreulicherweise hat der Aussie daran gedacht, dass Metal im Allgemeinen auch von strombetriebenem Klampfen angetrieben und getragen wird, sodass diesen auf "Firmament" erfreulich viel Raum geboten wurde, um eine standesgemäße Atmosphäre kreieren zu können. Anders als die wahrscheinlich offensichtlichste Referenz SUMMONING aber [was die Bedeutung der Keys wie Knöpfchendreherei für den Gesamtsound betrifft] nimmt man Abstand von feierlichen Streicher- und Bläser-Overdubs, begnügt sich stattdessen mit einer Extra-Portion Tiefe, Introvertiertheit, Sehnsucht als auch nicht zuletzt einem enormen Händchen für stockdunkle sphärische Momente, welche über die gesamte Stunde Material verteilt wurden. Als Exempel dürfte das Instrumental "Departing Flesh And Bone" dienen, dessen eiskalte Aura den Hörer im Sturm nimmt. Noch besser wird das eindringliche Schauspiel allerdings, wenn Alleinunterhalter Dis Pater zu seinem Mikrofon greift und in bester Varg-Manier - wenn auch nicht so dermaßen schmerzzerissen - die malerisch schönen Szenerien mit seinen kraftvollen Schreien bereichert. Das gilt für den blendenden, episch ausgelegten Opener wie für meinen persönlichen Favoriten "As Dark And Ominous As Stormclouds", welcher genau die Sorte aus packender Eingängigkeit sowie genialer, nie öde werdender Melodieführung beinhaltet, von der ich einfach nicht genug bekommen kann. "From Firmament To Forest" hingegen stellt den mit Abstand dramastischsten Abschlusstrack seit langer, langer Zeit dar, auch aufgrund seines langen, melancholischen Anlaufes, der dann in einer vierminütigen emotionalen Explosion des Australiers mündet. Brilliant! Es ist schlichtweg erstaunlich, wie unterschiedlich acht Nummern klingen können, obwohl der sich selbst gesetzte stilistische Rahmen denkbar eng gesteckt wurde. "Firmament" offeriert Anhängern von schwelgerischer, schwebender Musik das Beste aus den nicht furchtbar extremen Welten des Black-Metal-Kosmos. Dass es von dieser Art heutzutage nicht mehr gibt, stimmt mich zwar traurig, doch sind MIDNIGHT ODYSSEY momentan im Stande, mich darüber hinweg zu trösten. | ||||||||||||||||||
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