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Band: Milking The Goatmachine bei Facebook Metalnews nach 'Milking The Goatmachine' durchsuchenMilking The Goatmachine
Album:Milking In Blasphemy
Genre:Black Metal, Grindcore
Label:Noise Art Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:31.03.17
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"Extremer Metal wunderbar absurd und abwechslungsreich."

Nicht, dass man irgendwas anderes erwartet hätte, aber die maskierten Ziegenmänner von MILKING THE GOATMACHINE begeben sich in den Black-Metal-Wald und reißen uns mit "Milking In Blasphemy" gewaltig den Arsch auf. Die Goat-E-Borger, mit Berliner Wurzeln, haben schon immer das, was sie gut finden, durch die eigene Jauche gezogen und ihren ganz eigenen "Mist" fabriziert. So ist im Jahre 2017, zwei Jahre nach dem Vorgänger "Goatgrind", der Schwarzmetall und der Beelzebub höchstpersönlich an der Reihe.

Die Kinder der großen Ziege brauchen keine Angst zu haben, wer MILKING THE GOATMACHINE mochte, wird sie weiterhin mögen. Denn natürlich gibt es die gewohnt brachialen (und erwarteten) Grind-, Death-, Slam- und Blast-Standards, ge-“squealt“ wird auch, aber hier und da fließt die bereits erwähnte Ladung Black Metal ein, die der Band äußerst gut steht. Die Musiker Goatleeb und Goatfreed Udder lassen den düsteren Ideen freien Lauf und mischen an den richtigen Stellen dunkle Atmosphäre, Tempiwechsel und großartige Soli unters Futter, so dass eine vielseitige Bandbreite an Kreativität entsteht, die sie aus dem Einheitsbrei deutlich hervorhebt. Hammerriffs und gnadenlose Härte gibt es sowieso nonstop.
Die Produktion ist wohl die mächtigste und drückendste der Bandgeschichte. Zusätzlich punktet ganz klar der Humor. Über Ernsthaftigkeit lässt sich im Falle von MILKING THE GOATMACHINE ohnehin nicht streiten: Wie das Ding durchgezogen wird, ist beeindruckend, vor allem wenn am Ende derartige Qualität aus den Boxen ballert, die man musikalisch einfach ernst nehmen muss. Und das trotz der ganzen Ziegenwitze und Genre-Anspielungen wie „Farm Of Northern Darkness“, „Freezing Hoof“, Goats In A Throne Room“, „GoatEborgian Hunger“, „Goat Mans Child“ oder gar „Endzitze“. „Nemesis Bettina“ wird sowieso ein Liveknaller.
Anhand all dieser Umwandlungen aus dem Metal- – und generell Musikbereich – sieht man, dass die Jungs Liebhaber sind und sich auskennen. Wer will denn da „meckern“ oder böse sein? Geile Scheibe, voll in die Fresse, rund und gelungen. Voll abgemolken, sozusagen.

„Milking In Blasphemy“ ist eine Hommage an den Black Metal, wenn auch stilistisch nicht über die gesamte Länge durchgezogen, aber wozu den eigenen Stil komplett aus der Scheune werfen. Extremer Metal, wunderbar absurd und abwechslungsreich.
Ob sie mit diesem Album die Weltherrschaft an sich reißen, wissen erst die, die sich südlich des Himmels in dunklen Hinterzimmern aufhalten und bereits obskure Weltuntergangspläne schmieden. So heißt es für uns Erdlinge fürs Erste: Melkgeschirr an die Nippel des Satans Ziege und blutvermischte, hellrosa Flüssigkeit in die Gehörgänge „lüppen“ lassen. Ave Satanas.

Text: P. Lugosi

Trackliste:
01. Farm Of Northern Darkness
02. Nemesis Bettina
03. Straw Bale Apocalypse
04. Milking In Blasphemy
05. Add The Horn Of Winter
06. Freezing Hoof
07. Goats In A Throne Room
08. Where Fat Angels Cry
09. Milk Churn Funeral
10. GoatEborgian Hunger
11. Sliden Christi
12. Wolves Upon The Cross
13. Goat Mans Child
14. Endzitze
15. G.O.A.T.M.A.C.H.I.N.E
16. In The Shedside Eclipse
Spielzeit: 00:40:53

Line-Up:
Gitarre, Bass: Goatfreed Udder
Gesang, Schlagzeug: Goatleeb Udder
Gitarre: Lazarus Hoove (Live)
Bass: Steve Shedaway (Live)
Jan Termath [P³Hamburg]
11.04.2017 | 13:32
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