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Cover von Milking The Goatmachine -- Stallzeit
Band: Milking The Goatmachine Homepage Milking The Goatmachine bei Facebook Metalnews nach 'Milking The Goatmachine' durchsuchenMilking The Goatmachine
Album:Stallzeit
Genre:Death Metal, Grindcore
Label:Noise Art Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.03.13
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"Holt die Maske aus dem Schrank... es ist Stallzeit!"

Die Maul- und Klauenseuche ist wieder ausgebrochen und die durchgedrehten Ziegen von MILKING THE GOATMACHINE ziehen einmal mehr aus, um die Musiklandschaft auf den Kopf zu stellen und alles niederzutrampeln was sich ihnen dabei in den Weg stellt und nicht spätestens bei drei zurück im Stall ist. Warb Ziegen-Uncle-Sam auf dem Vorgänger "Clockwork Udder" noch aktiv für den Beitritt zur "Army Of Goats" und thematisierte die Domestizierung der menschlichen Spezies durch selbige, schreitet mit dem Titelstück auf "Stallzeit" die Unterwerfung der Erde ein ganzes Stück weiter voran. "Stallzeit" ist zugleich der erste – und zunächst einzige – Titel, den die Ziegen in deutscher Sprache präsentieren. Das steht ihnen aber ganz gut. Davon abgesehen geht es auf dem neuen Album auch wieder etwas friedlicher zu Werke.
"Dieses Mal behandeln wir das Thema, was wir alles auf eurem Planeten erlebt haben und wie wir das unserem Goatlord auf GoatEborg berichten, quasi ein Ziegentagebuch. Der Song "When a Goat loves a Woman" z.B. beschreibt die Problematik wenn man von einem Erdenweibchen die Telefonnummer erhält und dann versucht, mit Hufen diese Nummer in sein Touchscreen-Smartphone zu tippen... " kommentieren Sänger/Schlagzeuger Goatleeb und Gitarrist/Bassist Goatfreed ihren mittlerweile vierten Langspieler.


Dass Jesus eigentlich gar kein Mensch sondern ein gestrandetes Zicklein von Goateborg war wissen wir spätestens seit "Goat On The Water" ["Seven – A Dinner For One"], jetzt gibt es noch die passende visuelle Darstellung in Form des ziemlich weihnachtlich wirkenden Covers dazu.

Seit ihrer letzten Veröffentlichung haben die Ziegen ganz schön zugelegt. Das erste Lied kommt noch etwas rumpelig aus den Boxen, aber davon abgesehen ist der Sound dieses mal richtig FETT und stellt die alten Alben in Sachen Produktion locker in den Schatten. Wer die Weltraumziegen bisher als reine Spassband auf dem Radar hatte, der könnte nach den ersten Durchläufen von "Stallzeit" dennoch enttäuscht sein. Zwar bleiben MILKING THE GOATMACHINE im Großen und Ganzen ihrm witzigen Stil treu, so richtig lustige Stücke wie die "Knock Knock"-Trilogie, "Ding Dong" oder "More Humor Than Human" fehlen leider auf der neuen Platte und auch mit den typischen "Goat-Squeels" hält sich Sänger Goatleeb mehr zurück. Es wirkt als wären die Ziegen ein ganzes Stück reifer geworden, was sich dann glücklicherweise auch im Songwriting wiederspieglt. Dieses hat sich gegenüber dem direkten Vorgänger nocheinmal deutlich verbessert, die Sachen sind technisch anspruchsvoller und abwechslungsreicher geworden und es finden sich – z.B. in "Salt Lick City" – eine ganze Reihe neuer Einflüsse.

Natürlich wird aber auch diesmal wieder so einiges durch den Death/Grind-Fleischwolf gedreht. Das reicht von Samples aus kultigen B-Movies ["Spaceballs"] oder bekanntem Liedgut bis hin zum wohl einzigen deutschen Pornofilm den jeder kennt, aber sicher niemand gesehen hat. Aber ich will euch an dieser Stelle nicht die Vorfreude verderben und zu viel verraten. Um alle Details aufzudecken ist jedenfalls wieder gehöriges Film- und Musikwissen erforderlich. Außerdem erinnern einmal mehr viele der Titel genreübergreifend an bekannte Stücke der Musikgeschichte. Mit den entsprechenden Originalen von Tupac Shakur ["Only God Can Judge Me"], Percy Sledge ["When A Man Loves A Woman"] oder Metallica ["Kill 'em All"] haben diese jedoch wenig gemein.

Apropos, "Milk 'em All" ist definitiv eines der Highlights auf der neuen Platte. Nicht nur Metallica, sondern eine ganze Reihe weiterer Bands werden hier sprichwörtlich gemolken. MILKING THE GOATMACHINE zollen den Vorbildern mit einem Stück, dessen Text sich quasi ausschließlich aus deren Titeln zusammensetzt. Von DARKTHRONE über KATAKLYSM und OBITUARY bis hin zu SLAYER ist hier wohl fast alles dabei was Rang und Namen hat. "Stallzeit", "Salt Lick City" und "Goatriders In The Sky" seien an dieser als weitere Anspieltipps genannt.

Auch eine Coverversion ist wieder mit an Bord. Der MOTÖRHEAD-Klassiker "Ace Of Spades" ist den Ziegen diesmal in die Hufe gefallen. Warum allerdings das Solo durch METALLICAs "Nothing Else Matters" ersetzt wurde ist mir bis heute schleierhaft. Hoffentlich wird ein Interview diese bedeutende Frage klären können.

Um es kurz zu machen: "Stallzeit" knallt und groovt richtig gut und sowohl langjährige Ziegen-Fans als auch alle anderen mit einer Affinität zu gut gemachtem Deathgrind können recht bedenkenlos zugreifen. Holt die Ziegenmaske aus dem Schrank und ab zum Plattenladen eures Vertrauens. Meinen Favoriten "Seven – A Dinner For One" vermag die neue Scheibe allerdings wieder nicht vom Trohn zu stoßen.

Trackliste:
01. Only Goat Can Judge Me
02. Goatriders In The Sky
03. Stallzeit
04. 3 Room Shed
05. Goatpainter
06. The Day I Lost My Bell
07. Salt Lick City
08. Milk 'em All
09. Hornbreaker
10. Whoola Hoove Groove
11. Strawless
12. Look @ These
13. When A Goat Loves A Woman
14. Udder Infection
15. In 10 Years we are Oldschool
16. Ace Of Spades

Spielzeit: 00:42:43

Line-Up:
Goatleeb Udder – Schlagzeug, Gesang
Goatfreed Udder – Gitarre, Bass
Michael Klimczak [Sm62]
29.03.2013 | 13:00
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