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Band: Mindead Homepage Mindead bei Facebook Metalnews nach 'Mindead' durchsuchenMindead
Album:Abandon All Hope
Genre:Alternative, Modern Metal, Nu Metal
Label:7hard
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:26.09.08
CD kaufen:'Mindead - Abandon All Hope' bei amazon.de kaufen
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"Kinder des KORNs"

Schwaben können außer Hochdeutsch ja bekanntlich alles und das trifft mit geringfügigen Abstrichen auch auf MINDEAD zu, deren Debüt „Abandon All Hope“ nämlich durchaus was kann.

In seiner Freizeit hat der Fünfer zweifellos viel Musik von MACHINE HEAD, KORN, COAL CHAMBER, SLIPKNOT, SEVENDUST und sonstigen NuMetal, Neo-Thrash und Modern Metal konsumiert, aber auch melancholischere Gesellen wie SENTENCED und PARADISE LOST fanden bei den Schwaben offene Ohren und Herzen, denn was hier aufgefahren wird, ist ein durchaus explosives Destillat aus all diesem.
Als Paradebeispiel könnte vielleicht „Dark Places“ dienen, der erstmal ähnlich PARADISE LOST zu „One Second“-Zeiten anfängt, um anschließend fetten NuMetal-Riffs, hernach einem schönen SENTENCED-Refrain zu weichen und dann in einen gediegenen „Davidian“-Gedächtnis-Moshpart zu münden.
Auch die Halbballade „Until I Scream“, die gegen Ende noch richtig schön tritt, ist mehr als gelungen, wie eigentlich alle Tracks auf diesem Erstling, nur klingen eben überall die Vorbilder noch mehr als deutlich durch [„Feed My Hate“ klingt astrein nach COAL CHAMBER zu ihren besten Zeiten], allerdings ohne allzu faden Beigeschmack.
Die amtliche Produktion [aus Andy Classens Stage One-Schmiede], sattes Riffing und ein mehr als variabler Sänger, der den Wechsel von NuMetal-Geschrei à la Jonathan Davis/Dez Fafara zum melodisch-melancholischen Gesang eines Nick Holmes ebenso überzeugend hinbekommt wie ein derbes Rob Flynn-Organ, sowie gutes Gespür für Hooks, Refrains und Melodien, die einem so schnell nicht mehr aus dem bereits schwer durchgeschüttelten Kopf wollen, zeichnen diesen Tonträger zusätzlich aus.

Wer also seinen Metal gerne modern, emotional, eingängig und mit infektiösen Melodien versetzt, kredenzt bekommt, der kann hier bedenkenlos dem Nachwuchs eine Chance geben.

Trackliste:
01. Deathfloor
02. Resignation
03. Cure
04. Dark Places
05. New Skin
06. Feed My Hate
07. Until I Scream
08. Shadow Of Mine
09. Still Empty
10. Wastegate
11. Neverending
Spielzeit: 00:47:03

Line-Up:
Timo „Team O“ Fielker - Vocals
Benedikt „Bene“ Wagner – Bass
Michael „Mike“ Trautner – Guitar
Marcel „Wurzel“ Grashei – Guitar
Benjamin „Ben Hell“ Hölle – Drums
Dirk Konz [dkay]
26.09.2008 | 22:35
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