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Cover von Ministry -- The Last Dubber [Remix]
Band: Ministry Homepage Ministry bei Facebook Metalnews nach 'Ministry' durchsuchenMinistry
Album:The Last Dubber [Remix]
Genre:Crossover, Industrial, Modern Metal
Label:13th Planet Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:11.09.09
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"Der Schwan wird langsam heiser..."

MINISTRY und kein Ende, dabei ist die Band inzwischen schon längst Geschichte. Nach „Cover Up“ und der DVD „Adios… Puta Madres“ wird nun mit „The Last Dubber“ nichtsdestotrotz noch das Remix-Pendant zu „The Last Sucker“, der letzten Studioscheibe, nachgereicht.

Prinzipiell ist der Grundgedanke mit dem von „Rio Grande DUB Ya“, dem Remix-Scheibchen zum Vorgänger, „Rio Grande Blood“, vergleichbar, denn auch auf „The Last Dubber“ werden Gesang, Gitarren und Metal-Klänge deutlich in den Hintergrund gestellt bzw. auf ein Minimum beschränkt. Dafür dominieren nicht nur die Effekte, sondern vor allem die Basslinien und die Perkussion, sodass die ganze Geschichte deutlich rhythmuslastiger, grooviger und bisweilen elektronischer klingt als die ‚normale’ Fassung. Erkennbar bleiben die Songgerüste natürlich trotzdem, und gerade die wuchtige Version des Titeltracks und die Drum & Bass-lastige Fassung von „Death & Destruction“, in der immer wieder das treibende Up-Tempo-Riffing ausbricht, sind MINISTRY prima gelungen. Für die Remixe selbst zeichnen übrigens wieder Clayton Worbeck [REVOLTING COCKS] und John Bechdel sowie DJ Hardware [„The Last Sucker [Hardware Revamp Mix]“] verantwortlich, wobei Worbeck den Großteil davon verarztet hat. Dabei ist das Resultat nicht von schlechten Eltern, nur kommt es aber – genau wie bei „Rio Grande DUB Ya“ – schlichtweg darauf an, ob man mit Remix-Geschichten überhaupt etwas anfangen kann oder ob es nicht auch die regulären Studioalben tun.

Wer also Bock darauf hat bzw. unbedingt wissen möchte, was man aus den Originalversionen so alles basteln kann und wie sich die Mucke von MINISTRY in ein anderes Format übertragen lässt, wird bei „The Last Dubber“ fündig werden. Diejenigen Fans, die sowieso restlos alles von Al & Co im Regal stehen haben müssen, werden sowieso blind zuschlagen. „The Last Sucker“ ist somit eine durchaus brauchbare und experimentelle Scheibe, wobei dennoch die ausgezeichneten letzten beiden Studioscheiben, „Rio Grande Blood“ und „The Last Sucker“, sprich die Metal-lastigen Originalversionen, eine deutlich längere Halbwertszeit besitzen, sodass sich auch hier die Frage stellt, ob man das Teil nicht Fan-freundlich als Bonus-CD im Rahmen einer limitierten Erstauflage von „The Last Sucker“ hätte unterbringen können. Und spätestens jetzt sollte auch mal Schluss sein mit dem Schwanengesang bei MINISTRY, damit das Kapitel würdig abgeschlossen werden kann, ohne dass man das Gefühl bekommt, immer wieder mit weiteren Veröffentlichungen bombardiert zu werden. R.I.P. MINISTRY!

Trackliste:
01. Let’s Go [La Fin Du Monde Mix]
02. Watch Yourself [The Clocks Strike Thirteen Mix]
03. Life Is Good [Neuroplasticity Mix]
04. The Dick Song [Straight Outta Lincoln Mix]
05. The Last Sucker [Icke Mix]
06. No Glory [Sandpaper Condom Mix]
07. Death & Destruction [A Vote of Non-Confidence Mix]
08. Die In A Crash [Point of Impact Mix]
09. End Of Days Part 1 [One Less Sparrow Mix]
10. End Of Days Part 2 [Extreme Mayan Makeover Mix]
11. Let’s Go [Dawn Of Oblivion Mix]
12. The Last Sucker [Hardware Revamp Mix]
Spielzeit: 01:04:01

Line-Up:
Al Jourgensen – Vocals, Guitars, Programming
Mike Scaccia – Guitar
Tommy Victor – Guitar
Paul Raven – Bass
Sin Quirin – Guitars
John Bechdel – Keyboard
Joey Jordison – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
04.09.2009 | 17:37
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