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Cover von Ministry -- The Last Sucker
Band: Ministry Homepage Ministry bei Facebook Metalnews nach 'Ministry' durchsuchenMinistry
Album:The Last Sucker
Genre:Crossover, Industrial, Modern Metal
Label:13th Planet Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:21.09.07
CD kaufen:'Ministry - The Last Sucker' bei amazon.de kaufen
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"Wenn's am besten schmeckt..."

So, da ist nun also der – angeblich – letzte Streich mit neuen Songs, den die Welt von MINISTRY zu erwarten hat, wenn wir mal das noch anstehende Album mit Coverversionen ausklammern. Mastermind und George Bushs „glühendster Verehrer“ Al Jourgensen setzt damit konsequent seine Tiraden auf den derzeitigen US-Präsidenten fort und versucht obendrein, sich mit „The Last Sucker“ ein Denkmal zu setzen, ehe er sich auf sein Altenteil zurückzieht, um sich mehr seinem Label Thirteenth Planet Records zu widmen.

So ganz will das mit dem Denkmal aber nicht funktionieren, denn auch wenn das Album mitnichten seinem Titel nacheifern will, ergo schlecht ist, so braucht es dennoch einige Durchläufe, ehe man mit dem neuen Material warm wird. Die Songs wirken irgendwie etwas monotoner und unspektakulärer, auch wenn man MINISTRY hoch anrechen muss, dass sie eben nicht einfach nur das geniale „Rio Grande Blood“ noch einmal aufgenommen haben. An die Qualität dessen oder eines „Psalm 69“ kommt „The Last Sucker“ allerdings nicht heran, sodass zwar mit Nummern wie beispielsweise „Let’s Go“, „Life Is Good“ und dem ziemlich knackigen „Death And Destruction“ weitgehend gutes Material am Start ist, aber irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass da einfach noch mehr drin gewesen wäre. „Roadhouse Blues“ ist anfangs nicht wirklich als Coverversion von THE DOORS zu erkennen, bringt aber durch die coole Mundharmonika frischen Wind in die ganze Sache, während das rotzig-punkige „Die In A Crash“ eher nach den DEAD KENNEDYS klingt. Abschließend gibt es noch das zweiteilige „End Of Days“, das zu langatmig geworden ist, sodass man Eisenhowers Abschiedsrede von 1961 auch gerne hätte kürzen können. Es dürfte natürlich auch klar sein, dass Onkel Al seinem politischen Frust mit einer Vielzahl an Samples und textlichen Seitenhieben nach wie vor Luft macht, sodass sich beinahe schon die Frage stellt, ob er nicht lieber freiwillig mit MINISTRY aufhört, ehe George Bush dann mal aus dem Amt ist und ihm die Grundlage für weitere Alben fehlt.

„The Last Sucker“ ist unterm Strich ein gutes Abschiedsgeschenk geworden, aber leider kein absoluter Oberhammer, was nach dem tollen Vorgänger durchaus im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Gebt dem Album ein paar Durchläufe, dann werdet Ihr ganz sicher nicht enttäuscht sein, denn schließlich sind hier unverkennbar MINISTRY am Werk, aber wirklich große Überraschungen oder Hits sollte man nicht erwarten. Und den Aussagen, dass sich MINISTRY für immer und ewig auflösen wollen, glaube ich irgendwie genauso sehr wie den Aussagen eines George W. Bush, aber das nur am Rande…

Trackliste:
01. Let’s Go
02. Watch Yourself
03. Life Is Good
04. The Dick Song
05. The Last Sucker
06. No Glory
07. Death & Destruction
08. Roadhouse Blues
09. Die In A Crash
10. End Of Days [Pt. 1]
11. End Of Days [Pt. 2]
Spielzeit: 00:55:53

Line-Up:
Al Jourgensen – Vocals, Guitars, Programming
Mike Scaccia – Guitar
Tommy Victor – Guitar
Paul Raven – Bass
Sin Quirin – Guitars
John Bechdel – Keyboard
Joey Jordison – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
22.09.2007 | 18:02
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