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Band: Miseration Homepage Miseration bei Facebook Metalnews nach 'Miseration' durchsuchenMiseration
Album:Tragedy Has Spoken
Genre:Brutal Death, Death Metal
Label:Lifeforce Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:29.06.12
CD kaufen:'Miseration - Tragedy Has Spoken' bei amazon.de kaufen
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"Brennende Abrissbirne"

Die Tore öffnen sich, die Meute jubelt und das Gemetzel nimmt seinen so gut wie alles in der Luft zerfetzenden Lauf. Oder anders formuliert: Wer immer schon mal aus nächster Nähe erfahren wollte, welchen Weg ARCTURUS wohl eingeschlagen hätten, wenn ihnen nach dem gottgleichen Epos "La Masquerade Infernale" irrplötzlich nach zünftigem Tod zumute gewesen wäre, darf nun entzückt an die Decke springen, da sich MISERATION vermutlich genau dieselbe Frage bei der Auslegung ihres neuen Albums gestellt haben. Christian Älvestam - den wahre Metaller einzig und allein aufgrund seines Mitwirkens an UNMOORED ins Kurzzeitgedächtnis zurückholen dürfen - hat sich erneut dazu erbarmen lassen, zusammen mit drei talentierten Kollegen eine Platte aus der Achsel zu schütteln, deren Klasse sich erst mit der Zeit dem Hörer offenbart.

Dank einer wahren Planierraupe von einer Produktion [schöne Grüße an das fähige Team der Crehate Studios an dieser Stelle!] gehen die Schweden als geschlossene, mächtige wie enorm dynamisch vorgehende Einheit gegen den totproduzierten Müll - großteils von so ekelerregenden Retortentruppen wie ZONARIA oder SCAR SYMMETRY [jepp!] - vor. Die Gitarrenabteilung schafft das Kunststück, eine unglaublich unerschütterliche Präsenz auszustrahlen, die kraftraubendes Power-Geschrubbe mit allerlei Leckereien wie kurze Ausflüge in landesübliche Black-Metal-Raserei, aber ebenso melodischen Zwischenschüben zusammenführen, die selbstverständlicher kaum klingen könnte. Egal, ob wir nun die fiese Tempobombe "Hill Of The Poison Tree", den gleich in die dramatischen Vollen greifenden Opener oder das von Nacken brechenden Hauptthemen sowie orientalischen Bridges angetriebene "Ghost Barrier" als Ausgangspunkt für euphorische Lobpreisungen missbrauchen, so ist "Tragedy Has Spoken" in erster Linie eines: Kontrolliertes, heilloses Chaos, verpackt ins Strophe-Chorus-Strophe-Schema minus damit automatisch einhergehender Langeweile. Unabhängig davon, wo man sich gerade befindet, sollte stets ein Zahnschutz in Griffweite sein.

Nichts auf "Tragedy Has Spoken" riecht nach abgestandenem Standard; nein, hier übernimmt das Feuer im Arsch die Kontrolle. Alle Beteiligten wussten ganz genau, was sie wollten, konnten es auch umsetzen und liefern ein Ergebnis, das zu Recht als eines der besten, "crunchigsten" Death-Metal-Ereignisse dieses Sonnenzyklusses bezeichnet werden kann; unter anderem auch aufgrund der enormen Abwechslung, die so ein vorrangig stumpf wirkendes Album zu bieten hat. Aber glaubt nicht einfach blindlings bloßen Worten, sondern überzeugt Euch am besten selbst:


"Stepping Stone Agenda":




__________________________
„Tragedy Has Spoken“ ist eine technische Death-Metal-Walze, die wie ein Güterzug am geneigten Headbangerlein vorbei rast, wenn man seine Aufmerksamkeit nicht vollends auf das anstrengende Werk von MISERATION legt. Doch nach einigen Durchläufen offenbaren sich unverschämt viele Details unter der klinischen Produktion und fesseln mit den unterschwelligen Melodien, die dem düsteren Treiben die Krone aufsetzt.
Champ | 5,5 von 7

Trackliste:
01 - Stepping Stone Agenda
02 - Children Of The Flames
03 - Ghost Barrier
04 - Ciniphes
05 - Hill Of The Poison Tree
06 - Disaster Cage
07 - On Wings Of Brimstone
08 - White Light / Black Rain
09 - Tomb Of Tephra
10 - Waylayer
Spielzeit: 00:42:22

Line-Up:
Christian Älvestam - Gesang, Bass [Session]
Marcus Bertilsson - Gitarren, Bass [Session]
Jani Stefanovic - Gitarren, Bass [Session]
Oscar Nilsson - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
07.07.2012 | 20:00
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