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Band: Misery Index Homepage Misery Index bei Facebook Metalnews nach 'Misery Index' durchsuchenMisery Index
Album:Heirs To Thievery
Genre:Death Metal, Grindcore
Label:Relapse Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:07.05.10
CD kaufen:'Misery Index - Heirs To Thievery' bei amazon.de kaufen
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"Ein Prügelbrett!"

Seit fast zehn Jahren hämmern sich MISERY INDEX mit ihrem Bastard aus Grindcore und Death Metal durch die Szene. Produktiv waren die vier Jungs um Bandkopf Jason Netherton schon immer. Neben unzähligen Splits und EPs werfen die US-Amerikaner mit „Heirs To Thievery“ ihr viertes Langeisen auf den Markt. Schon mit dem letzten Output „Traitors“ ließ man vermehrt Death Metal in den sonst sehr Grindcore-lastigen Sound einfließen. Ein Trend, der sich auch auf der aktuellen Scheibe fortsetzt. Geprügelt wird dennoch, was das Zeug hält.

Rasant beginnt das Album mit „Embracing Extinction“. Ein MISERY INDEX-Song aus dem Bilderbuch. Knapp zwei Minuten lang, eine Wand aus wahnsinnigem Schlagzeugspiel, untermalt von schnellen Riffs und vom wütenden Geschrei der beiden Vokalisten. Auch „Fed To The Wolves“ überzeugt auf voller Linie. Vor allem der langsame Part gegen Ende inklusive wunderschön melodischem Solo sorgt schon fast für Gänsehaut. Technisch zeigt man sich versiert wie nie zuvor. In meinen Augen der Hit des Albums.
„The Carrion Call“ beginnt mit einem Riff, das an alte DYING FETUS erinnert. Der Song geht allerdings etwas vom Gas und groovt in typischer MISERY INDEX-Manier. Wesentlich schneller geht’s mit dem Titeltrack weiter. Man stellt sich schon vor, wie ganze Hallen die Anklage an die Verbrechen der amerikanischen Vergangenheit brüllen, die hier im Refrain auf den Punkt gebracht wird. Ähnlich wie im Titeltrack "Traitors" auf dem Vorgänger. Auch „The Spectator“ geht wieder etwas gemäßigter und melodischer zu Werke. Das Groove-Monster „The Seventh Cavalry“ klingt sehr modern und fährt einem direkt in die Knie, vor Hardcore-Anleihen haben die Jungs aus Baltimore ja noch nie zurück geschreckt. Die restlichen Songs sind alle grundsolide. Nichts auszusetzen, leider auch nichts Herausragendes. Der Sound ist wie immer sehr Schlagzeug-lastig und trocken, was den Songs aber gut steht. Anno 2010 darf sich darüber hinaus die Bassfraktion am ausdifferenzierten Mix erfreuen, der den Viersaiter sehr schön in Szene setzt.

MISERY INDEX haben es geschafft, ihr hohes Niveau zu halten. Ein durchweg gelungenes Album, das den Hörer von der ersten bis zur letzten Minute sprichwörtlich umballert. An vergangene Höchstformen in Form der „Dissent“ reicht es leider nicht heran. Das macht aber nichts, Spaß macht’s allemal. Macht eure Nackenmuskeln bereit für dieses Brett.

Trackliste:
01. Embracing Extinction
02. Fed To The Wolves
03. The Carrion Call
04. Heirs To Thievery
05. Spectator
06. The Seventh Cavalry
07. Illuminaught
08. Plague Of Objects
09. You Lose
10. Sleeping Giants
Spielzeit: 00:31:27

Line-Up:
Jason Netherton - Bass, Vocals
Sparky Voyles - Guitar
Mark Kloeppel - Guitar, Vocals
Adam Jarvis – Drums
Samuel Stelzer [Sammy]
04.05.2010 | 12:54
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