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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Misery Speaks -- Promo 2005
Band: Misery Speaks Homepage  Metalnews nach 'Misery Speaks' durchsuchenMisery Speaks
Album:Promo 2005
Genre:Death Metal
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:01.05.05
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"Propheten im eigenen Land?"

Bei MISERY SPEAKS handelt es sich um eine noch relativ junge Death Metal-Band aus Münster, die bereits 2003 eine Full Length namens „Things Fall Apart“ veröffentlicht hat und im März 2005 im den heiligen Hallen des Rape Of Harmony Studios in Triptis (u.a. HEAVEN SHALL BURN und MAROON) eine neue Promo-CD mit 5 Songs aufgenommen hat. Diese mir vorliegende Promo gilt es nun also zu besprechen – war schon die Full Length des Fünfers solide gut, scheinen die Münsteraner nun einen wahren Quantensprung gemacht zu haben:
Mal ganz abgesehen von dem hervorragenden Sound, den Ralf Müller und Patrick W. Engel (ehemals IMPENDING DOOM) dieser Scheibe gezimmert haben, sind auch die fünf vorliegenden Songs sowohl vom technischen Können als auch vom Songwriterischen her allererste Sahne! Der Opener „First Bullet Hits“ (den gibt’s übrigens auch als Download auf der Homepage der Münsteraner) beginnt als melodischer Uptempo Kracher, der vom ersten Riff an sofort zum Bangen und Moshen einlädt – das melodische Element wird durch einen gewaltigen Moshpart abgelöst – dann wird’s etwas getragener und hymnischer, um in einen eingängigen Refrain zu münden: „First Bullet Hits“ zeigt alle Facetten von MISERY SPEAKS auf – melodische Gitarren, gewaltige Blastspeed-Attacken, groovige Moshparts und auch ab an und hymnenhafte Parts, die gelegentlich an AMON AMARTH erinnern. Wie man an dieser Aufzählung schon erkennen kann, liegt der größte Teil der musikalischen Wurzeln in Schweden und hier fallen einem Namen wie eben schon erwähnte AMON AMARTH oder natürlich die unvermeidlichen AT THE GATES ein, dies alles wird dann noch gewürzt mit einer kleinen Prise Florida Death Metal und fertig ist das Süppchen, das auf den Namen MISERY SPEAKS hört. Dabei achten die fünf – teilweise kurzhaarigen – Banger aber trotzdem darauf, ihre Vorbilder nicht zu kopieren, sondern bewahren sich eine gewisse Eigenständigkeit, sprich: MISERY SPEAKS hören sich definitiv an wie MISERY SPEAKS, nicht wie der 666. Aufguss einer bekannten Schwedencombo! Die fünf auf der Promo-CD enthaltenen Songs wirken komplett – wie aus einem Guss, „First Bullet Hits“ ist definitiv der absolute Anspieltip, aber auch der Rest der Songs kann absolut überzeugen – vor allem Melodien wie in „Denial“ und „Where Truth Lies“ fräßen sich sofort in die Gehörgänge, während die entsprechenden Moshparts in den Songs automatisch die Nackenmuskulatur in Bewegung setzen – oder bei Metalcore-Kids dazu führen, dass diverse „Dance-Moves“ ausgepackt werden. Wurde schon erwähnt, dass sich die fünf Jungspunde mit diesen Songs nicht vor internationaler Konkurrenz verstecken brauchen? Dem ist definitiv so, die ganze Scheibe zeichnet ein sehr hohes Niveau aus. Sollte dieses Niveau mit einem neuen Longplayer gehalten werden können, dann steht uns definitiv ein Highlight ins Haus. Verwunderlich ist wieder einmal, dass sich noch kein (deutsches) Label gefunden hat, das diese Hopefuls unter Vertrag nimmt – vor allem deutsche Labels scheinen deutschen Bands wenig zuzutrauen.
Stattet auf jeden Fall der Homepage einen Besuch ab und ladet euch „First Bullet Hits“ runter und checkt die Tourdaten der Jungs!


Trackliste:
01. First Bullet Hits
02. Distortion-Factor
03. Denial
04. Where Truth Lies
05. Subject Fear


Thomas Gschwendner [theburningdarkness]
21.05.2005 | 15:31
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