.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Dark Suns - Grave Human Genuine

Dark Suns
Grave Human Genuine


Dark Metal, Progressive, Psychedelic
6.5 von 7 Punkten
"Reifeprüfung mit Bravour bestanden"
CD Review: Cynic - Carbon-Based Anatomy

Cynic
Carbon-Based Anatomy


Prog Rock, Prog-Metal, Progressive
4.5 von 7 Punkten
"Schwierige Angelegenheit"
CD Review: Year Long Disaster - Black Magic: All Mysteries Revealed

Year Long Disaster
Black Magic: All Mysteries Revealed


Hard Rock, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Gene des Rock"
CD Review: Saga - The Human Condition

Saga
The Human Condition


Prog Rock, Rock
4 von 7 Punkten
"Übergroße Fußstapfen"
CD Review: Orient Express - Illusions

Orient Express
Illusions


Psychedelic, Rock
2 von 7 Punkten
"Folter im Orient Express"
CD Review: Mallevs Maleficarvm - Homo Homini Lupus

Mallevs Maleficarvm
Homo Homini Lupus


Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Finster geht die Welt zugrunde"
CD Review: Dream Evil - Six

Dream Evil
Six


Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Rückkehr mit Wermutstropfen"
CD Review: Malevolence - Self Supremacy

Malevolence
Self Supremacy


Crossover, Groove Metal, Hardcore
5 von 7 Punkten
"Auf die Zwölf"
CD Review: The Night Flight Orchestra - Amber Galactic

The Night Flight Orchestra
Amber Galactic


Classic Rock, Pop
6 von 7 Punkten
"Color In Technicolor"
CD Review: Gasmac Gilmore - Begnadet für das Schöne

Gasmac Gilmore
Begnadet für das Schöne


Indie, Polka Metal, Ska
4 von 7 Punkten
"Warum nicht mal andere Musik hören."
Cover von Misty Range -- Misty Range
Band: Misty Range bei Facebook Metalnews nach 'Misty Range' durchsuchenMisty Range
Album:Misty Range
Genre:Progressive, Psychedelic, Rock
Label:Fysisk Format
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:27.05.11
CD kaufen:'Misty Range - Misty Range' bei amazon.de kaufen
Share:

"Charmant und verschroben"

MISTY RANGE aus Norwegen sind ein sympathisches Duo mit so viel musikalischer Seele im Blut, dass sie den Meeren voll gesichtsloser, generischer Bands ohne eigene Identität das Wasser so eindrucksvoll abgraben, bis die ganzen Truppen nach Luft schnappend im Freien verenden. Lecker!

Die beiden machen es sich wirklich nicht leicht und das, obwohl ihre Songs durchaus eingängige, gar schöne Momente zu bieten, aber insgesamt geht „Misty Range” in einem nebligen, psychedelischen Vintage-Sumpf aus '70-Rock, Jazz und etwas Prog unter. Das ist allerdings keineswegs negativ gemeint, denn gerade das macht das Album erst so charmant. MISTY RANGE könnten ähnlich treffsichere Songs wie die BEATLES damals schreiben, doch sie wollen es einfach nicht. Da wird dann lieber improvisiert oder gewabert, aber immer mit Herz, Sinn und Verstand. Selbstdarstellerische Frickeleskapaden sucht man hier vergeblich, einfache, durchschaubare Songstrukturen aber genauso. Statt dem schönen Refrain kommt dann halt eine wirre Gitarrenlickaneinandereihung oder ein kurzer Amoklauf von Drummer Stig, nur, um wenige Momente später die Songcontenance souverän wiederzuerlangen. Dazu Songtitel, die keine sind, aber das wundert einen angesichts des Inhalts von „Misty Range” auch nicht wirklich.

MISTY RANGE sind Vollblutmusiker, die wirklich Spaß an der Sache haben, und liefern mit ihrem Debütalbum einen tollen Beweis dafür, dass man auch mit viel Köpfchen eine wunderbare Bauchplatte einspielen kann. Retrofeinschmecker dieser Welt, ihr müsst das kaufen!

Trackliste:
01. 19:23
02. 19:03
03. 19:08
04. 19:22
05. 19:25
06. 19:02
07. 19:07
08. 19:21
09. 19:17
10. 19:18
Spielzeit: 00:43:13

Line-Up:
Arve P. Paulsen - Vocals, Guitar, Organ, Flute, Soundscapes
Stig Rennestraum – Drums, Percussion
Michael Siegl [nnnon]
17.06.2011 | 21:33
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin