.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Various Artists - Masters Of Cassel - 15 Years Of Metal

Various Artists
Masters Of Cassel - 15 Years Of Metal


Death Metal, Heavy Metal, Melodic Death Metal, Thrash Metal
Keine Wertung
"Viel für wenig Geld"
CD Review: Necrotic Flesh - Postmortem Pleasures

Necrotic Flesh
Postmortem Pleasures


Death Metal
4 von 7 Punkten
"Postnatal Oldschool"
CD Review: Lock Up - Necropolis Transparent

Lock Up
Necropolis Transparent


Death Metal, Grindcore
6 von 7 Punkten
"So muss moderner Grindcore aussehen!"
CD Review: Killchain - They

Killchain
They


Death Metal
3.5 von 7 Punkten
"Solider Todesblei-Durchschnitt"
CD Review: Centinex - Doomsday Rituals

Centinex
Doomsday Rituals


Death Metal
3 von 7 Punkten
"Bitte mal die Handbremse lösen"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Mithras -- Behind The Shadows Lie Madness
Band: Mithras Homepage  Metalnews nach 'Mithras' durchsuchenMithras
Album:Behind The Shadows Lie Madness
Genre:Death Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:25.05.07
CD kaufen:'Mithras - Behind The Shadows Lie Madness' bei amazon.de kaufen
Share:

"Leider zuviel des Schattens..."

Mit “Behind The Shadows Lie Madness” legt das englische Duo MITHRAS seinen zweiten Longplayer vor. Stilistisch wird das Ganze als Tech Metal angepriesen, wobei sich dies grob als wenig eigenständige Symbiose aus brutalem Death Metal technischer und komplexer Ausprägung à la MORBID ANGEL oder IMMOLATION sowie etlichen progressiven Elementen und Keyboard-Einschüben aufdröseln lässt.

MITHRAS, um das gleich vorweg zu nehmen, bestehen schon seit zehn Jahren, und das hört man den beiden Engländern auch an, denn komponieren, strukturieren und vor allem spielen können sie fraglos gut. Vor allem die Leistung von Leon Macey, der sowohl Gitarre als auch Schlagzeug übernahm, verdient es, hervorgehoben zu werden. So, und nun beginnt auch schon das Problem: Die beiden scheinen MORBID ANGEL abgöttisch zu lieben, woran ja an sich nichts auszusetzen ist, nur klingt vieles schlichtweg haargenau und ziemlich penetrant wie das ältere Material der floridianischen Deather, womit schon einmal bezüglich der Eigenständigkeit ein fettes Minus verbucht werden muss. Lediglich der Gesang weicht da ab und erinnert an ältere VADER-Scheiben. Hinzu kommt ein ziemlich klinischer und undifferenzierter Sound, der eher wie ein Internet-Stream mit geringer Bit-Rate klingt als nach einer Studioproduktion. Sofort entsteht der Eindruck, dass für die Produktion weder genug Geld noch Zeit vorhanden war. Prinzipiell ist das alles noch halbwegs vertretbar, und gegen eine kleine Plattenfirma ist auch nichts einzuwenden, solange die Songs auf jeden Fall überzeugen können, und genau das tun sie nicht vollends. Wirklich hängen bleibt oft wenig, und irgendwie ist das echt schade, denn es lassen sich durchgehend wirklich gute Ansätze und Passagen finden, wie beispielsweise in „When The Light Fades Away“ oder „To Where The Sun Never Sets“. Zwischendrin tauchen dann immer wieder eher billig gemachte Ambient-Interludien auf, die genauso wenig funktionieren wie die oft krampfhaft abgedrehten und anstrengenden Soli, die zwar gut gespielt sind und für Kontrast sorgen sollen, aber die Songs fahrig wirken lassen und ihnen eher schaden.

Im Prinzip haben MITHRAS, vor allem in handwerklicher Hinsicht, kein schlechtes Album abgeliefert, auch wenn das sperrige Material wenig originell ist und viel zu anbiedernd im MORBID ANGEL-Fahrwasser schwimmt. Im Gedächtnis bleiben trotz einiger guter Ideen auch der massiv störende Sound und die oft missglückten Ausflüge in progressive Gefilde, die prinzipiell eine lobenswerte Idee sind, aber in Verbindung mit dem restlichen Material auf „Behind The Shadows Lie Madness“ nicht recht funktionieren wollen. Schade eigentlich…

Trackliste:
01. The Journey And The Forsaken
02. To Fall From The Heavens
03. Under The Three Spheres
04. Into Black Holes Of Oblivion
05. When The Light Fades Away
06. Behind The Shadows
07. Awaken Man And Stone
08. The Twisted Tower
09. To Where The Sun Never Leaves
10. The Beacon Beckons
11. Thrown Upon The Waves
12. Into The Unknown


Alexander Eitner [soulsatzero]
18.05.2007 | 18:05
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin