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Album:Translating The Pain
Genre:Death Metal, Grindcore, Metalcore
Label:Shiver Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:31.03.07
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"Gelungener Death-Grind mit Core-Schlagseite"

Nach einer Split-CD mit OUTCAST, die letztes Jahr erschien, bieten die Belgier MOKER, was soviel bedeutet wie Vorschlaghammer, mit „Translating The Pain” nun ihr erstes Album feil. Der Name ist Programm, sodass sich auch das von Svencho [ABORTED] angefertigte Cover mit seinen beiden gekreuzten Hämmern und dem ramponierten Schädel gut ins Gesamtbild einfügt, während musikalisch – laut Info – Brutal Deathcore geboten wird.

Nun gut, um ehrlich zu sein, kann man die Mucke durchaus so bezeichnen, aber die – eindeutig weniger trendige – Klassifizierung als schnörkellosen Death-Grind mit vereinzelten Slam-Parts wäre auch völlig in Ordnung gegangen, denn MOKER sind eindeutig mehr dem Death Metal als dem Wie-auch-immer-Core zuzuordnen. Aber egal, wie das Kind nun heißt, MOKER erfinden das Rad zwar nicht neu, schaffen es aber über die komplette Spielzeit hinweg, eine gute Leistung aufs Parkett zu bringen. Die meiste Zeit über zwar nach vorne treibend und von vielen Blast Beats unterstützt, zählt dennoch sehr eindeutig die Abwechslung, sodass die Songs recht eigenständig daher kommen und auch direkt ins Ohr gehen. Ab und an tauchen dann mal akustische Einsprengsel auf, wie in „False Reality“ und dem gelungenen „Last Note“, das sich mit seinen knapp sieben Minuten ausreichend Raum lässt, um sämtliche Ideen in Ruhe zu entfalten. Zwischendrin sorgen die Slam-Parts, die stets kurz und effizient eingesetzt werden und im Gegensatz zu manchen Vertretern ähnlicher musikalischer Ausrichtung nicht bis zum Erbrechen ausgereizt werden, sowie die wenigen, aber guten Samples sowohl für einen guten Mitwipp-Effekt als auch für einen guten Kontrast zu den vielen ICE-Parts. Und wenn man genau hinhört, dann lassen sich in „Stuck In A Pattern“ auch mal ansatzweise BOLT THROWER ausmachen, da hier sehr wuchtig die walzende Kriegsmaschinerie ausgepackt wird.

MOKER haben mit „Translating The Pain“ eine gelungene Scheibe aufgenommen, die zwar nicht in der Oberliga mitspielen kann und nichts grundsätzlich Innovatives an den Start bringt, aber für ein Debüt schlichtweg gut gemacht und produziert ist. Leute, die mit abwechslungsreichem und eingängigem Death-Grind mit verschleppten Zwischenparts etwas anfangen können, liegen hier sicher nicht verkehrt.

Trackliste:
01. Intro
02. Manic Existence
03. Your Dark Self
04. My World Decays
05. Another Lost Soul
06. False Reality
07. Am I Falling Into The Claws Of The Lurking Deathtrap?
08. Broken Silence
09. Stuck In A Pattern
10. Last Note


Alexander Eitner [soulsatzero]
15.05.2007 | 12:59
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