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Reviews von Monstrosity
CD Review: Monstrosity - Rise to Power

Monstrosity
Rise to Power


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Cover von Monstrosity -- Spiritual Apocalypse
Band: Monstrosity Homepage  Metalnews nach 'Monstrosity' durchsuchenMonstrosity
Album:Spiritual Apocalypse
Genre:Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:05.04.07
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"Ein echter Feuersturm!"

Irgendwie schon komisch, oder? Es gibt manche Bands, die seit Ewigkeiten mitmischen und prinzipiell nichts wirklich falsch machen, aber trotzdem nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sie eigentlich verdient hätten. MONSTROSITY aus dem sonnigen Florida sind so eine unterbewertete Band, und irgendwie fällt dieser Begriff nun auch nicht das erste Mal in Zusammenhang mit der Truppe. Seit über fünfzehn Jahren sind die Jungs nun am Werkeln und trotzdem wird man oft das Gefühl nicht los, dass anstelle der aktuellen Veröffentlichungen vielleicht vorrangig das Gastspiel von George „Corpsegrinder“ Fisher [CANNIBAL CORPSE, PATHS OF POSSESSION] im Gedächtnis geblieben ist. Dabei legen die Jungs nach einer kleinen Frischzellenkur mit „Spiritual Apocalypse“ nicht nur einfach ihr fünftes Studioalbum vor, sondern obendrein noch ein hammerstarkes Werk vor dem Herrn.

Mit dem Opener und Titelstück wird augenblicklich klar, dass die Band anno 2007 absolut nichts von ihrem Können verlernt hat und es vermag, interessante und anspruchsvolle Songs zu schreiben. Somit enthält die Scheibe kontrolliertes, abwechslungsreiches Drumming von Lee Harrison, genau den richtigen Mittelweg zwischen Brutalität und Melodie bei den Gitarren, sodass hier weder eintönig-brutales Geschrubbe noch Melodic Death Metal vorliegt, und den extrem gelungenen Gesang von Neuzugang Mike Hrubovcak [VILE]. Gerade letzterer tobt sich hier gründlich aus, sorgt durch seine variablen Growls für viel Abwechslung, ist aber fast immer richtig gut zu verstehen [gar nicht so selbstverständlich…], und interpretiert die Texte mit viel Gefühl und Aggressivität. Hut ab, Mike! Alle Songs auf „Spiritual Apocalypse“ befinden sich auf einem hohen und gleich bleibenden Niveau, das zusammen mit der fetten Produktion Bock auf mehr macht. Einzig die einminütige Überleitung „Illumination“ wirkt deplaziert und überflüssig und hätte genauso gut entweder weggelassen oder an den sechsten Track „Remnants Of Divination“ angehängt werden können. Aber davon abgesehen gibt es wenig zu beanstanden. Die Post geht stets gut ab, wobei zum Glück aber immer auf die nötige Abwechslung geachtet wird. So wird zwar oft geblastet und die Double Bass ausgepackt, allerdings finden sich auch massig getragene und rhythmische Parts sowie auflockernde Breaks; hört Euch beispielsweise mal den mittleren Part in „Within Divisions Of Darkness“ oder „The Inhuman Race“ an. Auch wenn es wegen der Qualität des Materials sichtlich schwer fällt, einzelne Songs heraus zu greifen, so stechen als Anspieltipps vor allem „Apostles Of The Endless Night“, das mit seinem klasse Refrain total schnell im Ohr hängen bleibt, das tolle „The Inhuman Race“, die fast schon Death Metal-Hymne „Remnants Of Divination“ und das schnelle „The Bloodline Horror“ heraus.

Kurzum: MONSTROSITY haben alles richtig gemacht und veröffentlichen mit dem Nachfolger zu „Rise To Power“ eine richtig coole Scheibe, an der unter anderem Kelly Shaefer [ATHEIST] und James Malone [ARSIS] als Gastmusiker mitwirkten. Wer auf gut produzierten und abwechslungsreichen Death Metal steht, der zwar nicht der Inbegriff von Innovation ist, aber fraglos verdammt gut gemacht ist, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei! Bei mir wird „Spiritual Apocalypse“ jedenfalls noch so einige Runden drehen…

Trackliste:
01. Spritual Apocalypse
02. Firestorm
03. Apostles Of The Endless Night
04. Within Divisions Of Darkness
05. The Inhuman Race
06. Remnants Of Divination
07. Illumination
08. Sacred Oblivion
09. The Bloodline Horror
10. Triumph In Black


Alexander Eitner [soulsatzero]
29.03.2007 | 17:04
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