.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Monte Pittman
Reviews von Monte Pittman
CD Review: Monte Pittman - Inverted Grasp Of Balance

Monte Pittman
Inverted Grasp Of Balance


Crossover, Groove Metal, Heavy Metal, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Lasst das mal den Monte machen."
Mehr aus den Genres
CD Review: Jorn - Dio

Jorn
Dio


Hard Rock, Heavy Metal
Keine Wertung
"R.I.P., Ronnie James!"
CD Review: Children Of Bodom - Skeletons In The Closet

Children Of Bodom
Skeletons In The Closet


Heavy Metal
Keine Wertung
"Die dürfen das."
CD Review: Pentagram - Last Rites

Pentagram
Last Rites


Doom Metal, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Auf Zeitreise in die Lavalampe"
CD Review: Solstice - Halcyon

Solstice
Halcyon


Doom Metal, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"MCD Re-Release der Engländer"
CD Review: Voivod - Post Society [EP]

Voivod
Post Society [EP]


Progressive, Thrash Metal
Keine Wertung
"VOIVOD eben"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Monte Pittman -- The Power Of Three
Band: Monte Pittman Homepage  Metalnews nach 'Monte Pittman' durchsuchenMonte Pittman
Album:The Power Of Three
Genre:Groove Metal, Grunge, Heavy Metal, Progressive
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:24.01.14
CD kaufen:'Monte Pittman - The Power Of Three' bei amazon.de kaufen
Share:

"Maestro Monte"

Wie, euch sagt der Name MONTE PITTMAN nichts? An dieser Stelle erst einmal ein wenig Aufklärung. Der ehemalige PRONG-Bassist ist seit Jahren Gitarrist von -Achtung- MADONNA. Nicht nur so nebenbei, er gab der Popikone sogar Unterricht an den sechs Saiten. Darüber hinaus wäre noch eine ganze Liste von Künstlern abzuarbeiten, bei denen der Texaner schon mitgemischt hat. Nur die Mitwirkung beim IN EXTREMO-Album „Sängerkrieg“ sei hier noch erwähnt.

Nun also sein aktuelles Solowerk „The Power Of Three“. Beheimatet ist MONTE PITTMAN in so ziemlich allen Genres, bei denen man generell Gitarren zu würdigen weiß, diese Vielfalt zeigt sich natürlich ganz deutlich. Ohne allerdings in die berühmte Falle zu tappen, bei so viel Mischmasch kann die Begeisterung auch mal schnell in Desinteresse umschlagen, umschifft er gekonnt die Klippen der Verwirrung. Das Grundrezept mag wohl so etwas wie Post-Grunge sein, auf alle Fälle geht zwischendurch ganz gut die Post ab. Nämlich dann, wenn Mr. Pittman nämlich mal die Innovationsbremse zieht und es dezent eingängig angehen lässt. Aber eben nur so lange, bis man sich fast dran gewöhnt hat. Progressive-Rock, Jazz, Death Metal, Thrash Metal bis hin zum momentan angesagten Retrozeug, was der Mann sich im stillen Kämmerlein so ausgedacht hat, ist schon eine ganz heiße Kiste. Untermalt von einem wahnsinnigen Groove, der kein einziges Körperteil im Stillstand verharren lassen möchte. Wer sich an die Glanzzeiten der großen FAITH NO MORE erinnert fühlt, der liegt gar nicht mal so falsch. Hinzu kommt die absolut symphatische Gesangsstimme, welche den ausgezeichneten Gesamteindruck vollends abrundet. An Ideen mangelt es jedenfalls nicht, in Sachen Songwriting ist das hier schon allererste Liga. Wenn Toni Iommi, James Hetfield und [ der bekanntlich nicht mehr unter uns weilende ] Kurt Cobain sich irgendwann einmal getroffen hätten, um ihre Trademarks in einem einzigen Song zu installieren, dann wäre es wohl „Missing“ oder meinetwegen auch „A Dark Horse“. Hatte ich bereits erwähnt, dass der Mann bereits mit James Hetfield und Kirk Hammet auf der Bühne stand? Mag man über METALLICA mittlerweile denken, was man will, aber wenn die Jungs sich jemanden zum Jammen einladen, dann kann man getrost davon ausgehen, dass Klasse am Start ist. Hinzu kommt, dass „The Power Of Three“ von „Master Of Puppets“-Ingenieur Flemming Rasmussen persönlich produziert wurde, dementsprechend fulminant lässt sich das Ergebnis hören.

MONTE PITTMAN hat kein Album geschaffen, das unbedingt besonders Mainstream ist, sondern welches ungemein viel Einfühlungsvermögen erfordert. Ein Album, das uns nicht einfach vorgesetzt wird, sondern eines, mit dem sich der Konsument mal gezielter auseinandersetzen muss. Quasi Fisch mit Gräten statt in Stäbchen. Allerdings muss man sich darauf einlassen, sich mit Leib und Seele dem hingeben, nur dann kann die Magie der Musik sich voll entfalten. Gebt den Songs „On My Mind“ oder „End Of The World“ einfach ein wenig Zeit, denn dann entfachen sie ihr wahres Suchtpotential.

Trackliste:
01. A Dark Horse
02. Delusions Of Grandeur
03. Everything’s Undone
04. Blood Hungry Thirst
05. On My Mind
06. Away From Here
07. Before The Mourning Son
08. End Of The World
09. Missing
10. All Is Fair In Love And War
Spielzeit: 00:57:25

Line-Up:
Monte Pittman – Guitars & Vocals
Max Whipple – Bass
Kane Ritchotte – Drums
Frank Wilkens [Fränky]
21.01.2014 | 13:00
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin