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Band: Monument Homepage Monument bei Facebook Metalnews nach 'Monument' durchsuchenMonument
Album:Renegades
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:MGR Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:16.05.14
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"Britisches Pfund wieder hoch im Kurs"

Die um den früheren WHITE WIZZARD-Sänger Peter Ellis versammelten Metaller MONUMENT debütierten vor knapp zwei Jahren mit ihrer in jeder Hinsicht gelungenen EP „Rock The Night“. Wie das bei jungen Bands so ist, gab es seither die ein oder andere Umbesetzung und so hat die Truppe mit Dan Baune inzwischen einen neuen Gitarristen am Start. Das hat die Dinge jedoch allenfalls beschleunigt, denn nun steht mit „Renegades“ das erst volle Album der Engländer in den Startlöchern.

Verglichen mit der vorausgeschickten EP „Rock The Night“ findet „Renegades“ mit dem Titeltrack einen weitaus zackigeren Einstieg, der durchaus mit dem Power Metal flirtet. Das macht sich als Opener dank des hohen Energielevels natürlich ziemlich gut und zeigt obendrein, dass sich die Briten seit ihrem Debüt ein Stück weiterentwickelt haben – das ist nicht zuletzt daran zu erkennen, dass es hier weit mehr schmackhafte Zweistimmigkeit zu hören gibt. Das nachfolgende „Fatal Attack“ kennt man bereits von besagter EP und überhaupt wurden hier bis auf „Blood Red Sky“ alles Songs von „Rock The Night“ übernommen. Das bedeutet zwar einerseits, dass „Renegades“ „nur“ sechs wirklich neue Kompositionen aus dem Hause MONUMENT zu bieten hat, anderseits ist das angesichts der hohen Qualität dieser Nummern aber überhaupt nicht schlimm und außerdem hätte man sonst auf den Gastbeitrag von JUDAS PRIEST-Gitarrist Richie Faulkner im Titelsong „Rock The Night“ verzichten müssen. Zu den brandneuen Nummern gehören hingegen das majestätische „Crusaders“, welches nicht zuletzt dank des hier einmal mehr über jeden Zweifel erhabenen Gesangs von Frontmann Peter Ellis starke IRON MAIDEN-Schlagseite aufweist sowie das nachfolgende „Runaway“, das klar von klassischen SAXON-Nummern wie „Stallions Of The Highway“ inspiriert ist. Ganz in der Tradition der eisernen Jungfrauen gibt’s mit „Red Dragon“ dann auch noch ein entsprechendes Instrumentalstück und im balladesken „Save Me“, welches der Band auch ganz hervorragend zu Gesicht steht, zeigen sich Mr. Ellis sowie der Rest der Truppe dann von einer ganz anderen Seite. So sind MONUMENT mit „Renegades“ einmal mehr um den Spagat zwischen dem traditionellen britischen Metal-Sound und modernen Hörgewohnheiten bemüht und das klappt auf diesem Album auch ziemlich gut. Diese Synthese wird dabei vornehmlich durch eine druckvolle, zeitgemäße Produktion erreicht, die ein schönes Gegengewicht zum traditionsbewussten Songwriting der Briten schafft. So klingt dieses Album nicht zwanghaft nach 1981, sondern viel mehr nach zeitgenössischer Studioarbeit und damit erfrischen wenige prätentiös – stellenweise wirkt das Ganze daher zwar etwas arg steril und glatt gebügelt, aber angesichts der hohen Dichte an wirklich guten Songs auf dieser Platte fällt das kaum ins Gewicht. Abschließens sollten vielleicht noch ein paar Worte über Neu-Gitarrist Dan Baune verloren werden, denn der Mann versteht es, die Songs von MONUMENT mit schier atemberaubender Gitarrenarbeit anzureichern, was natürlich einen weiteren Schritt nach vorne im Vergleich zu „Rock The Night“ bedeutet – so muss das sein.

Wie schon auf ihrer EP wandeln MONUMENT mit „Renegades“ auf dem schmalen Grat zwischen britischer Tradition und moderner Härte und beweisen dabei ein enorme musikalische Trittsicherheit. So hat die Truppe ein in jeder Hinsicht mitreißendes Album abgeliefert, dessen deutlichster Einfluss sicher IRON MAIDEN sind, aber das dennoch in Sache Produktion und Wucht voll am Puls der Zeit liegt. Fans von ehrlichem, handgemachtem Metal englischer Bauart werden an MONUMENT nicht vorbei kommen.

Trackliste:
01. Renegades
02. Fatal Attack
03. Crusaders
04. Runaway
05. Midnight Queen
06. Red Dragon
07. Carry On
08. Rock The Night
09. Save Me
10. Omega
Spielzeit: 00:47:43

Line-Up:
Peter Ellis - Vocals
Dan Baune - Guitar
Lewis Stephens - Guitar
Chris Dale - Bass
Matt C. - Drums

Gastmusiker:

Richie Faulkner - Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
11.05.2014 | 18:35
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