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Cover von Moonsorrow -- Verisäkeet
Band: Moonsorrow Homepage  Metalnews nach 'Moonsorrow' durchsuchenMoonsorrow
Album:Verisäkeet
Genre:Folk Metal, Neofolk, Pagan Metal, Viking Metal
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:07.02.05
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Die bis dato stärksten Folker und Paganisten aus Finnland, MOONSORROW, wurden bislang quasi noch als Geheimtip gehandelt. Daß die Qualität dieser Band sich nicht hinter der von FINNTROLL zu verstecken braucht, dafür trägt alleine schon der Keyboarder von beiden Bands, „Trollhorn“, die Verantwortung. Ein Vergleich beider Kapellen jedoch untersagt sich eigentlich schon aufgrund der unterschiedlichen Stile. Wo FINNTROLL auf Frohsinn, Kommerz und Humppa setzen, bestechen MOONSORROW durch Ambiente, naturalistisches Flair und Tiefgang. Doch ob das nunmehr vierte Album dieser 1995 gegründeten Band, welches den Titel „Verisäkeet“ trägt, es schaffen wird, die Truppe ins Rampenlicht zu katapultieren, bleibt fraglich. Doch das kann auch von Vorteil sein, denn plötzlicher Ruhm hat schon manchen Künstler verdorben.

Schlug man auf dem Vorgänger „Kivenkantaja“ noch deutlich progressivere Töne an, so wird auf „Verisäkeet“ wieder die typische Mischung aus Epik und Naturmystik gefahren, die man auch schon von „Suden Uni“ und „Voimasta“ kennt. War der Erstling doch sehr BATHORY-lastig, dominierten auf „Voimasta“ eindeutig die Blackmetal-Parts. Diese hat man jetzt auf ein Minimum reduziert, das heißt, bei den ersten beiden Tracks „Karhunkynsi“ und „Haaska“ dominiert ENSLAVED-lastiges Riffing (etwa wie auf „Eld“). Insgesamt hat die Band das Tempo jedoch herausgenommen, epische Tiefe und folkiges Ambiente herrschen vor. Als problematisch entpuppt sich jedoch, daß die fünf Songs insgesamt auf eine Länge von über siebzig Minuten kommen. Das heißt, im Durchschnitt sind die Lieder etwa vierzehn Minuten lang!

Wie jeder weiß, müssen sich Künstler extrem viel einfallen lassen, um eine solche Zeitspanne mit Leben zu füllen. Das gelingt MOONSORROW mit Abstrichen recht gut. Die Arrangements sind immer noch spannend gestaltet, Tempiwechsel führen durch kurze, infernalische Knüppelpassagen und lang gezogene Ambient-Parts mit Akkordeons und tribalistischen Percussions. „Karhunkynsi“ endet gar in einem solchen Speedpart mit „mönchischem“ Gesang á la „De Mysteriis Dom Sathanas“ (wobei auch die Melodie fast 1:1 abgekupfert ist!). An die Größe der Vorgänger reicht die Scheibe jedoch insgesamt nicht heran. Zu wenig abwechslungsreich ist das Songwriting, welches gerade mal ausgereicht hätte, um die Hälfte der Spielzeit zu füllen. Ja, auch hier stellt sich das altbekannte „Eld“-Syndrom ein! Was die Scheibe rettet, sind die großartige Atmosphäre, sowie die Lieder „Jotunheim“ (geniale Viking-Hymne!) und das akustische Folkstück „Kaiku“. Der Sound ist nicht zu fett ausgefallen, und die Gitarren bretzeln mit frostiger Härte, was der Platte gut tut. Insgesamt etwas schwächer, aber dennoch sehr zu empfehlen!

Trackliste:
01. Karhunkynsi
02. Haaska
03. Pimeä
04. Jotunheim
05. Kaiku


Michael Quien [AirRaids]
03.02.2005 | 19:15
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