.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Moonsorrow
Reviews von Moonsorrow
CD Review: Moonsorrow - Jumalten Aika

Moonsorrow
Jumalten Aika


Black Metal, Pagan Metal
6 von 7 Punkten
"Scheiße, die haben ja gar keine Dudelsäcke!"
CD Review: Moonsorrow - Tulimyrsky [EP]

Moonsorrow
Tulimyrsky [EP]


Black Metal, Folk Metal, Pagan Metal
6 von 7 Punkten
"EP??? Wohl eher Doppel-Album...!"
CD Review: Moonsorrow - Verisäkeet

Moonsorrow
Verisäkeet


Folk Metal, Neofolk, Pagan Metal, Viking Metal
5 von 7 Punkten
"Die bis dato stärksten Folker und Paganisten aus Finnland, MOONSORROW, wurden bislang quas... [mehr]"
Mehr aus den Genres
CD Review: Arkona - Yav

Arkona
Yav


Folk Metal, Melodic Black Metal, Pagan Metal
4.5 von 7 Punkten
"Zu viel Salz in der Suppe"
CD Review: Quintessence Mystica - The 5th Harmonic Of Death

Quintessence Mystica
The 5th Harmonic Of Death


Black Metal
3 von 7 Punkten
"Überaus kreativ versagt"
CD Review: Dimmu Borgir - Godless Savage Garden

Dimmu Borgir
Godless Savage Garden


Melodic Black Metal
6 von 7 Punkten
"Ein Jahr nach dem Überalbum "Enthrone Darkness Triumphant" steht uns die Mini-CD mit dem e... [mehr]"
CD Review: Urarv - Promo 2016

Urarv
Promo 2016


Avantgarde, Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Der König steigt aus, lang lebe der König"
CD Review: Agrypnie - Exit

Agrypnie
Exit


Black Metal, Post/Avantgarde Black Metal
5 von 7 Punkten
"Wahrlich ein Ausweg aus dieser Welt"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von Moonsorrow -- Viides luku - Hävitetty
Band: Moonsorrow Homepage  Metalnews nach 'Moonsorrow' durchsuchenMoonsorrow
Album:Viides luku - Hävitetty
Genre:Folk Metal, Melodic Black Metal, Pagan Metal
Label:Spikefarm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:19.01.07
CD kaufen:'Moonsorrow - Viides luku - Hävitetty' bei amazon.de kaufen
Share:

"Die aus dem Wald kamen"

Eisige Ebenen, düstere Wälder, schwarze Himmel. Knisternde Lagerfeuer, knirschender Schnee und der Schrei eines einsamen Vogels. Dunkle Gestalten, die durch diese Szenerie huschen, erscheinen, verschwinden. Zuschlagen, kämpfen, sterben.
Das sind die Bilder, die die Musik von MOONSORROW unvermeidbar heraufbeschwört. Sie erzählen seit nun fünf Alben von Schlachten, Festen und unberührter Natur. Auch auf dem neusten Werk der Finnen, "Viides luku - Hävitetty" halten sie an dieser Tradition fest. Wo thematisch alles beim Alten bleibt, sind die Neuerungen dafür im Handwerklichen zu suchen. Denn da gibt es bei MOONSORROW doch einiges Neues zu entdecken:

Das neueste Album ist nämlich schon allein, weil es aus nur zwei Liedern besteht, nicht nur in der Diskografie von MOONSORROW ein Kuriosum. Diese Beiden dauern je etwa eine halbe Stunde und so wird auch die Kapazität der CD fast ganz ausgeschöpft. Ob der Länge dieser neuen Kompositionen, könnte man skeptisch werden, sie seien vielleicht einfach um der Sensation Willen künstlich gestreckt oder unharmonisch zusammengeschustert. Dies ist aber nicht der Fall. Die Songs sind typische MOONSORROW-Lieder, die jedoch einfach in neue Dimensionen vorstoßen. Trotz der enormen Länge hat man nie das Gefühl, mehrere verschiedene Lieder zu hören. Alles wirkt homogen und fügt sich logisch und harmonisch ineinander. Die Atmosphäre, die MOONSORROW in ihren Lieder erzeugen, funktioniert auch hier wieder einwandfrei und lässt einen leicht träumen. In diesem Bereich ist die Band über jeden Zweifel erhaben.

Aufgebaut sind beide Lieder recht ähnlich: Zunächst ist minutenlang nur Lagerfeuerknistern und eine Akustikgitarre zu hören. Nach und nach kommen die anderen Instrumente hinzu und steigern sich schließlich im Laufe der Zeit zu einem Black Metal-Inferno. Im letzten Drittel gibt es dann vermehrt Folkmelodien, bevor die Songs ausklingen. Prinzipiell geht es weniger hart zu als auf den Vorgängern, die meiste Zeit über kann man kaum von Black Metal sprechen. Die Wurzeln der Band sind jedoch unverkennbar deutlich. Auch die Produktion ist nicht mehr so rau wie noch auf "Verisäkeet". Zusammen mit der zurückgenommen Härte bewirkt das eine deutlich leichtere Zugänglichkeit des Materials. Schon nach ein bis zwei Hördurchläufen bleiben die ersten Melodien und Riffs im Ohr.

Das könnte aber auch daran liegen, dass man das eine oder andere Riff vielleicht auf den Vorgängern schon zu hören bekommen hat. Einige Passagen kommen doch arg bekannt vor.
Die Idee, mit zwei Songs ein Album zu gestalten, ist zwar recht interessant und gerade bei MOONSORROW naheliegend, ob das aber jedem gefällt ist die Frage. Es wurden auch wirklich nur zwei Tracks gesetzt auf der CD. Um zu einem speziellen Teil der Lieder zu kommen, muss man warten oder umständlich manuell spulen. Auch sollte man die Lieder immer am Stück hören, weil einzelne Teile oft im Kontext wesentlich besser funktionieren. Das Album ist mehr als die Summe seiner Teile. Immer Zeit hat man für 30 Minuten geballte Epik aber leider nicht. Auch hat man die zwei Lieder doch schnell verinnerlicht und hat dadurch nicht so viel Abwechslung beim Hören wie bei einem Album mit fünf Liedern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass MOONSORROW mit "Viides luku - Hävitetty" ein Album ganz in der Tradition ihrer bisherigen Veröffentlichungen abliefern. Atmosphärisch, episch und verträumt. Das Material ist leicht und schnell zugänglich. Stilistisch tut sich aber nicht viel Neues, teilweise wird sogar wiederholt und zwei Lieder zu 30 Minuten sind eben auch eine ganz spezielle Sache.

Trackliste:
1. Jäästä Syntynyt / Born Of Ice
Varjojen Virta / Stream Of Shadows
2. Tuleen Ajettu Maa / A Land Driven Into The Fire


Nicolas Freund [Nicki]
19.01.2007 | 21:20
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin