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Cover von Moonsorrow -- Viides luku - Hävitetty
Band: Moonsorrow Homepage  Metalnews nach 'Moonsorrow' durchsuchenMoonsorrow
Album:Viides luku - Hävitetty
Genre:Folk Metal, Melodic Black Metal, Pagan Metal
Label:Spikefarm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:19.01.07
CD kaufen:'Moonsorrow - Viides luku - Hävitetty' bei amazon.de kaufen
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"Die aus dem Wald kamen"

Eisige Ebenen, düstere Wälder, schwarze Himmel. Knisternde Lagerfeuer, knirschender Schnee und der Schrei eines einsamen Vogels. Dunkle Gestalten, die durch diese Szenerie huschen, erscheinen, verschwinden. Zuschlagen, kämpfen, sterben.
Das sind die Bilder, die die Musik von MOONSORROW unvermeidbar heraufbeschwört. Sie erzählen seit nun fünf Alben von Schlachten, Festen und unberührter Natur. Auch auf dem neusten Werk der Finnen, "Viides luku - Hävitetty" halten sie an dieser Tradition fest. Wo thematisch alles beim Alten bleibt, sind die Neuerungen dafür im Handwerklichen zu suchen. Denn da gibt es bei MOONSORROW doch einiges Neues zu entdecken:

Das neueste Album ist nämlich schon allein, weil es aus nur zwei Liedern besteht, nicht nur in der Diskografie von MOONSORROW ein Kuriosum. Diese Beiden dauern je etwa eine halbe Stunde und so wird auch die Kapazität der CD fast ganz ausgeschöpft. Ob der Länge dieser neuen Kompositionen, könnte man skeptisch werden, sie seien vielleicht einfach um der Sensation Willen künstlich gestreckt oder unharmonisch zusammengeschustert. Dies ist aber nicht der Fall. Die Songs sind typische MOONSORROW-Lieder, die jedoch einfach in neue Dimensionen vorstoßen. Trotz der enormen Länge hat man nie das Gefühl, mehrere verschiedene Lieder zu hören. Alles wirkt homogen und fügt sich logisch und harmonisch ineinander. Die Atmosphäre, die MOONSORROW in ihren Lieder erzeugen, funktioniert auch hier wieder einwandfrei und lässt einen leicht träumen. In diesem Bereich ist die Band über jeden Zweifel erhaben.

Aufgebaut sind beide Lieder recht ähnlich: Zunächst ist minutenlang nur Lagerfeuerknistern und eine Akustikgitarre zu hören. Nach und nach kommen die anderen Instrumente hinzu und steigern sich schließlich im Laufe der Zeit zu einem Black Metal-Inferno. Im letzten Drittel gibt es dann vermehrt Folkmelodien, bevor die Songs ausklingen. Prinzipiell geht es weniger hart zu als auf den Vorgängern, die meiste Zeit über kann man kaum von Black Metal sprechen. Die Wurzeln der Band sind jedoch unverkennbar deutlich. Auch die Produktion ist nicht mehr so rau wie noch auf "Verisäkeet". Zusammen mit der zurückgenommen Härte bewirkt das eine deutlich leichtere Zugänglichkeit des Materials. Schon nach ein bis zwei Hördurchläufen bleiben die ersten Melodien und Riffs im Ohr.

Das könnte aber auch daran liegen, dass man das eine oder andere Riff vielleicht auf den Vorgängern schon zu hören bekommen hat. Einige Passagen kommen doch arg bekannt vor.
Die Idee, mit zwei Songs ein Album zu gestalten, ist zwar recht interessant und gerade bei MOONSORROW naheliegend, ob das aber jedem gefällt ist die Frage. Es wurden auch wirklich nur zwei Tracks gesetzt auf der CD. Um zu einem speziellen Teil der Lieder zu kommen, muss man warten oder umständlich manuell spulen. Auch sollte man die Lieder immer am Stück hören, weil einzelne Teile oft im Kontext wesentlich besser funktionieren. Das Album ist mehr als die Summe seiner Teile. Immer Zeit hat man für 30 Minuten geballte Epik aber leider nicht. Auch hat man die zwei Lieder doch schnell verinnerlicht und hat dadurch nicht so viel Abwechslung beim Hören wie bei einem Album mit fünf Liedern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass MOONSORROW mit "Viides luku - Hävitetty" ein Album ganz in der Tradition ihrer bisherigen Veröffentlichungen abliefern. Atmosphärisch, episch und verträumt. Das Material ist leicht und schnell zugänglich. Stilistisch tut sich aber nicht viel Neues, teilweise wird sogar wiederholt und zwei Lieder zu 30 Minuten sind eben auch eine ganz spezielle Sache.

Trackliste:
1. Jäästä Syntynyt / Born Of Ice
Varjojen Virta / Stream Of Shadows
2. Tuleen Ajettu Maa / A Land Driven Into The Fire


Nicolas Freund [Nicki]
19.01.2007 | 21:20
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