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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Moonspell -- Extinct
Band: Moonspell Homepage  Metalnews nach 'Moonspell' durchsuchenMoonspell
Album:Extinct
Genre:Gothic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:06.03.15
CD kaufen:'Moonspell - Extinct' bei amazon.de kaufen
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"Stets unberechenbar"

MOONSPELL haben in ihrer inzwischen 23-jährigen Bandgeschichte selten das getan, was man von ihnen erwartet hat. Auf den Dark-/Black-Metal-Klassiker „Wolfheart“ [1994] folgte das Gothic-Rock-Meisterwerk „Irreligious“ [1996], anschließend [gelungene] Experimente wie „Sin/Pecado“ [1998] und „The Butterfly Effect“ [1999], die zum Teil mit DEPECHE MODE- und MARILYN MANSON-Versatzstücken aufwarteten. Obwohl das kaum jemand wirklich hören wollte, kehrten MOONSPELL keineswegs wieder schnurstracks zu ihren Wurzeln zurück, sondern lieferten erst noch zwei Schlenker in etwas andere Regionen [„Darkness And Hope“, 2001, und „The Antidote“, 2003] ab. Besagte Rückkehr knüpfte dann allerdings nicht an die kommerzielle Hochphase Mitte der Neunziger an, sondern ließ den schroffen, thrashigen Black Metal der frühen Demos wieder aufleben. Verstehen muss man das alles nicht.

Mit dem vielseitigen Wunderdreher „Night Eternal“ von 2008, den man als gelungene Zusammenfassung des bisherigen Schaffens der Portugiesen ansehen konnte, schien dann endlich Konstanz in Sachen Stil einzukehren. Natürlich schlug das raue, harte und leider ziemlich unspektakuläre „Alpha Noir“ [2012] wieder einen unnötigen Haken, zumal sich das etwas bessere Songmaterial auf „Omega White“ befand, der Longplayer, der lediglich der limitierten Erstauflage als Bonus [!] beilegt wurde und die Gothic-Phase der Band wieder etwas mehr betonte. Was war also in stilistischer Hinsicht von „Extinct“ zu erwarten? Korrekt: keine Ahnung. Wer auf den legitimen „Alpha Noir“-Nachfolger gehofft hat, der wird ziemlich enttäuscht werden, denn so poppig wie auf „Extinct“ agierten MOONSPELL zuletzt auf „Darkness And Hope“. Aber: Das Songmaterial ist fast durch die Bank weg sehr, sehr stark. Das Einstiegsdoppel mit „Breathe [Until We Are No More]“ und dem Titeltrack präsentiert das Quintett in bestechender Form: Große Refrains, fette Streicherparts, entfesselte Gitarrensoli – alles mit einem unaufdringlichen Gothic-Touch, alles eindeutig MOONSPELL, aber in dieser Form doch wieder frisch und neu. Das schunkelige, aber dennoch düstere „Domina“ [mit orientalischen Einflüssen], das flockige „The Last Of Us“ [Hallo HIM!] oder auch der Ohrwurm „The Future Is Dark“ zeigen, dass Stillstand für MOONSPELL immer noch ein Fremdwort ist. Lediglich das Outro-artige, von Sänger Fernando in sehr drolligem Französisch vorgetragene „La Baphomette“ hätte man vielleicht lieber in der Schublade gelassen.

„Extinct“, von Jens Bogren [KATATONIA, PARADISE LOST, ARCH ENEMY etc.] sehr fett produziert, kommt zwar insgesamt qualitativ nicht an die großen Klassiker der Band [für den Autor sind das „Irreligious“ und, Überraschung, „Sin/Pecado“], steht aber auf einer Stufe mit „Night Eternal“ und könnte durchaus als das bisher kurzweiligste Werk MOONSPELLs durchgehen.

Trackliste:
01. Breathe [Until We Are No More]
02. Extinct
03. Medusalem
04. Domina
05. The Last Of Us
06. Malignia
07. Funeral Bloom
08. A Dying Breed
09. The Future Is Dark
10. La Baphomette
Spielzeit: 00:45:34

Line-Up:
Fernando Ribeiro – Vocals
Ricardo Amorim – Guitar
Pedro Paixão - Guitar, Keyboard
Aires Pereira – Bass
Miguel Gaspar – Drums
Michael Siegl [nnnon]
28.02.2015 | 15:42
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