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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Zeitlose Doom/Death-Perlen" | ||||||||||||||||||
| Mit „The Relapse Collection” werden die ersten beiden Scheiben von MORGION als Doppel-CD in einer schicken Digi-Verpackung mit umfangreichem Booklet und einigen unveröffentlichten Aufnahmen bzw. Versionen erneut auf die Doom/Death-Gemeinde losgelassen. Wer bisher von MORGION noch nie etwas gehört hat, sollte schon einmal den Doom/Death-Einkaufszettel und einen Stift holen. Bereits seit einigen Jahren aufgelöst, was übrigens ebenso für das Nachfolgeprojekt KEEN OF THE CROW gilt, veröffentlichten MORGION im Jahr 1997 ihr Debüt „Among Majestic Ruin“ und dann zwei Jahre später ihr Referenzwerk „Solinari“ auf Relapse Records. Was auf dem Erstling, der übrigens auf der zweiten CD vertreten ist, noch sehr rau und düster klingt und sich primär an den Größen PARADISE LOST, MY DYING BRIDE und ANATHEMA zu ihrer Anfangsphase orientiert, präsentiert sich auf „Solinari“ weitaus vielschichtiger, durchdachter und überaus eigenständig. So kommen neben den Anleihen aus dem Doom und Death auch Querverweise auf solche Bands wie DEAD CAN DANCE und FIELDS OF THE NEPHILIM vor, da zudem das Keyboard bei MORGION eine große Rolle spielt und sehr effizient eingesetzt wird. Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass die US-Amerikaner an und für sich überhaupt nicht amerikanisch klingen, sondern schlichtweg wie eine britische Doom/Death-Truppe, die äußerst talentiert und mit vielen interessanten Ideen ihre Visionen vertont. Weiterhin hat das auf „The Relapse Collection“ enthaltene Material, das übrigens im Februar 2008 neu gemastert wurde, zwar schon gut und gerne zehn Jahre auf dem Buckel, aber wenn man sich die beiden Scheiben anhört, so haben sie absolut nichts von ihrer Ausstrahlung eingebüßt, sodass sie den Hörer immer noch mit ihrer Atmosphäre und ihrer Durchdachtheit zu fesseln vermögen. Zusätzlich zu den beiden Studioalben sind noch sieben unveröffentlichte Songs, beispielsweise „Mundane“ von der nie veröffentlichten EP „Oceans Without Shores“, aber auch Demo-Versionen und ein Track aus dem Proberaum enthalten. Gerade die Demos dürften jedoch eher ein Fall für die eingefleischten Fans und Sammler sein, da sich die ‚richtigen’ Versionen sowieso in weitaus besserer Qualität auf den jeweiligen Alben befinden, auch wenn es interessant ist, die Entwicklung der Songs bis hin zur CD nachvollziehen zu können. „The Relapse Collection“ ist vor allen Dingen für diejenigen interessant, die zwar epischen Doom/Death mögen, aber MORGION bisher noch nicht über den Weg gelaufen sind. Dies gilt vor allem für Fans solcher Bands wie SATURNUS, SWALLOW THE SUN, NOVEMBER’S DOOM oder DRACONIAN, da MORGION schon damals auf eine in etwa ähnliche musikalische Mischung setzten und bis zu einem gewissen Grad sicherlich Vorbildfunktion hatten. Diejenigen, die bereits die beiden regulären Alben im Schrank stehen haben, sollten sich jedoch sehr gut überlegen, ob sie die Bonus-Songs unbedingt für ihre Sammlung brauchen oder ob sich das Thema nicht schon mit den beiden Studio-Scheiben erledigt hat. Fazit: Eine schön aufgemachte Veröffentlichung mit zwei sehr gelungenen Alben einer viel versprechenden Band, die für Neueinsteiger und frenetische Sammler fraglos Pflicht ist, zumal das Teil zum Preis einer regulären CD erhältlich ist. | ||||||||||||||||||
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