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Cover von Moribund Oblivion -- K.I.N. - Killer Is Nowhere
Band: Moribund Oblivion Homepage Moribund Oblivion bei Facebook Metalnews nach 'Moribund Oblivion' durchsuchenMoribund Oblivion
Album:K.I.N. - Killer Is Nowhere
Genre:Black Metal, Melodic Black Metal
Label:Block Action Music
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:05.12.08
CD kaufen:'Moribund Oblivion - K.I.N. - Killer Is Nowhere' bei amazon.de kaufen
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"100% Türkisch-Bosnischer Black Metal!"

Türkischer Black Metal, was ist das eigentlich? Anti-Islam? Anti-Christentum? Anti-Menschheit? Weit gefehlt, denn MORIBUND OBLIVION, die uns dieser Tage mit ihrem vierten Album, „K.I.N. – Killer Is Nowhere“, beehren, müssen keine wirklichen Klischees dieses Genres erfüllen, um ihren ureigenen Stil innerhalb dieses Genres zu festigen, und das seit nunmehr neun Jahren…

Worum geht es, wenn nicht um Religion? Ganz einfach: es geht um die eher östliche Mythologie, um das menschliche Sein und die Abgründe der menschlichen Seele selbst. Weder steht hier großartig der Hass im Vordergrund, noch hat man es nötig, durch pubertäre Provokation auf sich aufmerksam zu machen. Jahr für Jahr lassen MORIBUND OBLIVION ihre Musik für sich sprechen, und damit das in diesem Jahr auch international einfacher wird, schwenkt man von den traditionell in türkisch gehaltenen Texten auf das Englische um. Zugegeben, an der Aussprache und der Grammatik, darf Band-Allrounder Bahadir Uludaglar [neben MORIBUND OBLIVION außerdem Alleinherrscher über EXILE und GROZA] ruhig noch etwas feilen, aber im Allgemeinen ist man doch froh, endlich verstehen zu können, was hier eigentlich gemeint ist.
Wem die Vorgängeralben „Machine Brain“ und „Time To Face“ ein Begriff sind, der darf sich bei „K.I.N.“ auf einige Überraschungen freuen, denn die Türken schlagen wieder einen etwas härteren Ton an, den man zuletzt zu Zeiten von „Khanjar“ zu hören bekam. Vielleicht ist dies auch der Grund, dass die Mannen wieder ihr seit fünf Jahren nicht mehr gesehenes, altes Logo verwenden.
Musikalisch geht es ausgewogen zur Sache. Im ersten Abschnitt des Albums wird geholzt, was das Zeug hält und es wird schnell offensichtlich, dass diverse skandinavische Einflüsse nicht zu leugnen sind. Allerdings behält die Band stets ihre eigene Note bei und spätestens ab der zweiten Albumhälfte wird deutlich, wie vielseitig diese Band eigentlich ist. Durchdachte Kompositionen bahnen sich ihren Weg durch den Gehörgang und verharren dort eine ganze Weile. Auch Produktionstechnisch konnte man sich ein weiteres Mal verbessern, wenngleich mir persönlich im Mix die Tieftöne etwas zu sehr in den Hintergrund geraten sind. So schlimm ist das allerdings auch nicht, denn sowohl Gitarrenarbeit als auch Drumming können sich sehen lassen. Am Schlagzeug begrüßt die Band übrigens seit dem Ausstieg von Fatih Kanik einen neuen Mann, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht.
Vergleichen will ich MORIBUND OBLIVION mit keiner anderen Band des Genres, weil ich glaube – und da werden mir die Kenner der türkischen Szene sicher ein stückweit beipflichten – dass dies einfach nicht möglich ist. Diese Band blickt in fast jedem ihrer Songs über den Tellerrand hinaus, schert sich einen herzlichen Scheißdreck um musikalische Grenzen und liebt die Freiheit der Musik. So soll es sein!

FAZIT: Es ist nicht wirklich ein Wunder, dass man bei MORIBUND OBLIVION von der „bekanntesten türkischen [Black] Metal-Band“ spricht, denn verdient haben sie diesen Titel allemal. Wer sich einen Dreck für Klischees und ideenloses 08/15-Gebolze interessiert und mit einem Augenzwinkern auch mal auf eine perfekte englische Aussprache oder Grammatik verzichten kann, sollte hier bedenkenlos zugreifen, denn geboten wird hier in über einer Dreiviertelstunde eine ganze Menge ordentlicher Musik.

Trackliste:
01. Intro
02. God Send
03. You Are Not Contended
04. Come Back
05. Your Life Is Done
06. Blind Guide
07. Never Forgot
08. I Will Bury
09. Did Your Soul Tell Lies To You?
10. Geriye Don
11. Outro
Spielzeit: 00:47:40

Line-Up:
Bahadir Uludaglar – Gitarre, Gesang
Can Agriboz – Keyboard
Savas Sungur – Gitarre
Onur Burgaz – Bass
Emre Kutucularoglu – Schlagzeug
Patrick Franken [Border]
07.12.2008 | 17:51
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