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Cover von Mortal Sin -- An Absence Of Faith
Band: Mortal Sin Homepage Mortal Sin bei Facebook Metalnews nach 'Mortal Sin' durchsuchenMortal Sin
Album:An Absence Of Faith
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Armageddon Music
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:16.11.07
CD kaufen:'Mortal Sin - An Absence Of Faith' bei amazon.de kaufen
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"Die Abwesenheit von Neuem..."

Die australischen Thrasher MORTAL SIN haben im Musikgeschäft nun schon einige Winter erlebt. Ihr neues Album, „An Absence Of Faith“ erscheint mit zehn Jahren Abstand zu seinem Vorgänger aus dem Jahre 1997. Nun stellt sich die Frage, ob die Australier nach einer Dekade der Abwesenheit immer noch überzeugen können.

„An Absence Of Faith“ kommt ab dem Opener „Out Of The Darkness“ druckvoll aus den Boxen, allerdings ist der Sound ein wenig zu Bass-lastig, was den durchweg thrashigen Riffs ein wenig den Biss nimmt. Der wuchtige Bass trägt andererseits aber auch dazu bei, dass die Scheibe gewaltig groovt. Wurden MORTAL SIN in ihrer Heimat zu Beginn als die neuen METALLICA gehandelt, so haben sie es geschafft, ihren Sound ins 21. Jahrhundert zu transportieren. „An Absence Of Faith“ erinnert den Hörer stark an zeitgenössische Bands wie TRIVIUM, die sich ja ebenfalls die Bay Area zum Vorbild nehmen. Sänger Mat Maurer bewegt sich stimmlich irgendwo zwischen Hetfield und Heafy und auch die Gitarrenabteilung setzt auf das gleiche Rezept wie die jungen Amerikaner: Harte, vom Thrash der alten Schule angehauchte Riffs paaren sich mit melodiösen Gitarrenläufen. Unglücklicherweise wirkt das Ganze nur lange nicht so durchdacht wie bei den Jungs um Matt Heafy, vor allem, weil die Gitarrenarbeit eher durchschnittlich und uninspiriert ausfällt. Überhaupt wirkt „An Absence Of Faith“ als wäre die Luft aus MORTAL SIN langsam raus. Die Riffs sind allesamt auf den Punkt gespielt, der Gesang kommt überzeugend rüber und das Schlagzeug stampft, aber der Funke will und will nicht überspringen. Dafür klingt die Scheibe einfach zu sehr so, als sei sie schon einmal da gewesen. Jeder der sieben Songs wird spätestens ab der Hälfte monoton, so dass man sich beim Wunsch, die „Next“-Taste seines CD-Players zu betätigen, ertappt. Zudem sind die meisten Songs eher im Mid-Tempo bereich angelegt, was auf Dauer auch nicht zu überzeugen weiß. Ein Lichtblick ist hier der Titel „Rise Or Fall“, der das Tempo gewaltig anhebt und zum Headbangen animiert. Mit dem achtminütigen „Tears Of Redemption“ befindet sich auf der Platte übrigens der zweite Teil des MORTAL SIN-Klassikers „Lebanon“.

„An Absence Of Faith“ bietet viele gute Ansätze, von denen leider nur die Wenigsten auch einen ebenso guten Abschluss finden. Die CD überzeugt durch fetten Groove und mitreißende Vocals, allerdings nur für kurze Zeit. Danach macht sich die Erkenntnis breit, dass die jungen Wilden der heutigen Generation all das, was MORTAL SIN hier versuchen, weit besser können. Fans der Band dürfen der Wertung allerdings guten Gewissens noch einen Punkt hinzufügen.

Trackliste:
1. Out Of The Darkness
2. Deadman Walking
3. Tears Of Redemption
4. Before The Bough Breaks
5. Rise And Fall
6. My Nightmare
7. Say Your Prayers
8. Lost Within
9. Eye In The Sky
10. Broken Promises
Spielzeit: 00:47:29

Line-Up:
Mat Maurer - Vocals
Mick Sultana - Guitar
Nathan Shea - Guitar
Andy Eftichiou - Bass
Luke Cook - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
04.12.2007 | 15:06
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