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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Wo der Aussie den Mosh holt..." | ||||||||||||||||||
| MORTAL SIN aus Australien mischen zwar auch schon seit den Achtzigern im internationalen Thrash-Geschäft mit, veröffentlichen mit dem vorliegenden „Psychology Of Death“ aber erst ihr fünftes Full-Length-Album. Nachdem ich den Vorgänger, „An Absence Of Faith“, als etwas durchwachsen im Hinterkopf hatte, war zunächst vornehme Zurückhaltung geplant, allerdings thrasht bereits der Titeltrack und Opener dermaßen gediegen old schoolig drein [herrlicher Mitgröl-Refrain: „Psychology Of Death!/Chemically Imbalanced Brain!“], dass ganz schnell bzw. bereits bei dem Speedkracher „Blood Of My Enemies“ klar ist: diese Platte ist ein echter Gewinner! Hier werden noch sämtliche Ideale, Trademarks und geliebten Klischees althergebrachten Thrash Metals hochgehalten, verbraten und nach allen Regeln der Kunst abgefeiert: Mat Maurer liefert oberamtlich fiesen Gesang zwischen Bobby "Blitz" von OVERKILL, TESTAMENT-Chuck und dem – seligen – Paul Baloff von EXODUS, die Gitarren zocken ein derbes Thrashriff, ein melodisches Lead nach dem anderen, die Drums wechseln zwischen straightem Uffta-Uffta zu modernem Doublebass-Geballer [„Paralysed“], gewürzt mit Soli, eingängigen Refrains und Moshparts. Wenngleich die immer noch grassierende Retro-Thrash-Welle bislang ja v.a. eher juvenile Kapellen angespült hat, die den alten Sound „nachspielen“, ist mit MORTAL SIN endlich wieder die Altherrenriege am Drücker, um den Jungspunden zu zeigen, wo der Aussie den Mosh holt...! Das wuchtige „Burned Into Your Soul“ düfte jeden redlichen Thrasher nach knapp 45 Sekunden bereits in seine typisch gekrümmte Headbang-Haltung gezwungen haben, lockert das Nackenmuskelmassaker aber auch durch melodische Soli und gefällige – fast schon Melodic Death-affine – Harmonien auf. Mit „Deny“ gibt es wieder Old School-Thrash mit klassischem Moshpart vom Feinsten, nicht minder zackig und v.a. mit schwerer TESTAMENT-Schlagseite präsentiert sich anschließend „Doomed To Annihilation“. Und das war noch lange nicht alles, denn „Kingdom Of Pain“ wird jeden Fan von OVERKILL bis ANNIHILATOR genüßlich mit der Zunge schnalzen lassen bzw. andächtig auf die Knie sinken lassen und die Thrash-Hymne „Down In The Pit“ dürfte für Bewegung, Beulen und Blutvergießen in jedem ebensolchen sorgen. Mit dem flott-punkigen „Hatred“ verpassen MORTAL SIN dem geneigten Hörer, dem ohnehin längst Hören und Sehen vor lauter Old School-Thrash-Pracht vergangen ist, dann noch den endgültigen A...tritt. MORTAL SIN werden ihrem vorab geäußerten Anspruch, mit „Psychology Of Death“ ordentlich „back to the roots“ gehen zu wollen, mehr als gerecht und präsentieren sich und ihren altschulischen Thrash-Sound derart frisch und unverbraucht, dass man getrost von einer nachgerade triumphalen Rückkehr zu alter Formn faseln kann. Der Scheibe liegt als Bonus-CD auch noch das Debüt der Aussies von 1986, „Mayhemic Destruction“, bei – mir allerdings bedauerlicherweise nicht vor. Als zusätzlichen Kaufanreiz hätte es dieser Dreingabe jedenfalls mit Sicherheit nicht bedurft, denn „Psychology Of Death“ knallt alleine schon von vorne bis hinten und gehört bei jedem Thrasher in den Nikolausstiefel bzw. unter den Weihnachtsbaum... | ||||||||||||||||||
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