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Band: Morte Incandescente bei Facebook Metalnews nach 'Morte Incandescente' durchsuchenMorte Incandescente
Album:...Relembrando Um Túmulo Esquecido
Genre:Black Metal
Label:W.T.C.
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.02.10
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"Brett der Verdammnis"

MORTE INCANDESCENTE gehören zu jener Sorte Bands, welche durch die Entdeckung seitens des australischen Plattentempels Goatowarex zu einer wichtigen portugiesischen Institutionen im UGBM-Bereich wurde. "Coffin Desecrators" ist nach wie vor ein hörens- sowie anschaffenswürdiges Album, das sehr gerne Zähne fletscht und dank seiner charaktervollen Stücke die Band zum starken Schilf im Sumpf der DARKTHRONE-Klone heranwachsen ließ. Ganze fünf Jahre später bläst das Duo, welches unter anderem aus Tausendsassa N.H. [u.a. CORPUS CHRISTII] besteht, erneut zum Angriff und bedient sich bei seiner Kriegserklärung ausschließlich der eigenen Landessprache.

Die Grundzutaten - räudige, leicht querköpfige Riffs und ein bewusst unterproduziert gehaltenes Erscheinungsbild - sind von den vergangenen Taten großteils übernommen worden, auch wenn hier etwas "Kosmetik" in Form von röhrenden Bässen, stechend intensiven Gesängen als auch einem insgesamt voluminöseren Gesamtklang betrieben wurde. Klingt nicht nur nicht schlecht, sondern darüber hinaus nur schwer verwechselbar. Die heraushörbaren Einflüsse sind allerdings haargenau dieselben geblieben: Black Metal in seinen Anfangsjahren, von CELTIC FROST bis hin zu DARKTHRONE und IMMORTAL zu Zeiten von "Pure Holocaust" wird hier auf forsche Art und Weise neu ausgelegt. Dass das Ergebnis manchmal altbacken klingt, weil dem Hörer die ein oder andere Idee bekannt vorkommen mag, stört angesichts solcher Energieexplosionen wie in "Da Relâmpagos E Suspiros" oder sperrigen Gedächtnisriffbomben der Type "Renegada Existência" kaum noch. Die Südländer sorgen ja dafür, dass man möglichst selten zum Meckern kommt. "...Relembrando Um Túmulo Esquecido" sprüht nämlich eine in alle Richtungen ausstreuende, hell böllernde Brutalität aus, wie sie sonst nur in noch primitiver zerstückelnden Combos vorherrscht, ohne dabei allerdings auf ein gesundes Ausmaß an Variation in Form von düster voranmarschierenden, kämpferischen Aufbauten ["Um Dia Entre Luas"] beziehungsweise auf effektiv gestaltete Schleichtöter ["Velhos Vultos"] zu vergessen und diese kohärent zur Schau zu stellen.

Wenn ich es mir so recht überlege, waren wahrscheinlich MORTE INCANDESCENTE mit ein Grund dafür, warum es mich dieses Jahr nach Portugal zog - man höre sich nur mal diesen famosen Export an!

Trackliste:
01 - Fuga Constante
02 - Cobrindo Os Céus De Sangue
03 - De Relâmpagos E Suspiros
04 - Necromaniaco
05 - Caixão De Velhas Memórias
06 - Renegada Existência
07 - Um Dia Entre Luas
08 - Tumultuosa Entidade
09 - Velhos Vultos
Spielzeit: 00:38:18

Line-Up:
Vulturius - Gesang, Gitarren, Bass
N.H. - Schlagzeug, Gitarren, Bass, Gesang
Michael Bambas [Micha]
20.12.2010 | 16:54
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