.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Municipal Waste
Live-Berichte über Municipal Waste
Mehr aus den Genres
CD Review: Exhorder - Slaughter In The Vatican [RE-ISSUE]

Exhorder
Slaughter In The Vatican [RE-ISSUE]


Thrash Metal
Keine Wertung
"Thrash-Pflichtprogramm, Teil 1"
CD Review: Hilmar Bender - Violent Evolution - die wahre Geschichte von Kreator [Buch]

Hilmar Bender
Violent Evolution - die wahre Geschichte von Kreator [Buch]


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blick hinter die Kulissen"
CD Review: Volbeat - Guitar Gangsters & Cadillac Blood

Volbeat
Guitar Gangsters & Cadillac Blood


Heavy Metal, Rock'n'Roll, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Aller guten Dinge..."
CD Review: Testament - The Formation Of Damnation

Testament
The Formation Of Damnation


Thrash Metal
7 von 7 Punkten
"Danke, lieber Metal-Gott!"
CD Review: Parity Boot - Demo 2004 [DEMO]

Parity Boot
Demo 2004 [DEMO]


Industrial, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Hoffnung für den Elektronikmarkt!"
CD Review: Antropomorphia - Rites Of Perversion

Antropomorphia
Rites Of Perversion


Death Metal
4 von 7 Punkten
"25 Jahre Death Metal aus Holland!"
CD Review: Death Penalty - Death Penalty

Death Penalty
Death Penalty


Doom Metal, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Todesstrafe vollzogen"
CD Review: Yob - Clearing The Path To Ascend

Yob
Clearing The Path To Ascend


Doom Metal, Post Rock, Sludge
5.5 von 7 Punkten
"Hürden sind zum Überwinden da"
CD Review: Opeth - Pale Communion

Opeth
Pale Communion


Prog Rock
6.5 von 7 Punkten
"Das Magnum Opus der Schweden"
CD Review: Fozzy - Do You Wanna Start A War

Fozzy
Do You Wanna Start A War


Alternative, Modern Metal, US-Metal
2 von 7 Punkten
"Ich habe dir immer die Treue gehalten..."
Cover von Municipal Waste -- The Fatal Feast
Band: Municipal Waste Homepage Municipal Waste bei MySpace.com Metalnews nach 'Municipal Waste' durchsuchenMunicipal Waste
Album:The Fatal Feast
Genre:Crossover, Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:13.04.12
CD kaufen:'Municipal Waste - The Fatal Feast' bei amazon.de kaufen
Share:

"Müllmänner im Weltall"

Wer kennt das nicht: Man schaltet abendlich die Flimmerkiste an um Gegenteiliges mit seinem Verstand zu tun und alles, was man bekommt, ist Qualitätsfernsehen – „Avatar“ hier, „Herr der Ringe“ da und „Inception“ auf den Öffentlich-Rechtlichen. MUNICIPAL WASTE wenden sich mit „The Fatal Feast“ nun an all jene, die solche Ed Wood-Meisterwerke wie „Plan 9 From Outer Space“ zu ihrem cineastischen Favoriten zählen und lassen mit ihrem neuen Album nicht nur anhand des Titelbilds den Geist des B-Movie-Horrors aufleben.

Auch auf „The Fatal Feast“ sind wie immer nur die wenigsten Songs länger als zweieinhalb Minuten, was wie auch schon auf den vorangegangenen Alben oftmals in kurzweiligem Moshpit-Geprügel wie „Unholy Abductor“ und „You’re Cut Off“ resultiert. Allerdings fällt auch hier wieder auf, dass die Songs von MUNICIPAL WASTE trotz ihrer Kürze reichlich abwechslungsreich ausfallen können: Wie Gitarrist Ryan Waste bereits in diversen Interviews verlauten ließ, sieht die Truppe sich selbst auf ihrem neuen Album als so fokussiert wie noch nie und schon der Opener „Repossession“, „Authority Complex“ oder auch das fast schon epische „Crushing Chest Wound“ verleihen derlei Aussagen durchaus Glaubwürdigkeit, zumal sich hier zwischen dem ohnehin schon vielseitigen Geknüppel gar das ein oder andere Gitarrensolo versteckt, was bei den Kaliforniern wahrlich keine Selbstverständlichkeit ist. Das Riffing fällt auch auf Album Nummer fünf wieder gewohnt thrashig mit unüberhörbarer Hardcore- bzw. Punk-Attitüde aus, wobei gelungene Nummern wie „New Dead Masters“ und der Rausschmeißer „Residential Disaster“ nahe legen, dass der Old School-Faktor auf „The Fatal Feast“ gar besonders hoch ist. Zudem experimentieren die Kalifornier auf ihrem neuesten Werk mit diversen Samples, weshalb die Platte vom Synthie-Intro „Waste In Space“ eingeleitet wird und das herrlich alberne „Covered In Sick – The Barfer“ mit einem netten Hörspiel-Stückchen beginnt – beides Premieren in der Geschichte von MUNICIPAL WASTE. Das ungestüme Chaos wurde auf „The Fatal Feast“ also in etwas geordnetere Bahnen geleitet, wodurch sich die Band nun zielgerichteter und vor allem für ihre Verhältnisse eine ganze Ecke technischer präsentiert, was das Potenzial zur Entwicklung offenbart und daher nur zu begrüßen ist. Nervig hingegen ist der neue Gesangstil, den sich Frontmann Tony Foresta für den Titeltrack angeeignet hat, denn hier versucht sich der Mann stellenweise an melodischeren Tönen, die im schlichtweg nicht liegen. Textlich hat sich allerdings auch auf dieser Platte nichts geändert, weshalb die Truppe sämtliche Themen von „A“ wie „angepisste Aliens“ über „H“ wie „Horrorfilm-entliehene Bluttat“ bis „Z“ wie „zornige Zombies“ behandelt und anders würde man es wohl auch kaum haben wollen.

„The Fatal Feast“ bestätigt all das, was Mr. Waste im Vorfeld des Erscheinens der Platte behauptet hat, denn die längere Songwriting-Phase hat dem Material offenbar in vielerlei Hinsicht gut getan und MUNICIPAL WASTE zeigen sich auf ihrem Nuclear Blast-Einstand als deutlich gereift – hinzu kommt eine absolut gelungene Produktion und schon kann die Party losgehen. Somit bleibt nur noch zu hoffen, dass die Unterstützung der neuen Plattenfirma der Truppe eine ausgewachsene Headliner Tour beschert.

Trackliste:
01. Waste In Space
02. Repossession
03. New Dead Masters
04. Unholy Abductor
05. Idiot Check
06. Covered In Sick - The Barfer
07. You're Cut Off
08. Authority Complex
09. Standards And Practices
10. Crushing Chest Wound
11. The Monster With 21 Faces
12. Jesus Freaks
13. The Fatal Feast
14. 12 Step Program
15. Death Tax
16. Residential Disaster
Spielzeit: 00:37:58

Line-Up:
Tony Foresta - Vocals
Ryan Waste - Guitar
Land Phil - Bass
Dave Witte - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
15.04.2012 | 00:13
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin