.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Municipal Waste
Live-Berichte über Municipal Waste
Mehr aus den Genres
CD Review: Havok - Time Is Up

Havok
Time Is Up


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Das wurde auch Zeit!"
CD Review: Seethings - Parallels

Seethings
Parallels


Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
3 von 7 Punkten
"Nachdem die Band FORCEFEED aus dem schwedischen Uppsala schon vor einigen Jahren eine EP v... [mehr]"
CD Review: Dr. Living Dead! - Crush The Sublime Gods

Dr. Living Dead!
Crush The Sublime Gods


Crossover, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Was der Doktor verschrieben hat"
CD Review: Saga - Network

Saga
Network


Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
5 von 7 Punkten
"Das Urgestein präsentiert 2004 ein weiteres harmonisches und sanftes Rockalbum der Marke S... [mehr]"
CD Review: Cyrence - Endtime Stories [Demo]

Cyrence
Endtime Stories [Demo]


Heavy Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Runterladen, auschecken, abfeiern!"
CD Review: Infernal War - Axiom

Infernal War
Axiom


Black Metal, Black/Death Metal
5 von 7 Punkten
"No Fukking Mercy!!!"
CD Review: Tribulation - The Children Of The Night

Tribulation
The Children Of The Night


Black Metal, Death Metal, Gothic Metal
6 von 7 Punkten
"Wie zu erwarten ... mächtig und frisch!"
CD Review: Bonfire - Glörious

Bonfire
Glörious


AOR, Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Glöriöse Rückkehr"
CD Review: Amenra - Live II

Amenra
Live II


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
Keine Wertung
"Funktioniert auch daheim!"
CD Review: Unleashed - Dawn Of The Nine

Unleashed
Dawn Of The Nine


Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Wo Unleashed draufsteht, ist auch Unleashed drin"
Cover von Municipal Waste -- The Fatal Feast
Band: Municipal Waste Homepage Municipal Waste bei MySpace.com Metalnews nach 'Municipal Waste' durchsuchenMunicipal Waste
Album:The Fatal Feast
Genre:Crossover, Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:13.04.12
CD kaufen:'Municipal Waste - The Fatal Feast' bei amazon.de kaufen
Share:

"Müllmänner im Weltall"

Wer kennt das nicht: Man schaltet abendlich die Flimmerkiste an um Gegenteiliges mit seinem Verstand zu tun und alles, was man bekommt, ist Qualitätsfernsehen – „Avatar“ hier, „Herr der Ringe“ da und „Inception“ auf den Öffentlich-Rechtlichen. MUNICIPAL WASTE wenden sich mit „The Fatal Feast“ nun an all jene, die solche Ed Wood-Meisterwerke wie „Plan 9 From Outer Space“ zu ihrem cineastischen Favoriten zählen und lassen mit ihrem neuen Album nicht nur anhand des Titelbilds den Geist des B-Movie-Horrors aufleben.

Auch auf „The Fatal Feast“ sind wie immer nur die wenigsten Songs länger als zweieinhalb Minuten, was wie auch schon auf den vorangegangenen Alben oftmals in kurzweiligem Moshpit-Geprügel wie „Unholy Abductor“ und „You’re Cut Off“ resultiert. Allerdings fällt auch hier wieder auf, dass die Songs von MUNICIPAL WASTE trotz ihrer Kürze reichlich abwechslungsreich ausfallen können: Wie Gitarrist Ryan Waste bereits in diversen Interviews verlauten ließ, sieht die Truppe sich selbst auf ihrem neuen Album als so fokussiert wie noch nie und schon der Opener „Repossession“, „Authority Complex“ oder auch das fast schon epische „Crushing Chest Wound“ verleihen derlei Aussagen durchaus Glaubwürdigkeit, zumal sich hier zwischen dem ohnehin schon vielseitigen Geknüppel gar das ein oder andere Gitarrensolo versteckt, was bei den Kaliforniern wahrlich keine Selbstverständlichkeit ist. Das Riffing fällt auch auf Album Nummer fünf wieder gewohnt thrashig mit unüberhörbarer Hardcore- bzw. Punk-Attitüde aus, wobei gelungene Nummern wie „New Dead Masters“ und der Rausschmeißer „Residential Disaster“ nahe legen, dass der Old School-Faktor auf „The Fatal Feast“ gar besonders hoch ist. Zudem experimentieren die Kalifornier auf ihrem neuesten Werk mit diversen Samples, weshalb die Platte vom Synthie-Intro „Waste In Space“ eingeleitet wird und das herrlich alberne „Covered In Sick – The Barfer“ mit einem netten Hörspiel-Stückchen beginnt – beides Premieren in der Geschichte von MUNICIPAL WASTE. Das ungestüme Chaos wurde auf „The Fatal Feast“ also in etwas geordnetere Bahnen geleitet, wodurch sich die Band nun zielgerichteter und vor allem für ihre Verhältnisse eine ganze Ecke technischer präsentiert, was das Potenzial zur Entwicklung offenbart und daher nur zu begrüßen ist. Nervig hingegen ist der neue Gesangstil, den sich Frontmann Tony Foresta für den Titeltrack angeeignet hat, denn hier versucht sich der Mann stellenweise an melodischeren Tönen, die im schlichtweg nicht liegen. Textlich hat sich allerdings auch auf dieser Platte nichts geändert, weshalb die Truppe sämtliche Themen von „A“ wie „angepisste Aliens“ über „H“ wie „Horrorfilm-entliehene Bluttat“ bis „Z“ wie „zornige Zombies“ behandelt und anders würde man es wohl auch kaum haben wollen.

„The Fatal Feast“ bestätigt all das, was Mr. Waste im Vorfeld des Erscheinens der Platte behauptet hat, denn die längere Songwriting-Phase hat dem Material offenbar in vielerlei Hinsicht gut getan und MUNICIPAL WASTE zeigen sich auf ihrem Nuclear Blast-Einstand als deutlich gereift – hinzu kommt eine absolut gelungene Produktion und schon kann die Party losgehen. Somit bleibt nur noch zu hoffen, dass die Unterstützung der neuen Plattenfirma der Truppe eine ausgewachsene Headliner Tour beschert.

Trackliste:
01. Waste In Space
02. Repossession
03. New Dead Masters
04. Unholy Abductor
05. Idiot Check
06. Covered In Sick - The Barfer
07. You're Cut Off
08. Authority Complex
09. Standards And Practices
10. Crushing Chest Wound
11. The Monster With 21 Faces
12. Jesus Freaks
13. The Fatal Feast
14. 12 Step Program
15. Death Tax
16. Residential Disaster
Spielzeit: 00:37:58

Line-Up:
Tony Foresta - Vocals
Ryan Waste - Guitar
Land Phil - Bass
Dave Witte - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
15.04.2012 | 00:13
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin