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Band: Murderdolls Homepage Murderdolls bei Facebook Metalnews nach 'Murderdolls' durchsuchenMurderdolls
Album:Women And Children Last
Genre:Hard Rock, Horror Punk, Rock'n'Roll
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.08.10
CD kaufen:'Murderdolls - Women And Children Last' bei amazon.de kaufen
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"Die Mörderpuppen tanzen wieder"

Sieh' an, sieh' an, die MURDERDOLLS zieht es also wirklich nochmal zurück an den Ort ihrer blutigen Verbrechen und das Ergebnis kann sich tatsächlich hören lassen.

Vorschusslorbeeren gibt es reichlich, denn als ob die „Sensation“, dass sich die Mörderpuppen um WEDNESDAY 13 und SLIPKNOT-Jordison überhaupt erneut zusammengetan haben, nicht schon ausgereicht hätte, nein, man bekommt sogar noch vom [M. Bechterew-gebeugten] MÖTLEY CRÜE-Senior Mick Mars himself ein paar Soli spendiert.
Das wiederum passt ziemlich gut in den Gesamtkontext, denn letztlich ist der von dieser Kooperation generierte Sound genau das, was man sich vorstellt: Die MURDERDOLLS sehen aus und klingen wie eine Mischung aus den Mötleys [zu ihren wilden Zeiten, man höre nur das coole „Blood Stained Valentine“], sprich sleazig-punkiger Hardrock'n'Roll, versetzt mit WEDNESDAYs charakteristischen Splatterfilm-Texten, überdrehter Horror-Ästhetik zwischen MISFITS und MARILYN MANSON und natürlich diversen Powerchords und Doublebass-Beats Marke SLIPKNOT. Auch wenn die bislang üblichen Monsterthemen mittlerweile etwas persönlicheren Lyrics weichen mussten, so sind die Rahmenbedingungen zwischen Humor und Gewalt naturgemäß identisch geblieben, zumal die MURDERDOLLS - nicht zuletzt dank der satten Produktion eines gewissen „Zeuss“ - anno 2010 deutlich moderner und ja, härter klingen als zuvor ["Chapel Of Blood"].
Wer also nichts gegen Teen-Slasher-Romantik und schiere Klischeereiterei in Sachen „Sex, Drugs And Rock'n'Roll“ einzuwenden hat, der wird von den Herren 13 und Jordison nach wie vor prompt und zuverlässig bedient, um nicht zu sagen: abserviert.
Die Songs sind zwar, wie bereits seinerzeit auf WEDNESDAY 13s Solo-Platte „Transylvania 90210“, manchmal deutlich zu eindimensional [„Nowhere“, „Pieces Of You“ oder „Summertime Suicide“], aber insgesamt unverschämt eingängig [„Bored 'Till Death“, "Nothing's Gonna Be Alright"], rocken überwiegend wie Hölle [„Chapel Of Blood“, „Drug Me To Hell“, „Deathvalley Superstars“, das SLIPKNOTtige „My Dark Place Alone“ oder das hymnische Credo „Rock'n'Roll Is All I Got“] und somit geht das Horror-Rock-Konzept der blutrünstigen Püppchen erneut voll auf.

Ob der Rock'n'Roll nun ausgerechnet dank „Women and Children Last“ [betitelt übrigens in Anlehnung an ein VAN HALEN-Klassikeralbum] wieder gefährlich ist, wie die Plattenfirma das gerne hätte, mag mal dahingestellt bleiben – teuflisches Vergnügen bereitet dieser „Homicide Drive“ trotzdem allemal...!

Trackliste:
01. The World According To Revenge
02. Chapel Of Blood
03. Bored 'Till Death
04. Drug Me To Hell [feat. Mick Mars]
05. Nowhere
06. Summertime Suicide
07. Death Valley Superstars
08. My Dark Place Alone
09. Blood Stained Valentine [feat. Mick Mars]
10. Pieces Of You
11. Homicide Drive
12. Rock'n'Roll Is All I Got
13. Nothing's Gonna Be Alright
14. Hello, Goodbye, Die
Spielzeit: 00:44:43

Line-Up:
Joey Jordison - Gitarre, Schlagzeug
Wednesday 13 - Gesang, Gitarre, Bass
Roman Surman - Gitarre
Racci Shay Hart - Schlagzeug
Jack Tankersly - Bass
Dirk Konz [dkay]
20.08.2010 | 22:30
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