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Cover von My Darkest Hate -- Combat Area
Band: My Darkest Hate Homepage  Metalnews nach 'My Darkest Hate' durchsuchenMy Darkest Hate
Album:Combat Area
Genre:Death Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:24.03.06
CD kaufen:'My Darkest Hate - Combat Area' bei amazon.de kaufen
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"Wo die Florida-Keule zuschlägt, gibt's Beulen!"

Vor kurzem erst hat der Schwabenexpress MY DARKEST HATE mit Oliver Schort (Bass) und Chris Simper (Vocals) die Trennung von zwei Leistungsträgern an der Kampffront bekanntgegeben. Wie sich diese Veränderungen auswirken, wird die Zukunft zeigen, hat man das vorliegende vierte Album „Combat Area“ doch noch in der gleichen Besetzung eingehämmert, die die Death Metal-Welt 2004 um den großartigen Vorgänger „At War“ bereichert hat.

Und exakt diesem Stil (und der militaristischen Thematik) bleiben MY DARKEST HATE auch auf „Combat Area“ konsequent treu. Eine kleine Spur heftiger und minimal schneller als auf „At War“, zeigt man der Konkurrenz in Deutschland ein weiteres Mal, wo der Maßstab für das Jahr 2006 zu setzen ist. Im stilistischen Fahrwasser der Florida-geprägten US-Härte alter SIX FEET UNDER (besonders deutliche Anleihen in „Nothing Lasts Forever“ und „Principle Of War“), OBITUARY und MORBID ANGEL, gepaart mit der schweren und nicht ganz so schnellen, aber unaufhaltsam walzenden Intensität der britischen Todesblei-Institution BOLT THROWER, als deren deutsche Variante MY DARKEST HATE bereits seit längerem gelten, schlachten sich die fünf Ludwigsburger in knapp 40 Minuten durch ihre Kampfzone und überzeugen dabei an allen Fronten. Chris Simpers brachiale Grunts und fiese hohe Shouts im Stile eines Chris Barnes werden von der kompromisslos donnernden Rhythmussektion mit eingeschobenen Blast-Attacken zu jeder Zeit perfekt in Szene gesetzt, unterstützt durch die punktgenauen Riffmassaker der Gefreiten ex-SACRED STEEL Knittel und Grosshans, die sich nie lange an Soli aufhalten und stattdessen ein groovendes, tiefergelegtes Killerriff nach dem nächsten in die Runde fräsen, bis kein Stein mehr auf dem anderen steht. Wie bereits auf „At War“, walzt sich der schwäbische Oldschool-Death-Panzer dabei überwiegend im killenden Midtempo gen gegnerischem Schützengraben, mit „When Smoke Has Settled“ und während gelegentlicher Breaks hat man aber auch mal das Sturmgewehr im Anschlag und mäht im Uptempo, was die Rohre hergeben.
Den Pfad des brachialen Oldschool Groove-Death verfolgt man hier mit äusserster Konsequenz, als einzige wirkliche Abwechslung darf daher der finale Track „Under One Flag“ genannt werden, der sich fast schon doomig im Low-Tempo aus der Böschung anschleicht und von einer selten bedrohlichen Stimmung geprägt ist. Ansonsten arbeiten die Schwaben mit äusserster Präzision an der mitgelieferten Genickbruch-Garantie, und die ist ihnen ohne einen einzigen Hänger oder gar Ausfall eindeutig gelungen!

Großartige Innovationen darf man von MY DARKEST HATE auch im Jahr 2006 nicht erwarten, bei der letztlichen Umsetzung wurde aber gemeinsam mit Produzent Andy Classen in den Stage One-Studios ein dermaßen fettes Monsterbrett erschaffen, das einen Platz im Plattenschrank eines jeden Death Metal-Anhängers mehr als verdient hat. Denn die Bombe, die MY DARKEST HATE im Kampfgebiet abgeworfen haben, macht gewaltig grosse Löcher!

Trackliste:
01. Enter Combat
02. When Smoke Has Settled
03. Bow Before Me
04. Nothing Lasts Forever
05. They Shall Fall
06. Number Seven
07. Fall Of Eden
08. Under My Wing
09. The Principle Of War
10. Under One Flag


Nadja Lemke [Sherry]
04.04.2006 | 20:14
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