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Cover von Mystic Prophecy -- Satanic Curses
Band: Mystic Prophecy Homepage Mystic Prophecy bei Facebook Metalnews nach 'Mystic Prophecy' durchsuchenMystic Prophecy
Album:Satanic Curses
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:19.10.07
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"Volles Rohr"

Das deutsch-griechische Heavy Metal-Jointventure MYSTIC PROPHECY heimste zuletzt mit seinem Album „Savage Souls“ durchweg positive Kritiken ein. Auch auf dem Nachfolger „Satanic Curses“ setzen die Fünf auf die bewährte Mischung aus Härte und Melodie. Ob das Rezept erneut aufgeht, wird hier geklärt.

Nach dem obligatorischen Schlachtenlärm als Intro geht’s auch gleich los: „Back From The Dark“ beginnt mit kreischenden Gitarren, donnerndem Schlagzeug und einem Mainriff mit nicht zu leugnender Thrash-Schlagseite. Das ganze wird vom melodiösen aber dennoch rauen Gesang von Frontmann Liapakis abgerundet. Hier ist gleich Headbangen angesagt. „Sacrifice Me“, der zweite Titel auf „Satanic Curses“, geht in exakt die gleiche Richtung, den Nackenmuskeln wird also erst gar keine Verschnaufpause gegönnt. Gut so! Alle Songs im Einzelnen zu beleuchten ist hier nicht notwendig, denn MYSTIC PROPHECY gehen auf ihrer neuesten Platte absolut keine Kompromisse ein, sondern bieten 48 Minuten und 14 Sekunden puren Heavy Metal. Harte, thrashige Stakkato-Riffs paaren sich mit dem melodiösen, wenn auch etwas zu monotonen Gesang von R.D. Liapakis. Dazu gibt’s eingängige Gitarrenläufe und tolle Soli von den Gitarristen Pohl und Grimm, die glücklicherweise keinerlei Anzeichen von Selbstbeweihräucherung zeigen, sondern gut gemacht und songdienlich sind, auch ohne Chef-Frickler Gus G. Die fette und ausgeglichene Produktion von „Satanic Curses“ darf sich DREAM EVIL-Gitarrist Fredrik Nordström auf die Fahnen schreiben, auch wenn argumentiert werden kann, dass die Songs ein wenig zu „produziert“ wirken. Das soll heißen, dass das Songmaterial des Albums zu sehr preisgibt, dass es im Studio nachbearbeitet wurde, man hat als Hörer das Gefühl, die Aufnahmen sind alle nach ihrer Fertigstellung noch durch den Kompressor geschickt worden, um ihre Ecken und Kanten abzuschleifen. Das stört nicht wirklich, geht aber besser. Im Punkto Songwriting kann man MYSTIC PROPHECY nach wie vor nichts anhaben, insbesondere die Tracks „Back From The Dark“, „Dark Forces“, „Damnation“ und das stellenweise an JUDAS PRIEST’s „Worth Fighting For“ erinnernde „Demons Blood“ zeigen, dass die Stärken des deutsch-griechischen Quintetts im energetischen, melodiösen Power Metal liegen. Mit „Paranoid“ gibt es dann auch noch ein nicht unbedingt originelles aber trotzdem cooles BLACK SABBATH-Cover dazu. Auch wenn es ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, den Song im Modernen Power Metal-Gewand zu hören.

Klar, auf „Satanic Curses“ erfinden MYSTIC PROPHECY das Rad sicher nicht neu und -auch wenn die Band etwas Anderes behauptet- die melodiösen Refrains driften bisweilen in den Kitsch ab, aber das Alles wird in derart arschtretende Riffs verpackt und macht so viel Spaß, dass die genannten Kritikpunkte nicht ins Gewicht fallen. „Satanic Curses“ bietet knappe 50 Minuten puren, guten, alten Heavy Metal mit durchgetretenem Gaspedal. Kaufen, Bier aufmachen, abrocken!

Trackliste:
01. Back From The Dark
02. Sacrifice Me
03. Dark Forces
04. Satanic Curses
05. Evil Of Destruction
06. Demons Blood
07. Damnation
08. Rock The Night
09. We Will Survive
10. Grave Of Thousand Lies
11. Paranoid [Black Sabbath Cover]
12. We Fly [Bonus Track]
Spielzeit: 00:48:14

Line-Up:
R.D. Liapakis - Vocals
Markus Pohl - Guitars
Martin Grimm - Guitars
Martin Albrecht - Bass
Matthias Straub - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
15.10.2007 | 15:03
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