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Cover von Mystic Prophecy -- Savage Souls
Band: Mystic Prophecy Homepage  Metalnews nach 'Mystic Prophecy' durchsuchenMystic Prophecy
Album:Savage Souls
Genre:Dark Metal, Heavy Metal, Power Metal, US-Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:24.02.06
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"Häffy As Häll"

Mystic Prophecy sind schon ein kleines Phänomen: Von der Szene anfangs leicht belächelt, veröffentlicht die Band um Ausnahmesänger R.D. Liapakis in regelmäßigen Abständen wahre Hammerwerke und legt mit „Savage Souls“ das bereits vierte Werk in fünf Jahren unter den Holunderstrauch. Was aber beileibe keine Selbstverständlichkeit ist, trennte sich die Band doch von zwei Musikern. Gitarrist Gus G. suchte das Weite und Schlagzeuger Dennis Ekdahl zog es lieber vor, sich ganz auf seine zweite Combo Raise Hell zu konzentrieren. Im neuen Soundkleid des Heavy-Metal-Fünfers (!) finden sich mittlerweile zwei Gitarristen ein (Tour-Gitarrist Markus Pohl und Martin Grimm von Headstone Epitaph), und Neu-Drummer Mathias Straub von Sacred Steel beackert die Felle.

Gegenüber dem Vorgänger „Never Ending“ hat der neue Output zwar seine leichten Thrash-Einflüsse verloren, dafür aber eine gehörige Portion Heavyness mit in die Muttermilch bekommen: Knalliger die Gitarren nie klangen. Mystic Prophecy verschmelzen altbewährten Teutonenstahl der Marke Running Wild mit dem US-Metal von Iced Earth und einer Spur Dark Metal aus dem hohen Norden. Fertig ist das Endprodukt: hart, trocken und schwer wie ein Sack voll Bowlingkugeln.

Der Opener „Shadows Beyond My Soul“ mag auf den ersten Blick wie ein typischer Deutsch-Metal-Song aus dem Hause Helloween klingen, der aber durch seine Harmonien im Refrain und durch seine Bridge zur zweiten Strophe den Hörer eines besseren belehrt. Knallhart, verspielt, melodisch und dennoch nie den Blick für das wesentliche aus den Augen lassend; so muss Heavy Metal klingen. Mystic Prophecy haben auf ihrer Scheibe eh die eine oder andere Überraschung versteckt. Das knallig-düstere "Evil Empire" mit seinem Death Metal-Growls und seinen (man möge es mir bitte verzeihen) „Gang Shouts“ im Chorus, das in den ersten Sekunden an Caliban (!) erinnernde „In The Darkness“ und die Kopfrotiermaschine „Nightmare Demon“. Die Band deckt (fast) sämtliche Spektren des Metals ab und beweist, dass der Begriff Heavy Metal noch lange nicht gleichzusetzen ist mit Spandexhosen, Eunuchenstimmen, Schubladendenken und immer wieder gleichklingenden Passagen. Mystic Prophecy sind auf dem besten Weg in die Champions League. Die Vorrunde haben sie schon gemeistert, jetzt müssen sie nur noch in den Finals beweisen, was in ihnen steckt. Aber mit so einem Album wie „Savage Souls“ wird das kein Problem darstellen.

Trackliste:
01. Shadow Beyond My Soul
02. Master Of Sins
03. Evil Empires
04. Savage Souls
05. In The Darkness
06. Deception Of Hate
07. Sins And Sorrows
08. Best Days Of My Life
09. Nightmares Of Demons
10. Victim Of Fate
11. Into The Fire

+

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Lorenz von König [LvK]
17.02.2006 | 10:39
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