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Cover von Mythological Cold Towers -- Immemorial
Band: Mythological Cold Towers Homepage Mythological Cold Towers bei Facebook Metalnews nach 'Mythological Cold Towers' durchsuchenMythological Cold Towers
Album:Immemorial
Genre:Death Metal, Doom Metal
Label:Cyclone Empire
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.10.11
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"Düstere Oden aus uralten Zeiten..."

Nachdem Südamerika sich zuletzt mit PROCESSION aus Chile als Doom-Kontinent empfohlen hatte, zieht heute das Land nach, das man gemeinhin mit purer Lebensfreunde, Samba, Copacabana und reichlich Caipirinha in Verbindung bringt.
Dabei haben MYTHOLOGICAL COLD TOWERS mit derlei Klischee vermutlich nicht allzu viel am Hut, dazu ist das Quartett aus São Paulo schon viel zu lange im Doomdeath-Business dabei. Mittlerweile ist man bei Cyclone Empire in guten Händen, die der Fachwelt mit „Immemorial“ den bereits vierten Langspieler seit Bandgründung anno 1994 andienen.

Bereits nach den ersten Tönen des Openers, „Lost Path To Ma-Noa“, erliegt man – klar, entsprechende Disposition immer vorausgesetzt - der morbiden, verzweifelten Schönheit der dargebotenen Klänge und den ebenso betörenden, wie gespenstischen Harmonien in Moll, denn MYTHOLOGICAL COLD TOWERS spielen, nein: sie zelebrieren hier hochfeinen Doomdeath, der Fans von Bands und Referenzen wie [alte] ANATHEMA, MY DYING BRIDE, PARADISE LOST oder MOURNING BELOVETH in schiere Verzückung versetzen dürfte.
Schwermut-Monolithen vom Schlage „Akakor“, „The Shrines Of Ibez“ [erinnert unwillkürlich an die Glanzzeiten von MY DYING BRIDE zu „The Thrash Of Naked Limbs“ etc.] und „Enter The Halls...“ [mit archaischer SAMAEL-Note] beeindrucken nachhaltig mit zutiefst melancholischen Riffs und Synthie-Klängen, während über allem Samejs abgrundtiefe Grabesstimme thront, grollt, rezitiert und dröhnt.
Aber auch Freunde von Bands wie SWALLOW THE SUN sollten nicht nur bei „Like An Ode Forged In Immemorial Eras“ ein Ohr riskieren, bevor bei „Fallen Race“ wieder fast lupenreine, althergebrachte MDB-Schwermut regiert.
Trotz aller genannten Bezugspunkte täte man MCT indes mehr als Unrecht, bezichtigte man sie bloßer Abkupferei, vielmehr bedienen sich die Brasilianer ausgiebig im [Melodic] Doomdeath- und Dark Metal-Fundus, der nun mal so umfangreich nicht ist und eben traditionell überwiegend britische Urväter hat. Davon kündet nicht zuletzt der Titeltrack, der nochmal sämtliche Register von stimmungsvollen Akustikparts über flächig-atmosphärische Keyboards zu erhabenen Doomriffs zieht und eine überaus gelungene Scheibe bittersüß ausklingen lässt.

Wer melancholischem Doomdeath nicht abhold ist, sprich: dem Genre auch nur ein klitzekleines bisschen abgewinnen kann, vielleicht die eine oder andere genannte Referenzkapelle im Plattenschrank stehen hat, der ist gut beraten, sich im kommenden Herbst intensiver mit „Immemorial“ von MYTHOLOGICAL COLD TOWERS auseinander zu setzen, sonst könnte er es zutiefst bereuen...

Trackliste:
01. Lost Path To Ma-Noa
02. Akakor
03. Enter The Halls...
04. The Shrines Of Ibez
05. Like An Ode Forged In Immemorial Eras
06. Fallen Race
07. Immemorial
Spielzeit: 00:43:12

Line-Up:
Hamon - Drums
Shammash - Guitars
Marcelo Nechron - Guitars
Samej - Vocals




 




Dirk Konz [dkay]
08.10.2011 | 18:45
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