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Cover von NECRODEATH -- Idiosyncrasy
Band: NECRODEATH Homepage  Metalnews nach 'NECRODEATH' durchsuchenNECRODEATH
Album:Idiosyncrasy
Genre:Black/Thrash Metal, Thrash Metal
Label:Scarlet Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:28.10.11
CD kaufen:'NECRODEATH - Idiosyncrasy' bei amazon.de kaufen
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"Ein gutes Konzept alleine reicht nicht um zu überzeugen."

Konzeptalben stellen ja schon immer eine größere Herausforderung sowohl für den Künstler als auch den Hörer dar.
Wenn dann zudem das Album auch noch aus nur einem einzigen Song besteht, dann ist das ganz große Kunst. Diese gelingt allerdings nur sehr wenigen Bands. Neben dem Textkonzept muss auch der Song in seiner Gesamtheit rund und schlüssig sein, um überzeugen zu können.

Die Altgedienten Black / Thrasher NECRODEATH aus Italien fühlten sich berufen und bereit dazu, dieses Kunststück auf dem aktuellen Longplayer „Idiosyncrasy“ zu wagen.

Auf „Idiosyncrasy“ wurde der Song in sieben Teile unterteilt, die sinnigerweise einfach mit „Part I – VII“ betitelt sind. Bei einem solchen Projekt darf man mehr erwarten. Wenigstens in Klammern gesetzte Titel hätte man dazu nutzen können, um das Textkonzept etwas genauer zu erläutern. Bei diesem soll es nämlich um den ewigen Konflikt zwischen Gute und Böse gehen – etwas ganz Neues also.

Musikalisch bekommt man eingängigen, melodischen Thrash Metal der zuweilen entfernt an Bands wie METALLICA oder ANNIHILATOR erinnert zu hören. Griffige Riffs, variantenreiches Drumming und gute Leadgitarren lassen in den ersten drei Songteilen aufhorchen. Der Gesang pendelt dabei irgendwo zwischen rauem Thrash Shouting und dezentem Black Metal Kreischen.
NECRODEATH verstehen es mit Akustikpassagen, geschickten Tempovariationen und melodischen Leadgitarren Dynamik, Spannung und Abwechslung zu erzeugen. Ebenso setzt man immer wieder sehr theatralische Sprech-und Flüsterpassagen ein, die wie Beschwörungsformeln wirken.
Kann das alles noch in den Songteilen „Part I-III“ überzeugen, so schleicht sich aber im Folgenden ganz schnell Langeweile ein. Die Band scheint ihr Pulver damit verschossen zu haben und wiederholt dieses Konzept wieder und immer wieder. Das wäre nur halb so schlimm, wenn man dabei griffige Riffs und gute Melodien bieten könnte. Aber hier klingt dann doch mit fortschreitender Spieldauer alles recht einfalls- und lieblos zusammen gestückelt, ohne jeglichen Wiedererkennungswert.
Zudem fehlt ein wiederkehrendes, prägnantes, alles zusammenhaltendes musikalisches Thema, das die verschiedenen Parts auch als einen einzigen Song erkennbar machen würde.

NECRODEATH haben sich ganz offensichtlich mit diesem Album wohl zuviel zugemutet und können das Großkunstwerk eines auf einem einzigen Song basierenden Konzeptalbums nicht überzeugend darbieten.

Trackliste:
1. Part I
2. Part II
3. Part III
4. Part IV
5. Part V
6. Part VI
7. Part VII
Spielzeit: 00:40:00

Line-Up:
Flegias - Voclas
Peso - Drums
Pier - Guitar
GL - Bass
Ralf Conrad [Axegrinder]
21.10.2011 | 18:22
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