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Cover von Naam -- Naam
Band: Naam bei Facebook Metalnews nach 'Naam' durchsuchenNaam
Album:Naam
Genre:Psychedelic, Stoner Rock
Label:Tee Pee Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:01.04.11
CD kaufen:'Naam - Naam' bei amazon.de kaufen
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"Da Naam der Koch den Löffel..."

Wer seine Band NAAM nennt und damit an eine Meditationsmethode verweist, der macht es dem Rocker mit Überblick natürlich in gewisser Weise leicht. Schon klar, dass weder Death Metal noch Speed Metal auf dem Programm stehen.

Und ebenfalls klar, dass "Naam", das erste Album der Band, sich den Vergleich mit OM verdient hat. Weniger durch die in eine ähnliche Kerbe schlagenden Namen, sondern tatsächlich auch durch die Musik. NAAM lassen ihr Album mit "Kingdom" beginnen, dem mit über 16 Minuten längsten Song, der sich ganz allmählich aus einer Kollage sphärischer Klänge in brummelnde, kratzige und angemessen repetitive Stonerriffs auflöst. Darüber schwebt per Hall entrückter, vernebelt wirkender Gesang in gleichmäßigem Auf und Ab – auch dies ein Stilmittel, welches im Genre vornehmlich durch SLEEP, OM und WHITEBUZZ gepflegt wird. Wer NAAM nun als Kopisten bezeichnen möchte, wird demnach durchaus Gelegenheit finden. Dazu müsste man jedoch großzügig – oder eigentlich eher kleinlich – darüber hinwegsehen, dass NAAM trotz bekannter Sounds und Stilausrichtung eben doch einen eignen Stil erreichen, indem sie ihre Songs durch Orgel, Piano und Sitarklänge sowie Percussion abseits von Basstrommel, Becken und Hi-Hat aufmotzen. Auch der Gitarrensound weist Eigenheiten auf. Oft bröckeln die Riffs an ihren Enden leicht ab, mancher kennt den Effekt, den eine beinahe leere Batterie haben kann. NAAM scheinen ihn auch als Klangmittel zu schätzen.

Ansonsten gilt, was an und für sich immer gilt: Wer's mag, wird's mögen. Freunde der Referenztruppen können mit NAAM nichts falsch machen. Denn meditativer, psychedelischer Fuzz/Stoner Rock ist mit Blues durchaus vergleichbar: Leicht zu spielen, schwierig zu fühlen. Das die New Yorker Psychedeliker das richtige Gefühl mitbringen, lässt sich in bratenden Stonerhits wie "Skyling Slip" oder "Fever If Fire" ebenso hören, wie in den sanften Trance-Momenten von "Tidal Barrens" oder "Westered Wash". Und mit "Icy Row" haben sie einen Hit am Start, der es sogar mit COLOUR HAZE' "House Of Rushammon" aufnehmen kann! So darf es gern weitergehen...

Trackliste:
01. Kingdom
02. Stone Ton
03. Skyling Slip
04. Fever If Fire
05. Tidal Barrens
06. Icy Row
07. Westered Wash
08. Frosted Tread
09. Windy Gates
10. Black Ice
Spielzeit: 01:03:27

Line-Up:
Ryan Lugar - Gitarre, Orgel, Synthesizer, Gesang
John Bundy - Bass, E-Piano, Orgel, Synthesizer, Gesang
Eli Pizzulo - Percussion, Hintergrundgesang

Weitere Musiker:
Evan Sobel: Orgel, E-Piano, Gitarre
Matt Robson - Sitar
John Weingarten - Hawaii-Gitarre
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
05.04.2011 | 15:09
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