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Cover von Naam -- Vow
Band: Naam Homepage Naam bei Facebook Metalnews nach 'Naam' durchsuchenNaam
Album:Vow
Genre:Psychedelic, Retro Rock, Space Rock
Label:Tee Pee Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:07.06.13
CD kaufen:'Naam - Vow' bei amazon.de kaufen
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"Bunter Retro-Trip"

Es wird langsam etwas schwierig, nicht den Überblick im immer dichter werdenden Dschungel aus Retro Rock-Bands jeglicher Ausprägung zu verlieren. Okay, die US-amerikanische Formation NAAM hat ihr Debütalbum bereits vor vier Jahren – und somit vor Einsetzen der Retro-Welle – veröffentlicht, dafür trifft das Nachfolgewerk „Vow“ genau im richtigen Moment ein.

Denn wenn es einer Band mit einem derartigen Sound gelingen sollte, eine breitere Öffentlichkeit auf sich aufmerksam zu machen, dann jetzt – den vielen ähnlich gelagerten Konkurrenzbands zum Trotz. Und NAAM hätten es verdient, gehört zu werden, denn ihr spacig-doomiger Psych Rock, der seine Inspiration gleichermaßen aus dem Schaffen von HAWKWIND, IRON BUTTERFLY, diversen Krautrockbands und BLACK SABBATH zu beziehen scheint, unterscheidet sich – Retro hin oder her – doch merklich von den meisten Bands, die derzeit die Szene dominieren. Hier dräut es, hier doomt es, hier knarzt es und über allem thront die Orgel. Und auch wenn man die einzelnen Songs gar nicht so wirklich wahrnimmt [dazu ist das Album insgesamt viel zu sehr im Fluss], packen NAAM dermaßen viele starke Ideen in ihre Musik, dass es eine wahre Freude ist. Angefangen beim sphärischen Intro „Silent Call“ über den tollen Titeltrack, das an frühe MONSTER MAGNET erinnernde „Pardoned Pleasure“ und das starke Zwischenspieldoppel „Laid To Rest“ / „Brightest Sight“, bis hin zum Longtrack „Beyond“ und dem wiederum sehr spacigen Outro „Adagio“, ist das Songmaterial überaus stimmig und rund, sodass man sich die Platte immer wieder am Stück anhören will und sich nur schwer ein spezielles Lieblingsstück herauskristallisiert.

„Vow“ ist ein einziger, bunter Trip, der einen zwischen hippie-esquer Gelassenheit, düsteren Unwegbarkeiten und vor allen Dingen den unvorstellbaren Weiten des Universums hin und her schleudert, ohne das all dies auch nur eine Sekunde lang nicht zusammenpassen würde. Ob es NAAM damit wirklich gelingen wird, weit oben auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen, ist äußerst ungewiss, verdient hätten sie es aber allemal.

Trackliste:
01. Silent Call
02. Vow
03. In And Thru
04. Pardoned Pleasure
05. Laid To Rest
06. Brightest Sight
07. On The Hour
08. Skyscraper
09. Midnight Glow
10. Beyond
11. Adagio
Spielzeit: 00:37:41

Line-Up:
Ryan Lee Lugar - Guitars, Vocals
John Preston Bundy - Bass, Piano, Vocals
Eli Pizzuto - Percussion
John Weingarten - Synthesizer, Piano, Organs
Timo Beisel [kaamos]
10.06.2013 | 01:07
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