.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Nachtgeschrei
CD Review: Nachtgeschrei - Aus Schwärzester Nacht

Nachtgeschrei
Aus Schwärzester Nacht


Folk Metal, Mittelalter
5 von 7 Punkten
"Solides Comeback mit neuem Sänger"
CD Review: Nachtgeschrei - Ardeo

Nachtgeschrei
Ardeo


Folk, Mittelalter
4.5 von 7 Punkten
"Das Schreien wird leiser"
CD Review: Nachtgeschrei - Am Rande der Welt

Nachtgeschrei
Am Rande der Welt


Folk Metal, Mittelalter
4.5 von 7 Punkten
"Das Ziel noch nicht ganz erreicht"
CD Review: Nachtgeschrei - Promo 2007

Nachtgeschrei
Promo 2007


Mittelalter, Rock
3.5 von 7 Punkten
"Durchwachsener Drehleierrock"
Mehr aus den Genres
CD Review: Duff McKagan's Loaded - Wasted Heart

Duff McKagan's Loaded
Wasted Heart


Hard Rock, Rock
3.5 von 7 Punkten
"Das geht auch besser!"
CD Review: Erik Cohen - Nostalgie Für Die Zukunft

Erik Cohen
Nostalgie Für Die Zukunft


Alternative, Rock
5 von 7 Punkten
"Hits mit dicker Hose"
CD Review: Fireball Ministry - The Second Great Awakening

Fireball Ministry
The Second Great Awakening


Hard Rock, Rock
6 von 7 Punkten
"Hossa, die Waldfee! Das ist es, was wir nach dem Fall von Gott Ozzy gebraucht haben! In ei... [mehr]"
CD Review: The Sun Of Weakness - Trompe L´Oeil

The Sun Of Weakness
Trompe L´Oeil


Gothic, Gothic Metal, Rock
5 von 7 Punkten
"Scherben!Überall Scherben!"
CD Review: Noekk - The Minstrel's Curse

Noekk
The Minstrel's Curse


Folk Metal, Post/Avantgarde Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Sympathisch verschroben!"
CD Review: Shrapnel - Raised On Decay

Shrapnel
Raised On Decay


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Ein Schritt nach vorne"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Nachtgeschrei -- Hoffnungsschimmer
Band: Nachtgeschrei Homepage Nachtgeschrei bei Facebook Metalnews nach 'Nachtgeschrei' durchsuchenNachtgeschrei
Album:Hoffnungsschimmer
Genre:Folk, Rock
Label:Massacre Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:02.05.08
CD kaufen:'Nachtgeschrei - Hoffnungsschimmer' bei amazon.de kaufen
Share:

"Klischeefrei durch die Nacht geschrien!"

Erst seit gut zwei Jahren schreit das Frankfurter Septett durch die Nacht und konnte sich im Untergrund einen beachtlichen Status erspielen. So gibt es schon jetzt ein alljährliches, „traditionsreiches“ Jahresabschlusskonzert im heimischen Hessen und die Band ist auf den einschlägigen Festivals [egal ob Metal, Gothic oder Mittelalter] ein oft und gern gesehener Gast, der jedes Mal mehr Fans auf seine Seite ziehen kann. Kein Wunder also, dass die Truppe sich im frühen 2008 nach nur so kurzer Zeit mit Massacre Records einen geeignetes Label anlachen konnte...

Mit „Hoffnungsschimmer“ liegt nun auch schon kurz nach Vertragsunterzeichnung der erste NACHTGESCHREI-Longplayer vor, der sich vor den Genre-Kollegen keinesfalls verstecken muss. Äußerlichkeiten wie der relativ dezente Bandname und die Tatsache, dass man sich nicht mit Lächerlichkeiten wie „auf-Teufel-komm-raus“ auf Mittelalter getrimmten Songtiteln [lass uns bitte jedes i in ein y abändern...] oder ähnlichem aufhält bzw. gleich von Anfang an ins Abseits schießt, fallen sofort positiv auf. Derlei Gimmicks haben NACHTGESCHREI auch gar nicht nötig – der Authentizität wegen krampfhaft so authentisch wie möglich zu sein, hat schon so manchem Komponisten die Melodie versaut. Von dem Einsatz genialer, eingängiger solcher, die von so ziemlich jedem Instrument der Formation [abgesehen von Bass und Drums] im Kreuzfeuer auf den Hörer losgelassen werden, muss hier eigentlich kaum berichtet werden! Nein, hier legt man Wert auf die ganze eigene Kreation aus Rock mit ab und an leicht metallischer Schlagseite [man zögert nicht, die Doublebass auch mal für kurze Zeit in Blastbeat-Nähe zu rücken oder scheut sich davor, die Roots vereinzelter Bandmitglieder vor allem beim Instrumental „Wütis“ durchscheinen zu lassen], der angenehmen Reinhard Mey- [<-- da war's – 'schuldigung] / Herbert Grönemeyer-ähnlichen [<-- schon wieder! Sorry!] Stimme von Sänger Hotti sowie passendem, aber nicht übertriebenem Einsatz von Mittelalter-Instrumenten ohne in inflationäres Gedudel abzudriften. Noch dazu verzichtet man auf überflüssige Geschichten von Hexen, Minnesängern, Trollen oder ähnliche Märchen. Eher bewegt man sich vor allem im vokalen [wie mit obigem Vergleich bereits angedeutet] und textlichen Bereich in der Liedermacher-Ecke, was dem Ganzen einmal mehr einen eigenen Touch verleiht.

Auch wenn man sich so zwar in der Nähe von Bands wie [mittlerweile] SUBWAY TO SALLY bewegt, die sich vom reinen Mittelalter-Thema zusehends entfernen bzw. es schon haben, ist man doch nicht eine direkte Kopie solcher Truppen. Auf allzu metallische, oder besser RAMMSTEINige Riffs verzichten NACHTGESCHREI nämlich so ziemlich in Gänze. Trotzdem sei „Hoffnungsschimmer“ natürlich jedem Fan von eben Acts wie IN EXTREMO, SUBWAY TO SALLY, SALTATIO MORTIS, SCHLEMISH oder gar den APOKALYPTISCHEN REITERN schwerstens ans Herz gelegt.
Die Frankfurter sind definitiv eine Bereicherung für eine Szene die vor Klischees und Teils Musikantenstadl-/Bierzelt-Geschunkel beinahe erstickt. Ein „Hoffnungsschimmer“ eben, der aufgrund seines absoluten Crossover-Potentials zu einem hellen Stern am Firmament aufsteigen könnte!

Trackliste:
01. Intro
02. Hoffnugsschimmer
03. Räuber der Nacht
04. Deine Spur
05. Windstill
06. Drei Lügen
07. Lass mich raus
08. Wütis [Instrumental]
09. Die Flügel
10. Das Spiel
11. Der Meister
12. Reise zu den Seen
Spielzeit: 00:50:16

Line-Up:
Danu – Schlagzeug, Gesang
Oli – Bass
Joe – Akkordeon, Drehleier, Gesang
Hotti – Gesang, A-Gitarre
Nik – Dudelsäcke, Tin- und Lowwhistles
Tilman – Gitarre
Sane – Gitarre, A-Gitarre
Markus Jakob [shilrak]
25.04.2008 | 20:59
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin