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Nachtmystium
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"Der Todestanz konnte Eddie nix anhaben"
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"Schatten der Nacht" | ||||||||||||||||||
| Die Mannen um Blake Judd bringen nun also ihr erstes Album für Century Media auf den Markt. Nachdem man mit den beiden Alben „Assassins: Black Meddle Pt. I“ und Addicts: Black Meddle Pt. II“ für einiges Aufsehen sorgte, soll das neue Werk stilistisch laut Judd wieder mehr in Richtung des Drittwerkes „Instinct: Decay“ tendieren. Was vielleicht nicht für Jeden erkennbar Sinn macht, war doch vor Allem das 2010 er Werk „Addicts...“ für Viele ein Meilenstein und selbst meine Wenigkeit begann, diese Band in die Nachtgebete mit ein zu schließen. Nun liegen also Freud und Leid bei „Silencing Machine“ eng beieinander. Oder, um es genauer zu Formulieren, Wohlwollen und Ernüchterung. Ganz sicher sind NACHTMYSTIUM einen weiteren Schritt nach vorn gegangen. Traditioneller Black Metal bildet nach wie vor das Wurzelgebilde dieser einzigartigen Band. Doch scheut sich Judd keineswegs, hier und da andere Eisen anzufassen, was der Abgrenzung zu anderen Acts definitiv zuträglich ist. Diesbezüglich darf ich jedem die beiden letzten Tracks wärmstens ans Herz legen, denn das ist absolute Spitzenklasse. „Give Me The Grave“ ist eine schon fast lockere Rock´n Roll Nummer, die skandinavische Genrekollegen womöglich niemals ins Programm nehmen würden. Und das schwere, melancholische „These Rooms In Which We Weep“ ist eine perfekte Präsenz von emotionaler Tiefe. Ein besonderes Highlight dürfte auch „And I Control You“ darstellen, bei dem wirklich alles geboten wird, was die Bandbreite zwischen Epik und Ambient so hergibt. Eine bis ins Detail ausgereifte Nummer, die man nur als brillant bezeichnen kann. Aber auch die restlichen Songs treffen im Großen und Ganzen relativ gut ins Ziel, auch wenn nicht alles auf „Silencing Machine“ unbedingt Gold ist, was glänzt. Auf jeden Fall darf Jeder, der dieser Band bislang die Treue gehalten hat, bedenkenlos zugreifen. NACHTMYSTIUM sind keine Band, die sich an irgendwelche, schon gar keine selbst angelegten Fesseln binden lässt. Ob Weiterentwicklung oder Rückbesinnung, Blake Judd steuert den Kahn, diesmal ohne eine komplett neue Mannschaft anheuern zu müssen oder zu wollen, relativ sicher durch die Klippen. Ich springe zwar nicht im Dreieck vor Freude, dennoch möchte ich dieses vielseitige und über weite Strecken gelungene Werk mit einer durchaus guten Wertung honorieren. Denn gut ist das Album allemal, da besteht kein Zweifel. | ||||||||||||||||||
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